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Blutungen Nach Dem Sex In Der Schwangerschaft?

Blutungen Nach Dem Sex In Der Schwangerschaft
Bei welchen Symptomen sollten Sie den Arzt kontaktieren? – Falls Sie starke Blutungen nach dem Sex bemerken, Ihr Fruchtwasser ausläuft oder Sie starke Schmerzen oder Krämpfe bekommen, wenden Sie sich umgehend an Ihren Arzt oder suchen Sie die nächstgelegene Frauenklinik auf.
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Warum Blutung nach Sex Schwangerschaft?

Letztes Drittel der Schwangerschaft: Sex wird oft mühsam – Gegen Ende der Schwangerschaft nehmen bei den meisten Frauen die Beschwerden wieder zu.,, ein dicker Bauch und das Austreten von Vormilch aus der können die Lust auf Sex in der Schwangerschaft bremsen.

  • Fühlen Sie sich aber wohl in Ihrem Körper und bestehen aus gynäkologischer Sicht keine Risiken, so spricht auch in fortgeschrittener Schwangerschaft nichts gegen Sex.
  • Oft ist jetzt allerdings der Bauch im Weg, und die gewohnten Stellungen funktionieren nicht mehr.
  • Dann empfinden viele Frauen eine Position in Seitenlage oder im Sitzen als angenehm.

Kurz vor dem Geburtstermin hat Sex in der Schwangerschaft manchmal einen hilfreichen Nebeneffekt: Die im enthaltenen hormonähnlichen Substanzen, die sogenannten Prostaglandine, können Wehen auslösen. Außerdem machen sie den Muttermund weicher und erleichtern dessen Öffnung.

Aber kein Grund zur Sorge: Dies geht nur, wenn Ihr Körper bereit für die Geburt ist. Mangelnde Hygiene kann Infektionen begünstigen. Diese wiederum können vorzeitige Wehen auslösen und zu einer Frühgeburt führen. Damit sich oder Pilze nicht ansiedeln, steht Körperhygiene beim Sex in der Schwangerschaft an oberster Stelle.

Kaltes Wasser reicht für die Intimpflege aber in der Regel aus. Sie sollten es mit der Reinlichkeit aber nicht übertreiben, um das schützende Milieu der Scheide nicht zu zerstören. Übrigens: Natürlich muss auch der Mann auf Sauberkeit und Hygiene achten.

  • Aufgrund der besseren Durchblutung im Genitalbereich kommt es nach dem Sex in der Schwangerschaft nicht selten zu leichten Blutungen.
  • Diese sind nicht immer ein Grund zur Sorge.
  • Meist handelt es sich um sogenannte Kontaktblutungen, wie sie auch nach einer vaginalen Untersuchung auftreten können.
  • Die Blutungen im Vaginalschleim stammen vom gut durchbluteten Muttermund.

Sie sind harmlos und stellen keine Gefahr für Mutter und Kind dar. Meist klingen sie auch rasch wieder ab. Bei Blutungen mit unklarer Ursache, womöglich verbunden mit Schmerzen, sollten Sie aber immer einen Arzt aufsuchen! In einigen Fällen wird Ihnen Ihr Frauenarzt von Sex in der Schwangerschaft abraten, zum Beispiel wenn es sich um eine handelt.

frühere Fehl- oder Frühgeburten vorzeitige Wehen vorzeitiges Öffnen des Muttermunds (Zerklagenband) Verlust von Fruchtwasser () Mehrlingsschwangerschaft Blutungen Infektionen

Jede Frau empfindet anders. Einige haben von Anfang an bis kurz vor der Geburt Spaß am Sex in der Schwangerschaft. Andere finden auch nach den ersten 12 Wochen keinen Gefallen daran, weil Brust und Vagina schmerzempfindlicher sind. Manche Schwangere fühlt sich zudem durch die zunehmenden Rundungen nicht mehr wohl und attraktiv oder hat das Gefühl, für den Partner nicht mehr anziehend zu sein.

  • Es ist auch möglich, dass der werdende Vater verunsichert ist und sich sexuell eher passiv verhält.
  • Davon abgesehen kann – wie oben erwähnt – Sex in der Schwangerschaft aus medizinischen Gründen nicht ratsam sein.
  • In solchen Fällen können Sie und Ihr Partner es auch mit anderen Formen der Intimität versuchen.

