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Abnehmen Nach Schwangerschaft Trotz Stillen?

Abnehmen nach Geburt: Fazit – Überschüssige Pfunde nach der Geburt können Sie mit Stillen, richtiger Ernährung und regelmäßigem moderatem Sport in den Griff bekommen. Bemühen Sie sich, innerhalb eines Jahres nach der Geburt abzunehmen. Frauen, die innerhalb von sechs Monaten nach der Geburt zu ihrem Ausgangsgewicht zurückkehren, nehmen im Lauf des Lebens weniger an Gewicht zu.
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Warum verliere ich kein Gewicht beim Stillen?

Es klappt trotz allem nicht mit dem Abnehmen nach der Schwangerschaft? Vier mögliche Gründe: –

  1. Du bist frischgebackene Mama und älter als 35 Jahre? Dann braucht dein Körper grundsätzlich weniger Kalorien, um sein Gewicht zu halten. Der Stoffwechsel ist insgesamt langsamer. Deshalb kann es sein, dass du nach der Schwangerschaft weniger isst und trotzdem nicht abnimmst. Tausch dich mit deinem Arzt oder einer Ernährungsberaterin aus. So wirst du professionell beraten.
  2. Während der Schwangerschaft verändert sich der Wasser- und Hormonhaushalt, das Körpergewebe hat eine andere Struktur. All das braucht Zeit, bis es wieder in seinen Ursprungszustand zurückkehrt. Gewichtsabnahme ist immer eine Geduldsfrage – nach der Schwangerschaft ganz besonders.
  3. Schlafmangel und Babys gehen oft Hand in Hand. Ist das bei dir auch so? Schlafmangel hat Einfluss auf den Hormonhaushalt. Während weniger Leptin (Sättigungshormon) ausgeschüttet wird, nimmt der Wert an Ghrelin (Hormon, das Hunger signalisiert) zu. Schläfst du weniger als sechs Stunden pro Tag und unruhig, nimmst du kaum ab – trotz gesunder Ernährung. Was tun? Gönne dir zwischendurch kleine Auszeiten: Wenn du liebe Menschen in deinem Umfeld hast, die dich gerne unterstützen, nutze diese Chance. Ein Entspannungsbad wirkt beruhigend. Vielleicht findest du auch tagsüber Zeit, etwas zu dösen, wenn dein Kleines schläft?
  4. Du bist Mehrfach-Mama? Dann fehlt dir im Augenblick vielleicht einfach die Zeit, Sport zu treiben und auf eine besonders gesunde Ernährung zu achten. Gehe sorgsam mit dir um. Und gib dir noch mehr Zeit. Denn Mama sein ist ein Vollzeit-Job.

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Wie kann ich Abnehmen trotz Stillen?

Kalorien sorgfältig wählen – Es ist wichtig, zum Abnehmen während der Stillzeit die Kalorien so zusammenzustellen, dass sie für Mutter und Kind wertvoll sind und Dich satt machen, ohne dabei dick zu machen. Viel frisches Obst und Gemüse sind dazu ideal geeignet, da sie Vitamine, Spurenelemente und auch Ballaststoffe enthalten, die wertvoll sind.

Als Proteinquellen dienen mageres Fleisch, Geflügel und auch Fisch, der auch eine großartige Quelle für Omega-3 Fettsäuren darstellt. Vollkornprodukte wie brauner Reis und dunkles Brot sind weiterhin ausgezeichnete Optionen, die nahrhaft sind und den Körper nicht zur Bildung von Fettpölsterchen anregen.

Es lohnt sich, die Mahlzeiten selbst zuzubereiten, selbst wenn man sich in den ersten Wochen mit dem neuen Baby oft einfach überfordert fühlt. Wer jedoch das Projekt “Abnehmen während der Stillzeit” ernsthaft durchführen möchte, kann von selbst zubereiteten Mahlzeiten mit ausgewählten Zutaten am meisten profitieren.

  1. Fertige Mahlzeiten für die Mikrowelle und Fast Food stecken voller versteckter Kalorien und Transfetten und bieten nur sehr wenig Nährwerte.
  2. Daher sollten sie nicht nur vermieden werden, um das Abnehmen während der Stillzeit zu begünstigen, sondern auch, um die Qualität der Muttermilch nicht durch minderwertiges Essen zu beeinträchtigen.

Man kann davon ausgehen, dass solche Nahrungsmittel, die jetzt für das Baby gut sind, auch den Plänen zum Abnehmen der Mutter zu Gunsten kommen. Außerdem ist es wichtig, viel zu trinken. Das kann den Stoffwechsel anregen und auch dazu beitragen, dass Schadstoffe schneller ausgespült werden können.
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Wie nimmt man am besten nach der Schwangerschaft ab?