Sprechen Sie dabei beide offen über die eigenen Wünsche und holen Sie sich eventuell Rat bei einem Paartherapeuten, der Hebamme oder Ihrem Frauenarzt. Sex in der Schwangerschaft kann viele Seiten haben – seien Sie kreativ und suchen Sie gemeinsam mit Ihrem Partner nach einer Form von Intimität, die Sie beide genießen können! Wissenschaftliche Standards: Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Medizinern geprüft.

Bundesverband der Frauenärzte e.V.: www.frauenaerzte-im-netz.de (Abruf: 27.10.2019)Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: www.familienplanung.de (Abruf: 27.10.2019)Weyerstahl, T. & Stauber, M.: Duale Reihe – Gynäkologie und Geburtshilfe, Georg Thieme Verlag, 4. Auflage, 2013

: Sex in der Schwangerschaft: Ist erlaubt, bis auf diese Ausnahmen
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Ist zu viel Sex in der Schwangerschaft gefährlich?

Wenn die Schwangerschaft normal verläuft, können die werdenden Eltern nach Lust und Laune ihr Liebesleben beibehalten. Einige körperliche und seelische Veränderungen können sich aber auf die Sexualität auswirken. Welche Auswirkungen kann eine COVID-19-Erkrankung für Mutter und Kind haben? Sollen sich Schwangere und Stillende gegen COVID-19 impfen lassen und auch die Booster-Impfung in Anspruch nehmen? Was bedeutet die Pandemie für Geburtsvorbereitung, Geburt und Wochenbett? Wir haben für Sie wichtige Informationen und Links zusammengetragen.

  • Stand: 30.06.2022 Informationen zum Coronavirus SARS-CoV-2 Grundsätzlich spricht nichts dagegen, in der Schwangerschaft Sex zu haben.
  • Das ungeborene Kind ist durch die Gebärmutter und das Fruchtwasser gut geschützt und nimmt bei normalem Geschlechtsverkehr keinen Schaden.
  • Aber wie so vieles andere verändert sich in der Schwangerschaft auch die Sexualität.

Ein Kind auszutragen verlangt eine enorme körperliche und seelische Anpassungsleistung, die sich auch auf das Bedürfnis der Frau nach Nähe und Sexualität auswirkt. Auch der Mann muss sich an den neuen Zustand gewöhnen. Die Vorstellung, von nun an umfassend und für lange Zeit für einen kleinen Menschen verantwortlich zu sein, will erst einmal verarbeitet werden – das gilt für beide Partner.
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Kann man durch Sex eine Fehlgeburt bekommen?

Kann Sex Frühwehen oder eine Fehlgeburt auslösen? – Geschlechtsverkehr löst keine Frühwehen aus. Durch Orgasmen und Sperma können allerdings Gebärmutterkontraktionen ausgelöst werden. Das Zusammenziehen der Gebärmutter fühlt sich dann meist intensiver an als sonst.

Das liegt auch daran, dass die Gebärmutter hier empfindlicher reagiert. Besteht bei der Schwangeren generell ein erhöhtes Risiko für Frühwehen, so sollte die Ärztin bzw. der Arzt Auskunft geben können, ob Sex in der Schwangerschaft in Ordnung ist. Ein erhöhtes Risiko für Frühwehen besteht bei Frauen unter 18 und bei Frauen über 35 Jahren,

Außerdem können Frühwehen durch den Konsum von Tabakwaren und alkoholischen Getränken begünstigt werden. Dass Geschlechtsverkehr die Einleitung der Wehen begünstigt, ist ein weit verbreitetes Gerücht. „Generell ist Sex in der Schwangerschaft erlaubt, wenn kein erhöhtes Risiko vorliegt.

  1. Treten Blutungen oder andere Beschwerden auf, sollte das Paar für eine gewisse Zeit zurückhaltender sein.
  2. Auch Fehlgeburten sind durch Geschlechtsverkehr äußerst unwahrscheinlich “, so Naumann.
  3. Etwa die Hälfte aller Fehlgeburten sind auf Fehlentwicklungen des Fötus zurückzuführen.
  4. Eine Schwangerschaft ist von der Zeugung bis zur Geburt als sehr komplexer Vorgang anzusehen.

Manchmal reicht ein verkürzter Gebärmutterhals, ein Problem bei der Einnistung in der Gebärmutter oder eine kleine Infektion aus, um eine Fehlgeburt herbeizuführen.”
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Welche Blutungen sind in der Schwangerschaft normal?

Frühschwangerschaft: Mögliche Ursachen für Blutungen – ist jene Phase, in der sich der mütterliche Organismus auf seine neue Aufgabe einstellt. Im Zuge dieser Veränderungen sind Blutungen (Zwischenblutungen) relativ häufig. Meist stammen sie nicht von der, sondern aus der Gebärmutterschleimhaut und stellen keine Gefahr für Mutter und Kind dar.

: entsteht am 7. bis 12. Tag nach der Befruchtung beim Einnisten der Eizelle in die durch Verletzung kleiner Gefäße; meist hellrote, kurze Blutung hormonelle Umstellung in der Schwangerschaft Zervixpolyp: Polypenbedingte Blutungen in der Frühschwangerschaft können leicht mit einer Fehlgeburt verwechselt werden. Polypen fördern Infektionen und damit verbundene Risiken Infektionen der Vagina oder des Gebärmutterhalses: nicht bedrohlich für das Kind, müssen aber behandelt werden, um vorzeitige Wehentätigkeit oder Frühgeburt zu vermeiden Ektopie: Ausstülpung der Gebärmutterschleimhaut auf den Muttermund; schmerzfrei Kontaktblutung: Verletzung kleiner Gefäße durch Sex oder vaginale Untersuchung; begünstigt durch Infektionen und Ektopie; zeigt sich meist als Schmierblutung

Schwangerschaft und Kindesentwicklung sind all diesen Fällen in der Regel nicht gefährdet. Trotz geringer Wahrscheinlichkeit gilt aber auch in der Frühphase der Schwangerschaft: Blutung jeglichen Ausmaßes kann ein erstes Anzeichen für lebensbedrohliche Komplikationen sein! So kann Blutungen in der Frühschwangerschaft auch einer der folgenden schwerwiegenden Auslöser zugrunde liegen:

: Einnisten der befruchteten Eizelle im ; Unterbauchschmerzen, Schmierblutung, bei Blutverlust in den Bauchraum lebensgefährlich! Blasenmole: sehr seltene Fehlentwicklung der Plazenta; kein lebensfähiges Baby (meist Corpus-luteum-Zysten): Beim Platzen können beschädigt werden; schmerzhaft; Lebensgefahr bei starker innerer Blutung! Fehlgeburt (Abort): Frühabort (bis zur ) oder Spätabort (13. bis ) Gebärmutterhalskrebs: im Frühstadium v.a. Kontaktblutung; fortgeschrittene Karzinome äußern sich durch Schmier- oder Zwischenblutung

Schwangere sollten einen Blutverlust auch in den ersten Wochen immer ernst nehmen. Vor allem, wenn Blutungen in der Schwangerschaft mit Schmerzen, Krämpfen oder Fieber einhergehen, ist eine gynäkologische Untersuchung unbedingt erforderlich.
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Was sind die Anzeichen für eine Fehlgeburt?

Symptome einer Fehlgeburt Die Bauchschmerzen sind weit unten im Bauch zu spüren und können krampfartig sein oder an starke Menstruationsbeschwerden erinnern. Häufig kommt auch Blut aus der Vagina – das Blut kann mit flüssigem Schleim oder Blutklumpen vermischt sein.
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Wann zum Arzt bei Blutungen in der Schwangerschaft?

Wann in die Arztpraxis – In den nächsten Tagen, wenn die Blutung nur leicht und schmerzlos ist und innerhalb von 2–3 Minuten wieder aufhört. Am nächsten Tag, wenn eine leichte Blutung 5–10 Minuten dauert, bevor sie stoppt oder leichte Blutungen regelmäßig wieder auftreten Sofort in die Frauenklinik, wenn die Blutung stark (wie an den ersten zwei Tagen der Regelblutung) oder schmerzhaft ist und Blutpfropfen abgehen oder starke Krämpfe auftreten.
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Was ist das Schlimmste was man in der Schwangerschaft machen kann?