Hilft Stillen beim Abnehmen? – Stillen hilft Frauen beim Abnehmen nach der Geburt, weil der Körper für die Bereitstellung der Milch Energie aufwenden muss. In den ersten Monaten werden etwa 300 bis 500 Kilokalorien pro Tag zusätzlich zum Grundverbrauch aufgewendet. Abnehmen Nach Schwangerschaft Trotz Stillen
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Wann nimmt man in der Stillzeit am meisten ab?

Nur 57 Tage nach der Geburt ihres zweiten Kindes zeigte sich Heidi Klum für die Dessous-Firma „Victoria’s Secret” bereits wieder als schlanker Laufsteg-Engel.20 Baby-Kilos hat das Top-Model abgeschmolzen. Ist das für eine stillende Mama gesund? – Eine Frau, die ihr Kind sechs bis sieben Monate stillt, nimmt automatisch ab – vor allem, wenn sie nicht für zwei isst.
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Wann beginnt Gewichtsabnahme Stillen?

Abnehmen nach Geburt: Fazit – Überschüssige Pfunde nach der Geburt können Sie mit Stillen, richtiger Ernährung und regelmäßigem moderatem Sport in den Griff bekommen. Bemühen Sie sich, innerhalb eines Jahres nach der Geburt abzunehmen. Frauen, die innerhalb von sechs Monaten nach der Geburt zu ihrem Ausgangsgewicht zurückkehren, nehmen im Lauf des Lebens weniger an Gewicht zu.
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Was passiert wenn man zu wenig isst und stillt?

Nährstoffreiche Lebensmittel: in der Stillzeit die erste Wahl. Wenn Sie zu viel oder zu wenig auf die Waage bringen, verringern sich hierdurch die Milchbildung und der Energiegehalt der Milch. Mehr zu essen, führt nicht zu einer vermehrten Milchproduktion.
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Wie anstrengend ist Stillen für den Körper?

Entzieht Stillen der Mutter Nährstoffe? – Eine der vermeintlichen Annahmen, warum Stillen die Mutter auslaugen sollte, geht davon aus, dass Stillen der Mutter Nährstoffe entzieht. Diese Vorstellung ist verständlich, da eine vollstillende Mutter durchschnittlich 800 ml Muttermilch am Tag für ihr Baby produziert. Abnehmen Nach Schwangerschaft Trotz Stillen Eine vollwertige Ernährung versorgt sowohl die stillende Mutter als auch das gestillte Kind mit den benötigten Nährstoffen. (© nehopelon, Fotolia) Doch, Stillen stellt keine besondere Belastung für den Körper der Mutter dar. Stillen ist kein Ausnahme, sondern der evolutionär entstandene Normalzustand einer Frau im reproduktiven Alter, der über Jahre und bei mehreren Kindern auch über Jahrzehnte andauern kann, ohne dass die Gesundheit der Mutter oder ihre Versorgung mit Nährstoffen darunter leiden würde.

Ernährt sich die Mutter ausgewogen und vollwertig, kann sie – genauso wie in der Schwangerschaft – sowohl sich selber als auch ihr Baby mit allen Nährstoffen versorgen, die sie beide brauchen. Nahrungsergänzungsmittel sind – meistens mit Ausnahme von Jod-Supplementen – auch in der Stillzeit nicht erforderlich,

Eine stillende Mutter isst etwas mehr als eine nicht stillende und deckt auf diese Weise den erhöhten Bedarf an Kalorien und Nährstoffen. Die zusätzliche Einnahme von Jod-Tabletten wird empfohlen, weil Deutschland seit der letzten Eiszeit ein Jodmangelgebiet ist.

  1. Besteht die Möglichkeit, dass die Frau wieder schwanger wird, wird auch die Einnahme von Folsäure empfohlen, auch in der Stillzeit.
  2. Hat die Mutter die Befürchtung, dass sie unter einem Mangel an weiteren Nährstoffen leidet, kann sie dies durch ihre Ärztin / ihren Arzt überprüfen lassen.
  3. Relativ häufig unter jungen Frauen tritt Eisenmangel auf: nicht wegen des Stillens, sondern aufgrund der Monatsblutung.
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Alle möglicherweise festgestellten Mangelzustände können durch Supplemente und ggf. eine Ernährungsumstellung effektiv behandelt werden, ein Abstillen ist auch in einem solchen Fall nicht erforderlich. Nicht nur, dass Stillen und insbesondere längeres Stillen, den Körper der Mutter nicht auslaugt, es schützt ihn sogar vor einer Reihe von chronischen Erkrankungen wie Diabetes Typ 2, Brustkrebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie Bluthochdruck, Herzinfarkt und Schlaganfall.
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Wie verändert sich der Körper nach dem Stillen?