Hauptinhalt – Alkohol- Drogen- und Medikamentenmissbrauch gehören zu den größten Gefahren für das ungeborene Baby während einer Schwangerschaft und sind die häufigsten Ursachen für das Entstehen einer Behinderung bei ungeborenen Kindern.
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In welcher Woche sind die häufigsten Fehlgeburten?

Wir sollten offener über Fehlgeburten sprechen Artikel Kopfzeile: Blutungen Nach Dem Sex In Der Schwangerschaft

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Artikel Abschnitt: Darum geht’s: Die Wahrscheinlichkeit, dass du eine Frau kennst, die schon einmal eine Fehlgeburt hatte, ist ziemlich groß. Eine Fehlgeburt bedeutet, dass die Frau ihr ungeborenes Kind im Zeitraum vor der 24. Schwangerschaftswoche verliert oder solange es weniger als 500 Gramm wiegt,

  1. Und das kommt ziemlich häufig vor: zwölf bis 24 Prozent der schwangeren Frauen haben eine Fehlgeburt – das ist in etwa jede sechste Frau.
  2. Diese Zahlen beziehen sich auf Frauen, bei denen die Monatsblutung ausblieb und deren Schwangerschaftstest positiv war.
  3. Nimmt man auch die Frauen dazu, die noch gar nicht wissen, dass sie schwanger sind, ist der Anteil der Fehlgeburten schätzungsweise noch deutlich höher.

Konkret: Zählt man auch die Schwangerschaften dazu, bei denen

zwar das Schwangerschaftshormon erhöht, im Ultraschall aber noch kein Anzeichen für eine Schwangerschaft sichtbar war die Eizelle befruchtet wurde, sich der Embryo aber nicht einnistet

dann liegt die Häufigkeit einer Fehlgeburt bei circa 50 bis 70 Prozent. Die meisten Fehlgeburten passieren in den ersten drei Monaten, Vier von fünf Fehlgeburten passieren in den ersten zwölf Wochen, danach sinkt die Wahrscheinlichkeit einer Fehlgeburt deutlich: Nach der zwölften Schwangerschaftswoche liegt sie – je nach Alter der Mutter – bei etwa 1 Prozent.
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In welcher Woche sind die meisten Fehlgeburten?

Die Erkrankung – Von einer Fehlgeburt spricht man, wenn die Schwangerschaft durch Ausstoßung des Embryos beendet wird, bevor der Embryo ein Gewicht von 500 g erreicht hat, also noch nicht lebensfähig ist. Dies ist, wie erwähnt, bei mindestens jeder dritten Schwangerschaft der Fall. Links: Drohende Fehlgeburt (Abortus imminens) mit leichter Blutung aus dem (noch) fast geschlossenen Muttermund. Mitte: Unaufhaltsame Fehlgeburt (Abortus incipiens): Der Muttermund hat sich geöffnet, die Blutung ist stärker. Rechts: Unvollständige Fehlgeburt (Abortus incompletus): Reste von Kind oder Mutterkuchen befinden sich noch in der Gebärmutter.

  1. Georg Thieme Verlag, Stuttgart Mittlerweile weiß man, dass sich Frühaborte in rund 60 % der Fälle auf schwere Schäden im kindlichen Erbgut zurückführen lassen.
  2. Diese frühen Fehlgeburten sind also eine Art „Notbremse” des Körpers, die dafür sorgt, dass kein Kind ausgetragen wird, das nicht lebensfähig ist.

Vor allem in der frühen Schwangerschaft lösen auch Infektionen Fehlgeburten aus. (Ist die Schwangerschaft weiter fortgeschritten, verursachen Infektionen wie Röteln oder Toxoplasmose hingegen Fehlbildungen beim Ungeborenen.) Zu den weiteren Ursachen gehören:

Abstoßungsreaktionen des mütterlichen Körpers ( Immunologische Sterilität ) Fehlbildungen, z.B. eine zusätzliche Trennwand in der Gebärmutterhöhle (Uterus-Septum) Myome, gutartige Knoten der Gebärmutter Hormonstörungen und fruchtschädigende Medikamente.Unterfunktion der Schilddrüse. Um die oft symptomlos verlaufende Unterfunktion zu erkennen, kann der Arzt bestimmen, wie viel Schilddrüsen-stimulierendes Hormon ( TSH ) im Blut ist. Bis vor einigen Jahren galten dabei TSH-Werte von vier bis fünf Milliunits (mU) pro Liter als normal. Eine aktuelle Untersuchung zeigt, dass sich schon bei Werten über 2,5 mU pro Liter in der Frühschwangerschaft das Risiko einer Fehlgeburt fast verdoppelt.