Hängebusen – Viele Frauen leiden darunter, wenn der Busen, der in der Stillzeit rund und prall war, nach dem Ab­stillen kleiner wird und tropfenförmig nach unten hängt. Die Veränderung liegt am Aufbau der Brust: In jungen Jahren besteht sie zu 70 Prozent aus Fettgewebe und zu 30 Prozent aus Drüsenkörper.

  • Produzieren die Drüsen Milch, wächst dieser.
  • Nach dem Abstillen bildet sich der Drüsenkörper wieder zurück – und die Brust wirkt dann wie leer getrunken.
  • Es kann ­Jahre ­dauern, bis sich das zumindest teil­weise wieder zurückbildet.
  • Dafür hat das Kind mit der Muttermilch das ­Beste bekommen, was Sie ihm geben konnten”, erklärt Frauenarzt Angresius.

Das hilft unterstützend: auf eine ­gute Haltung achten und den Brustmuskel stärken. Zum Beispiel mit dieser Übung: Die Hand­flächen vor der Brust aneinanderlegen, sodass die Fingerspitzen nach oben zeigen. Mehr­mals die ­­Hände für einige Sekunden fest zusammen­pressen.
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Was passiert hormonell beim Abstillen?

Hormonelle Verschiebungen werden völlig unterschätzt – Die meisten jungen Mütter unterschätzen wohl vor allem auch die hormonellen Schwankungen, die auch noch ein Jahr nach der Geburt und vor allem mit der Zeit des Abstillens einhergehen. „Oxytocin, das während des Stillens steigt, nimmt mit dem Abstillen immer weiter ab”, sagt Dr.

Zerg. „Oxytocin ist ein Bindungshormon und wenn es verschwindet, kann sich eine Frau schnell emotional sehr isoliert fühlen. Das kann dann zu einem überwältigenden Gefühl von Verlust und Trauer führen.” Auch andere Hormone spielen eine Rolle. Prolaktin, das typischerweise während des Stillens erhöht ist, sorgt u.a.

für innere Ruhe. „Eine plötzliche Abnahme dieses Hormons bei plötzlichem Abstillen kann deshalb zu hoher Nervosität und Schuldgefühlen führen” erklärt Dr. Zerg. Letztlich spielt auch der Östrogen-Spiegel bei den Depressionen nach dem Abstillen eine entscheidende Rolle.

Denn der Östrogengehalt verringert sich während des Stillens und normalisiert sich erst nach dem Abstillen auf das Niveau vor der Schwangerschaft. Das geschieht bei einigen Frauen sehr langsam. Dr. Zerg: „Eine Verschiebung des Östrogenspiegels führt bei manchen Frauen zu einer depressiven oder gereizten Stimmung”.

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Warum wird man beim Stillen so müde?

Stillen macht müde – Wann immer Sie können, ermöglichen Sie Ihrer Frau zu schlafen – besonders in den ersten Lebenswochen des Babys auch über Tag: Der Hormonspiegel in der Zusammensetzung der Milch verändert sich. Das Prolaktin trägt dazu bei, dass der Säugling beruhigt wird.
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Kann man auch zu viel Stillen?

Und was, wenn nun doch kein Hunger hinter dem Weinen deines Kindes steckte und es ein ganz anderes Bedürfnis hatte? – Hast du dein Baby angelegt und es hat keinen Hunger, wird es die Brust nach einiger Zeit wieder loslassen, oder auch einschlafen, denn Saugen ist anstrengend,

Davon können viele Mamas ein Lied singen, deren kleine Babys nicht genug Kraft haben zu Anfang lang und ausdauernd an der Brust zu trinken. Sollte dein Kind sein Bedürfnis nach Nähe oder sein Saugbedürfnis befriedigen wollen, dann spuckt es vielleicht die dabei aufgenommene Milch zu Teilen wieder aus.

Aber lass dich beruhigen, es wird auf keinen Fall zu viel Muttermilch trinken oder gar zu dick werden, Selbst wenn es Phasen gibt, in denen dein Säugling eher einem kleinen Sumo-Ringer gleicht, so wird sich schon bald eine sehr aktive Phase des Robbens, Krabbelns und Laufens anschließen, in der dein Kind viele Fettpölsterchen verbrauchen wird.