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Was führt zur Fehlgeburt Schwangerschaft?

Fehlgeburt in der Frühschwangerschaft – Nicht immer entwickelt sich aus der Verschmelzung einer Ei- und einer Samenzelle ein gesunder kleiner Mensch. Die meisten Fehlgeburten werden durch eine grundlegende Störung bei der Befruchtung oder bei der Einnistung der befruchteten Eizelle in die Gebärmutter verursacht.

Bei Unregelmäßigkeiten im „Bauplan” des Embryos bricht die Entwicklung meist kurzerhand ab. Man vermutet, dass etwa die Hälfte aller Frühschwangerschaften unbemerkt endet, weil der Embryo nicht überlebensfähig gewesen wäre. Es tritt dann eine Blutung ein, die wie die normale oder etwas verspätete Monatsblutung erscheint.

Von allen festgestellten Schwangerschaften enden 11 bis 15 Prozent mit einer Fehlgeburt. Etwa ein Prozent aller Paare mit Kinderwunsch erleben drei oder mehr Fehlgeburten, die in der Fachsprache „habituelle Aborte” genannt werden. Im ersten Schwangerschaftsdrittel, also bis etwa zur neunten Woche nach der Befruchtung, entwickeln sich die Organe des Kindes.

Bis zu dieser Zeit wird es Embryo genannt, danach Fötus oder Fetus. Ab dem dritten Schwangerschaftsmonat übernimmt die Plazenta die Versorgung mit wichtigen Hormonen, die bisher vor allem in den Eierstöcken produziert wurden. Die Schwangerschaft ist in diesem Zeitraum besonders anfällig für Störungen.

Wenn die Schwangere ihr Kind in dieser Zeit verliert, nennt man das eine Fehlgeburt in der Frühschwangerschaft (Frühabort). Fehlgeburten im ersten Schwangerschaftsdrittel werden zu 50 bis 70 Prozent durch Auffälligkeiten bei der Chromosomenzahl des Embryos verursacht.

  1. Die Chromosomen können statt wie üblich paarweise auch einzeln (Monosomie) oder dreifach (Trisomie) vorhanden sein.
  2. Diese Störungen verhindern in vielen Fällen die weitere Entwicklung des Embryos.
  3. Andere Ursachen für Fehlgeburten sind zum Beispiel eine Schwäche des Muttermundes (Zervixi-Insuffizienz), Infektionen, Schadstoffe und Genussgifte (Alkohol oder andere Drogen), Hormonstörungen oder Abwehrreaktionen durch Antikörper.

In seltenen Fällen können auch Stoffwechselerkrankungen der Mutter, etwa ein unbehandelter Diabetes mellitus, zu einer Fehlgeburt führen. Auch seelische Belastungen können eine Fehlgeburt auslösen. So kann übermäßiger Stress das Immunsystem schwächen und Infektionen begünstigen, die die Schwangerschaft gefährden.

Manchmal endet die Schwangerschaft überraschend, begleitet von Blutungen und krampfartigen Schmerzen. Oder es wird bei einer Ultraschall-Untersuchung festgestellt, dass das Herz des Kindes nicht mehr schlägt. Solange keine akuten Probleme vorliegen, kann man sich meist etwas Zeit lassen. Oft brauchen Schwangere einige Tage, um innerlich Abschied von ihrem Kind zu nehmen.

Der Körper stößt den Embryo und den Mutterkuchen in der Regel von allein aus. Wenn die Frau die Fehlgeburt beschleunigen will, bei starken Blutungen oder wenn festgestellt wird, dass nach einer Fehlgeburt noch Gewebereste in der Gebärmutter verblieben sind, können diese mit einer Ausschabung (Abrasio, Kürettage) entfernt werden.
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Wie schnell merkt man eine Fehlgeburt?