  1. Also mach dir keine Sorgen, dass du mit zu häufigem Stillen zu Übergewicht deines Kindes beitragen würdest,
  2. Das Gegenteil ist der Fall, so gibt es mehrere Studien, die zeigen, dass gestillte Kinder ein wesentlich geringeres Risiko haben, als Erwachsene an Übergewicht oder Adipositas zu erkranken.
  3. Babys machen im ersten Jahr eine unglaubliche Entwicklung durch, sie verdreifachen ihr Geburtstgewicht, legen meist bis zu 30cm an Körperlänge zu und auch das Gewicht des Gehirns wird sich im ersten Jahr fast verdreifachen,

Dafür sind jede Menge Nährstoffe notwendig. Auch du hast daheim das schönste, klügste und tollste Baby, keine von uns möchte ein Durchschnittsbaby. Dass nun alle Babys in regelmäßigen Abständen Hunger haben, ist daher auch wenig einleuchtend, auch hierbei sind unsere Kinder Individuen mit individuellen Bedürfnissen.

So variieren z.B. die täglichen Stillmahlzeiten, von Baby zu Baby zwischen 4 und 13, ebenso die Milchmenge pro Stillvorgang, die zwischen 50 und 250 ml liegen kann. Manche Säuglinge nehmen pro Tag fast die 3fache Milchmenge im Vergleich zu ihren Altersgenossen auf. Du siehst also, es kann keine feste Anleitung für dein Kind geben, wann es Hunger haben muss und wann nicht.

Daher vertraue auf dein Gefühl, wann du die Brust anbietest und lass dich nicht von der Uhr oder von anderen Meinungen unter Druck setzen. Viele Mamas werden auch oft mit der Aussage konfrontiert, die Bauchschmerzen und Blähungen der Babys in den ersten Monaten kämen vom häufigen Stillen.

  • Das verursache doch Bauchweh, wenn die frische auf die schon anverdaute Milch im Magen treffe.
  • Lass dich dadurch nicht ängstigen,
  • Muttermilch hat eine extrem kurze Verdauungszeit, je nach Menge hat sie schon nach ca.30 Minuten den Magen wieder verlassen.
  • Und auch ein Blick zu Naturvölkern, bei denen die Babys getragen und oft freien „Zugriff” auf die Brust haben und somit mehrmals pro Stunden stillen, zeigt keine vermehrten Verdauungsprobleme.

Es besteht daher auch aus gesundheitlichen Gründen keinerlei Notwendigkeit für feste Stillabstände. Und zu guter Letzt, möchte ich noch auf das Argument eingehen, die Brust werde als Schnullerersatz „missbraucht”. Hier reicht ein Blick in die Evolution, um zu sehen, dass die Brust eindeutig vor dem Schnuller da war und umgekehrt, der Schnuller als Brustersatz zur Entlastung der Mutter erfunden wurde.

Daher, wenn es für dich passt und die Situation es für dich zulässt, dann darfst du natürlich auch das Saugbedürfnis deines Babys an der Brust stillen, denn auch dafür ist sie da. Das bedeutet oft weniger Mobilität, was du aber gerade zu Anfang als Anlass nehmen kannst, das Wochenbett zu genießen und einfach mit dem Kind an der Brust das Bett oder Sofa zu hüten und zu entspannen.

Wenn die Anlegetechnik passt, dann verursacht auch das häufige oder lange Nuckeln an der Brust keine Schmerzen. Du siehst, es gibt also keinen Grund, der häufigem Stillen entgegenspricht, So gerne wir uns auch an feste Strukturen halten oder nach Anleitungen suchen, um keine Fehler zu machen, das funktioniert in dem Fall nicht.

Fehler lassen sich am besten vermeiden, indem du auf dein Gefühl vertraust, auf dein Kind und eure Beziehung zueinander, die niemand so gut kennt wie du. Lasse dir kein schlechtes Gewissen machen, wenn du noch keine festen Stillabstände hast, dein Baby länger oder häufiger trinkt als andere Kinder. Dabei nimmt es keinerlei Schaden, im Gegenteil wird es davon profitieren,

Und auch du hast es in vielen Situationen, gerade zu Anfang, wesentlich leichter, deinem Kind die All-Inclusive Lösung mit der Brust zu bieten.
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Welcher Sport beim Stillen?

Wie viel Sport ist in der Stillzeit? – Du kannst beruhigt sein: Stillen und Sport schließen sich keineswegs aus. Auch stillenden Frauen tut Sport gut. Am besten solltest du mit moderaten Sportarten wie Gymnastik, Walken, Schwimmen oder Radfahren beginnen, diese sind für gesunde, stillende Frauen besonders geeignet.
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Wie lange muss man alle 3 Stunden Stillen?

Die Stillhäufigkeit ist individuell sehr unterschiedlich. Ein Säugling kann acht bis zwölf Stillmahlzeiten in 24 Stunden zu sich nehmen. Manche Säuglinge trinken über einen Zeitraum von zwei bis sechs Stunden stündlich und schlafen dann länger (sogenanntes Clusterfeeding).
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Warum nimmt man nach der Schwangerschaft zu?

Ein Teil dieses Gewichts kommt dadurch zustande, dass der Körper der Frau viel Flüssigkeit einlagert. Bei manchen Frauen reichen nach der Geburt die Anstrengungen, die mit dem Stillen und Versorgen des Neugeborenen einhergehen, damit das zugenommene Gewicht von selbst wieder dahinschmilzt.
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Wie lange bis zum Ausgangsgewicht nach Geburt?

In welchem Zeitraum sollte man nach der Entbindung Üblicherweise haben Mütter etwa sechs Monate nach der Entbindung wieder fast ihr altes Gewicht. Um dies zu erreichen, ist natürlich eine ausgewogene Ernährung sehr hilfreich. Auch über das Stillen geht Energie verloren. : In welchem Zeitraum sollte man nach der Entbindung
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Warum Gewichtszunahme Stillzeit?

Nährstoffe und Energiehaushalt – Stillende Mütter haben einen erhöhten Bedarf an Energie und Nährstoffen. In der Stillzeit benötigt der Körper in etwa 600 Kilokalorien mehr pro Tag. Dies ist zum einen der Milchproduktion, zum anderen der Umstellung in der Lebensweise (Tag- und Nachtrhythmus geraten in den ersten Monaten durcheinander) geschuldet.

  1. Es kann durchaus sein, dass du auf diese Veränderungen mit ordentlichem Appetit reagierst.
  2. Und das ist auch gut so denn dein Körper zeigt dir an, was er in dieser speziellen Situation braucht.
  3. Idealerweise setzt du in der Stillzeit auf eine ausgewogene, zuckerarme Ernährung,
  4. Saisonale und regionale Lebensmittel sollten täglich auf deinen Teller kommen.

Noch besser ist es, wenn du sie in Bio-Qualität oder am Markt einkaufen kannst. Ausgesprochene Verbote gibt es keine, bis auf Alkohol, Drogen und Energydrinks. Das versteht sich für viele frischgebackene Mamas aber ohnehin von selbst. Eine einseitige Ernährung in Form von Fast Food, Fertiggerichten oder zuckerhaltigen Weißmehlprodukten, ist auch nicht unbedingt empfehlenswert.
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Wie viel wiegt man mehr wenn man stillt?

image”> Abnehmen Nach Schwangerschaft Trotz Stillen Baby trinkt an der Brust: Stillende Frauen sind langfristig schlanker Foto: Corbis “Greif zu, du musst für zwei essen!” Diesen alten Satz wird vermutlich auch heute noch fast jede Schwangere einmal hören. Dabei reicht eine ausgewogene Kost in der Schwangerschaft vollkommen aus, um Mutter und Kind ausreichend mit Nährstoffen zu versorgen.

Später hingegen bereiten zu viele Kilos oft Probleme, denn mit der Geburt des Kindes ist das überflüssige Gewicht nicht automatisch verschwunden. Eine britische Studie mit mehr als 740.000 Teilnehmerinnen hat jetzt ergeben, dass sich die Anzahl der Schwangerschaften und das Stillen auch Jahrzehnte später noch auf das Körpergewicht der Frauen auswirken können.

Mit jeder Schwangerschaft nimmt die Frau nicht nur neun Monate lang zu und danach mehr oder weniger schnell wieder ab, im Durchschnitt steigt ihr Body-Mass-Index (BMI) dadurch langfristig an – sogar bis über die Menopause hinaus. Das berichten Kirsty Bobrow von der University of Oxford und ihre Kollegen jetzt im “International Journal of Obesity”,

Gleichzeitig wirke Stillen dem Übergewicht aber auf Dauer entgegen, so die Forscher. Weniger Krankheiten durch Stillen? Beide Phänomene sind unter Müttern immer wieder Thema: “Passen Sie bloß mit dem Gewicht auf”, so ein typischer Rat, “ich hatte mit jeder Schwangerschaft zwei Kilo mehr drauf, die ich nie wieder losgeworden bin.” Ebenso winken Mütter beim Thema Übergewicht oft mit der Begründung ab, wer stille, der verliere die Kilos ja quasi von allein.