Sie tritt am häufigsten innerhalb der ersten sieben Wochen einer Schwangerschaft auf. Obwohl es viele mögliche Ursachen gibt, ist in vielen Fällen die genaue Ursache unbekannt. Das häufigste Symptom einer Fehlgeburt ist eine Blutung aus der Scheide, die mit krampfartigen Schmerzen im Unterbauch einhergehen kann.
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Bis wann kann man das Kind verlieren?

Fehlgeburt – Im rechtlichen Sinne ist eine Fehlgeburt keine Entbindung. Eine Fehlgeburt liegt vor, wenn sich außerhalb des Mutterleibs keine Lebensmerkmale gezeigt haben, das Gewicht weniger als 500 Gramm beträgt und die Geburt vor der 24. Schwangerschaftswoche erfolgt.

  1. Eine Fehlgeburt löst normalerweise keine mutterschutzrechtlichen Folgen aus, insbesondere gilt die Schutzfrist nach der Entbindung nicht.
  2. Aber: Sollten Sie nach der zwölften Schwangerschaftswoche eine Fehlgeburt erleiden, gilt der besondere Kündigungsschutz,
  3. Frauen, die eine Fehlgeburt erlitten haben, sind nicht ungeschützt, sondern haben nach den allgemeinen Regelungen einen Anspruch auf eine ärztliche Betreuung und Behandlung.

Ist eine Fehlgeburt oder ein Schwangerschaftsabbruch mit seelischen und körperlichen Belastungen verbunden, die eine Arbeitsunfähigkeit zur Folge haben, ist dies ärztlich zu bescheinigen. Statt der Regelungen über die mutterschutzrechtliche Entgeltfortzahlung gelten die Regelungen über die Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall bzw.
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Bis wann sind Blutungen in der Schwangerschaft normal?

Quellen zum Thema Während der ersten 20 Schwangerschaftswochen kommt es bei 20 bis 30 Prozent der Frauen zu Scheidenblutungen. Bei der Hälfte dieser Frauen endet die Schwangerschaft in einer Fehlgeburt Fehlgeburt Unter einer Fehlgeburt versteht man den Verlust eines Kindes aufgrund natürlicher Ursachen vor der 20.

Schwangerschaftswoche. Fehlgeburten können aufgrund einer Komplikation beim Fötus (z.B. Erfahren Sie mehr, Wenn die Fehlgeburt nicht sofort auftritt, sind Komplikationen während der Spätschwangerschaft möglich. Beispielsweise kann das Gewicht des Kindes sehr niedrig sein oder das Kind wird zu früh ( Frühgeburt Vorzeitige Wehen Wehen, die vor der 37.

Schwangerschaftswoche einsetzen, werden als vorzeitige Wehen bezeichnet. Bei Kindern, die vor ihrem Geburtstermin geboren wurden, können ernstzunehmende gesundheitliche. Erfahren Sie mehr ) oder tot geboren ( Totgeburt Totgeburt Unter einer Totgeburt wird der Tod des Fötus nach Ablauf der ersten 20 Schwangerschaftswochen verstanden.

  • Unter Schwangerschaftskomplikationen werden Probleme verstanden, die nur während der.
  • Erfahren Sie mehr ).
  • Auch kann es vorkommen, dass das Kind während oder kurz nach der Geburt stirbt.
  • Ist die Blutung sehr stark, kann der Blutdruck alarmierend stark abfallen und einen Kreislaufschock Kreislaufschock Ein Kreislaufschock ist ein lebensbedrohlicher Zustand, bei dem die Organe mit wenig Blut versorgt werden, was die Sauerstoffversorgung verringert und so zu Schäden und manchmal zum Tod führt.
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Erfahren Sie mehr auslösen. Viele Frauen mit leichten Blutungen in der frühen Schwangerschaft erleben jedoch eine gesunde Schwangerschaft und Entbindung. Die Menge des Blutes kann von Blutflecken bis hin zu massiven Blutmengen variieren. Das Verlieren einer großen Menge an Blut stellt grundsätzlich einen Grund zur Besorgnis dar.

  1. Jedoch können auch Schmierblutungen oder leichte Blutungen auf eine ernstzunehmende Erkrankung hinweisen.
  2. Die häufigste Ursache von Scheidenblutungen während der frühen Schwangerschaft ist Die gefährlichste Ursache von Scheidenblutungen während der frühen Schwangerschaft ist Eine weitere Ursache, die unter Umständen gefährlich werden kann, jedoch weniger häufig auftritt, ist das Platzen einer Gelbkörperzyste.