Weder das eine noch das andere stimmt für jede einzelne Frau, in der Masse aber lassen sich diese Tendenzen durchaus erkennen, wie die britische Studie zeigt. Bei den Studienteilnehmerinnen, die zwischen 50 und 64 Jahre alt waren, stieg der BMI im Durchschnitt mit jedem Kind leicht an.

  • Frauen, die vier oder mehr Kinder geboren hatten, hatten nach den Wechseljahren einen um 1,7 Punkte höheren BMI als kinderlose Frauen.
  • Insgesamt lag der BMI der Frauen durchschnittlich bei 26,2 – und damit deutlich im Bereich des Übergewichts.
  • Bei den Frauen, die insgesamt mindestens sechs Monate lang gestillt hatten, betrug der BMI nach den Wechseljahren rund 0,22 Punkte weniger als bei nicht stillenden Frauen, berichten die Wissenschaftler.

Bei dem Durchschnitts-BMI von 26,2 entspricht dies knapp einem Prozent. Hatten die Frauen insgesamt zehn Monate gestillt, erhöhte sich der Spareffekt beim BMI sogar auf rund zwei Prozent. Eine Reduktion des BMI um ein oder zwei Prozent allein durch das Stillen klinge zunächst nicht viel.

Aber wenn der durchschnittliche Body-Mass-Index in der westlichen Welt nur ein Prozent geringer wäre, könnte dies die Häufigkeit der durch Übergewicht ausgelösten Krankheiten deutlich reduzieren”, schreiben Bobrow und ihre Kollegen. Auch die durch Übergewicht verursachten Krankheitskosten ließen sich durch eine derartige Gewichtsabnahme deutlich reduzieren.

Maximal gestresst durch wenig Schlaf Übergewicht ist ein entscheidender Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, für Diabetes und für Erkrankungen der Knochen und Gelenke. Und Übergewicht kann Krebs auslösen : Darm-, Gebärmutter-, Speiseröhren- und Nierenkrebs können die Folge sein.

Eine im “British Journal of Cancer Research” veröffentlichte Untersuchung ergab zudem, dass eine von zehn Brustkrebserkrankungen durch Übergewicht entsteht. Die Effekte von Stillen und Geburten auf das Gewicht seien voneinander unabhängig und auch nicht durch andere Faktoren wie Ernährungsgewohnheiten, Einkommen, Bildung, Tabakkonsum und andere gesundheitlich wichtige Faktoren beeinflusst, schreiben die Forscher.

Frauen mit höherem Einkommen hatten zwar im Durchschnitt einen niedrigeren BMI als Frauen aus weniger guten finanziellen Verhältnissen. Dennoch sei der Einfluss der Geburten und des Stillens in beiden Gruppen klar erkennbar und vergleichbar hoch. “Unsere Ergebnisse zeigen, dass diese beiden Faktoren das Körpergewicht langfristig ähnlich stark beeinflussen wie die sozioökonomische Gruppe, das Rauchen oder andere bekannte Risikofaktoren”, erklären Bobrow und ihre Kollegen.

  • Wie schwer es ist, überflüssiges Gewicht nach der Geburt wieder loszuwerden, ist individuell sehr unterschiedlich und auch abhängig vom Temperament des neugeborenen Kindes.
  • Manche Frauen sind einfach maximal gestresst durch wenig Schlaf und das Versorgen des Kindes, das möglicherweise ständig unruhig ist”, sagt Christian Albring, Präsident des Berufsverbandes der Frauenärzte, zu SPIEGEL ONLINE.

“Da kann sich eine Mutter nicht auch noch auf das Abnehmen konzentrieren.” Albring kann die Ergebnisse der Studie aus seiner Tätigkeit als niedergelassener Gynäkologe bestätigen. Zwar nehme eine Frau im Allgemeinen durch das Stillen wieder ab, die Schwangerschaften selbst aber führten vielfach zu einer ungewollten Gewichtszunahme.

  1. Und jede weitere Schwangerschaft macht es den Frauen noch schwerer, weil sich häufig mit einem höheren Anfangsgewicht als in der ersten Schwangerschaft starten”, erklärt Albring.
  2. Breast is best” Über das Thema Stillen wird seit Jahren leidenschaftlich debattiert.
  3. Die einen halten Muttermilch für den Segensbringer schlechthin, weil das Stillen Krankheiten verhindern soll und eine enge Bindung zwischen Mutter und Kind schafft – “breast is best”, so das Credo der Muttermilch-Verfechter.
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Auf der anderen Seite gibt es die Frauen, die vielleicht nicht stillen können oder wollen, die schnell wieder arbeiten gehen, die sich das Füttern ihrer Kinder mit dem Partner teilen wollen. Die Empfehlungen der Weltgesundheitsbehörde WHO indes sind eindeutig: Mindestens sechs Monate ausschließlich stillen, dann mit Zusatznahrung beginnen.

  1. Doch daran mehren sich Zweifel, einer britischen Studie zufolge sollten Babys in Industriestaaten schon vom vierten Monat an neben der Muttermilch auch mit anderen Nahrungsmitteln gefüttert werden.
  2. Das Forscherteam analysierte eine Reihe aktueller Studien zu dem Thema und kam zu dem Schluss: Babys, die länger voll gestillt werden, könnten unter Allergien und Eisenmangel leiden.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung geht derweil noch einen Mittelweg und empfiehlt, frühestens im fünften und spätestens im siebten Monat mit Beikost zu beginnen.
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Kann man zunehmen wenn man stillt?

Ist aktives Abnehmen in der Stillzeit sinnvoll? – Nein, von Reduktionsdiäten während der Stillzeit sollten Sie Abstand nehmen. Führen Sie langfristig zu wenig Energie zu und verlieren Sie zu viel Gewicht, kann sich dies negativ auf die Milchbildung auswirken.

  1. Darüber hinaus besteht das Risiko, dass Sie durch einen eingeschränkten Speiseplan zu wenig wichtige Nährstoffe aufnehmen, die Sie selbst jetzt in der Stillzeit in höherer Dosierung Menge als gewöhnlich benötigen.
  2. Damit Sie stark für Ihr Baby bleiben, müssen Ihre Nährstoffdepots jetzt gut gefüllt sein.

Oft nehmen stillende Mütter ohnehin langsam und ganz natürlich ab, denn sie brauchen zur Milchbildung täglich ca.500 bis 600 Kalorien mehr. Wichtig ist: Essen Sie, wenn Sie Hunger verspüren, und ernähren Sie sich gesund. Und erlauben Sie sich, zu genießen.
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Kann ein Baby durch Stillen übergewichtig werden?