Nachdem eine Eizelle von dem sie umgebenden Follikel (der Gelbkörper des Eierstocks) freigesetzt wurde, kann es vorkommen, dass sich der Follikel, der sich nun eigentlich zurückbilden sollte, mit Flüssigkeit oder Blut füllt. Kommt es zu einer Ruptur bei einer ektopen Schwangerschaft oder zum Platzen einer Gelbkörperzyste, können starke Blutungen auftreten, die einen Kreislaufschock auslösen.

Über 35 Jahre alt Eine oder mehrere Fehlgeburten bei vorangegangenen Schwangerschaften Schlecht eingestellte Erkrankungen wie Diabetes, Schilddrüsenerkrankungen oder Lupus

Zu den Risikofaktoren einer ektopen Schwangerschaft gehört Folgendes:

Eine frühere ektope Schwangerschaft (der bedeutendste Risikofaktor) Früherer operativer Eingriff im Bauchraum, insbesondere zur dauerhaften Sterilisation (Tubenligatur) Rauchen von Zigaretten Über 35 Jahre alt Mehrere Geschlechtspartner Scheidenspülungen

Zunächst wird von den Ärzten festgestellt, ob die Scheidenblutung auf eine ektope Schwangerschaft zurückzuführen ist. Bei schwangeren Frauen mit Scheidenblutungen während einer frühen Schwangerschaft stellen folgende Symptome einen Grund zur Besorgnis dar:

Ohnmacht, Benommenheit oder Herzrasen. Diese Symptome weisen auf einen sehr geringen Blutdruck hin Verlust einer großen Blutmenge oder Blut, das Gewebe oder große Blutgerinnsel enthält Schwere Bauchschmerzen, die stärker werden, wenn sich die Frau bewegt oder ihre Lage ändert

Frauen, bei denen Warnsignale auftreten, sollten umgehend einen Arzt aufsuchen. Frauen ohne Warnsignale sollten innerhalb von 48 bis 72 Stunden einen Arzt aufsuchen. Der Arzt stellt Fragen zu den Blutungen:

Wie stark die Blutungen sind (z.B. wie viele Einlagen verwendet werden bzw. wie oft diese pro Stunde gewechselt werden müssen) Ob Blutgerinnsel oder Gewebe im Blut zu finden ist Ob die Blutungen mit Schmerzen verbunden sind

Wenn Schmerzen verspürt werden, wird die Frau gefragt, wann und wie die Schmerzen eingesetzt haben, wo sie auftreten, wie lange sie andauern, ob es sich um einen stechenden oder dumpfen Schmerz handelt und ob er konstant ist oder kommt und geht. Der Arzt übt auch einen leichten Druck auf den Bauch der Frau aus, um zu sehen, ob dieser druckempfindlich ist. Wenn ein zu Hause durchgeführter Schwangerschaftstest eine Schwangerschaft nahelegt, die aber noch nicht von einer medizinischen Fachkraft bestätigt worden ist, wird ein Schwangerschaftstest anhand einer Urinprobe durchgeführt. Sobald die Schwangerschaft bestätigt wurde, werden verschiedene Untersuchungen durchgeführt:

Blutgruppe und Rh-Status (positiv oder negativ) Normalerweise Ultraschall In der Regel werden Bluttests zur Messung eines Hormons (humanes Choriongonadotropin oder hCG) durchgeführt, das von der Plazenta während der frühen Schwangerschaft produziert wird

Kommt es zu übermäßigen Blutungen (mehr als eine Tasse voll), wird ein großes Blutbild gemacht und es werden Untersuchungen zur Feststellung von ungewöhnlichen Antikörpern oder für Kreuzproben von Blutkonserven durchgeführt (um herauszufinden, ob die Blutgruppe der Frau mit der Blutgruppe eines Spenders kompatibel ist, falls eine Bluttransfusion benötigt wird).