07.2018 Autor Dr.J. Hower, Pädiater Übergewicht und Adipositas beginnen im Kindesalter. Mehrere frühe Faktoren wie zum Beispiel Übergewicht der Eltern, mütterlicher Diabetes, Rauchen während der Schwangerschaft und ein hohes Geburtsgewicht mögen bereits im Kindesalter bei der Entstehung des Übergewichts eine Rolle spielen. Die anteilige Rolle der vielen einzelnen Faktoren für die Adipositas konnte noch nicht geklärt werden. Fragestellung: Besitzen gestillte Säuglinge das gleiche Übergewichts-Risiko wie mit Formula-Milch ernährte Säuglinge? Das spätere Adipositas-Risiko scheint sich durch eine schnelle, zum Übergewicht führende Gewichtszunahme im Säuglingsalter zu erhöhen. Gilt dies auch für gestillte Säuglinge? Stillen, so die Hypothese, die sich auf viele Beobachtungen stützt, schützt vor Übergewicht. Müssen wir uns deshalb um ausschließlich gestillte, übergewichtige Säuglinge keine Sorgen machen? Diese Frage bedarf einer gesicherten Antwort. Niederländische Untersucher haben jetzt den Zusammenhang zwischen der Art der Säuglingsernährung und Übergewicht im Alter von 6 Monaten bei ausschließlich gestillten (EBF) im Vergleich zu mit Formula-Milch ernährten Säuglingen untersucht und das Übergewichts-Risiko im Alter von 5-6 Jahren für beide Gruppen miteinander verglichen. Die „Amsterdam Born Children and their Development Study” ( ABCD ) ist eine große prospektive bevölkerungsbezogene Geburts-Kohortenstudie. Kinder mit vollständigen Angaben zur Ernährung und zum Gewichtsstatus im Alter von 6 Monaten und 5-6 Jahren wurden in die Studie aufgenommen (N=3367). Exklusive Brustfütterung (EBF) wurde so definiert, dass Säuglinge 3 Monate exklusiv gestillt wurden. Übergewicht im Alter von 6 Monaten und 5-6 Jahren wurde durch die WHO-Kinderwachstumsstandards bzw. die Richtlinien der International Obesity Task Force definiert. Ergebnisziel war die Erfassung eines möglichen Zusammenhangs zwischen der Art der Ernährung und Übergewicht im Alter von 6 Monaten und im Alter zwischen 5-6 Jahren. Ergebnis: Übergewichtige Säuglinge wiesen, unabhängig von der Art der Ernährung, eine 4,10-fache (95% CI 2,91 bis 5,78) höhere Übergewichts-Wahrscheinlichkeit zwischen 5-6 Jahren im Vergleich zu Kindern auf, die nicht übergewichtig waren. Die ausschließlich gestillten Säuglinge zeigten keinen protektiven Einfluss auf die Verbindung zwischen dem Übergewicht gestillter Säuglinge im Alter von 6 Monaten und dem Übergewicht bei Kindern im Alter von 6 Jahren. Übergewicht im Säuglingsalter erhöht die allgemeine spätere Übergewichts-Wahrscheinlichkeit sowohl für ausschließlich gestillte als auch für mit Formula-Milch ernährte Säuglinge. Referenz: van der Willik EM et al. Exclusively breastfed infants are at the same risk of childhood overweight as formula fed overweight infants. Arch Dis Child.2015 Okt;100(10):932-937 Kommentar: Beobachtungsstudien stützen die Hypothese, dass Stillen im Gegensatz zur Ernährung mit Formula-Milchen einen Schutz vor Übergewicht und Adipositas bietet, lassen jedoch noch nicht den kausalen Schluss zu. Die Ergebnisse von Harder et al. aus einer Meta-Analyse ergibt: Für jeden gestillten Monat senkt sich das Übergewichts-Risikos um 4%. Die Validität der Ergebnisse wurde von Quigley wegen der Methodik, der Anzahl (zu wenig) und der Heterogenität der eingeschlossenen Studien kritisiert. Eine weitere, jüngere Meta-Analyse von Yan et al. scheint die Ergebnisse von Harder wiederum zu bestätigen. Sollten sich Kinderärzte deshalb weniger um die Entwicklung übergewichtiger gestillter Säuglinge sorgen? Eine in Schweden von Huus et al.2008 durchgeführte Studie hat gezeigt, dass eine kurzzeitige (< 4 Monate) exklusive Brustfütterung mit einer Adipositas bei 5-Jahre alten Kindern assoziiert sein kann (Odds Ratio 1,44). Die Signifikanz verschwindet aber, wenn andere, unabhängige Faktoren in die Analyse einbezogen werden. Dies mag als Warnzeichen für die Ergebnisse vorhandener Meta-Analysen sein, in die eine Vielzahl von bekannten und unbekannten Faktoren einfließen und das Ergebnis mitbestimmen. Aus den Ergebnissen von Huus et al. kann vorsichtig geschlossen werden, dass die Brustfütterung nicht vor einer späteren Adipositas schützt. Dies ist auch das Ergebnis der ABCD-Studie. Grundsätzlich hat es sich als schwierig erwiesen, die relative Bedeutung der einzelnen, zur Adipositas führenden, genetischen, prä- und postnatalen Faktoren zu bestimmen. Fazit: In der Summe aller Einflussfaktoren besitzen übergewichtige Säuglinge unabhängig von der Art ihrer Ernährung (Formula- oder Muttermilch) und weiterer bekannter und unbekannter Einflüsse ein erhöhtes Übergewichts-Risiko im Alter zwischen 5 und 6 Jahren. Alle übergewichtigen Säuglinge bedürfen zum Erhalt ihrer späteren Gesundheit einer in Menge und Zusammensetzung altersentsprechenden Ernährung, einer aufmerksamen Betreuung und Begleitung zur Vermeidung einer späteren Adipositas. Referenzen: van der Willik EM et al. Exclusively breastfed infants are at the same risk of childhood overweight as formula fed overweight infants. Arch Dis Child.2015 Okt 100(10):932-937 Harder, T et al. Duration of breastfeeding and risk of overweight: a meta-analysis. Am J Epidemiol 2005 Sep 1; 162(5): 397-403 Quigley, MA. RE. Duration of breastfeeding and risk of overweight: A meta-analysis. Am J Epidemiol 2006 May 1; 163(9): 870-872 Yan, J et al. The association between breastfeeding and childhood obesity: a meta-analysis. BMC Public Health 2014 Dec 13; 14: 1267 Huus, K et al. Exclusive breastfeeding of Swedish children and its possible influence on the development of obesity: a prospective cohort study. BMC Pediatr 2008 Oct 9; 8:42 Stocks, T et al. Body size and growth in 0- to 4-year-old children and the relation to body size in primary school age. Obes Rev 2011 Aug; 12(8): 637-652 Monasta, L et al. Early-life determinants of overweight and obesity: a review of systematic reviews. Obes Rev Oct 2010; 11(10): 695-708 Vollständige Antwort anzeigen