  • Ist der Blutverlust beträchtlich oder kommt es zu einem Kreislaufschock, werden Blutuntersuchungen durchgeführt, um festzustellen, ob Blutgerinnungsstörungen vorliegen.
  • Eine Ultraschalluntersuchung wird üblicherweise mit einem Ultraschallgerät vorgenommen, das in die Scheide eingeführt wird.
  • Mittels eines Ultraschalls kann eine Gebärmutterschwangerschaft und nach ungefähr 6 Wochen ein Herzschlag des Kindes festgestellt werden.

Kann nach dieser Zeit kein Herzschlag festgestellt werden, wird eine Fehlgeburt diagnostiziert. Wurde ein Herzschlag entdeckt, ist die Wahrscheinlichkeit einer Fehlgeburt weitaus geringer. Dennoch könnte es zu einer Fehlgeburt kommen. Ultraschalluntersuchungen können auch helfen, Folgendes festzustellen:

Eine unvollständige, infizierte oder verhaltene Fehlgeburt Jegliche Bestandteile der Plazenta oder von anderem mit der Schwangerschaft zusammenhängendem Gewebe in der Gebärmutter Eine geplatzte Gelbkörperzyste Eine Blasenmole oder eine andere Form einer trophoblastischen Schwangerschaftskrankheit Gelegentlich eine ektope Schwangerschaft, je nachdem, wo sich diese entwickelt und wie groß sie ist

Mithilfe der Messung der hCG-Werte können die Ärzte die Ergebnisse des Ultraschalls auswerten und eine normale Schwangerschaft von einer ektopen Schwangerschaft unterscheiden. Wenn die Wahrscheinlichkeit einer rupturierten ektopen Schwangerschaft gering ist, werden die hCG-Spiegel häufig gemessen und Ultraschalluntersuchungen nach Bedarf wiederholt.

Besteht eine mäßige bis hohe Wahrscheinlichkeit einer rupturierten ektopen Schwangerschaft, wird von den Ärzten ein kleiner Schnitt unterhalb des Bauchnabels gesetzt und ein Beobachtungsschlauch (Laparoskop) eingeführt, um sich die Gebärmutter und das umliegende Gewebe direkt anzusehen (Laparoskopie) und so herauszufinden, ob eine ektope Schwangerschaft vorliegt.

Treten starke Blutungen auf, kommt es zu einem Kreislaufschock oder besteht die Wahrscheinlichkeit einer ektopen Schwangerschaft, ist die erste Maßnahme, die von den Ärzten ergriffen wird, das Legen eines großen Venenkatheters, sodass bei Bedarf umgehend eine intravenöse Bluttransfusion gegeben werden kann.

Sind die Blutungen auf eine Erkrankung zurückzuführen, wird diese Erkrankung behandelt. Beispielsweise wird umgehend ein operativer Eingriff durchgeführt, wenn es bei einer ektopen Schwangerschaft zu einer Ruptur gekommen ist. Obgleich Ärzte gewöhnlich Bettruhe verordnen, wenn die Wahrscheinlichkeit einer Fehlgeburt besteht, gibt es keinen Beleg darüber, dass durch Bettruhe tatsächlich eine Fehlgeburt vermieden werden kann.

Es wird empfohlen, zunächst keinen Geschlechtsverkehr zu haben, obgleich soweit kein Zusammenhang zwischen vollzogenem Geschlechtsverkehr und Fehlgeburten bestätigt werden konnte.

Die häufigste Ursache von Blutungen während einer frühen Schwangerschaft ist eine Fehlgeburt. Die schwerwiegendste Ursache einer Scheidenblutung ist eine ektope Schwangerschaft. Eine schwangere Frau sollte umgehend einen Arzt aufsuchen, wenn sie Symptome wie Herzrasen, Ohnmacht und Schwindelgefühle feststellt. Es werden Bluttests zur Bestimmung des Rh-Status (Rh-negativ oder Rh-positiv) durchgeführt, da eine schwangere Frau mit Rh-negativem Blut mit Rho-(D)-Immunglobulin behandelt werden muss, wenn bei ihr Scheidenblutungen auftreten. Dadurch wird verhindert, dass sie Antikörper produziert, die bei späteren Schwangerschaften die roten Blutkörperchen des Fötus angreifen könnten.

HINWEIS: Dies ist die Ausgabe für Patienten. ÄRZTE: DIE AUSGABE FÜR MEDIZINISCHE FACHKREISE ANSEHEN DIE AUSGABE FÜR MEDIZINISCHE FACHKREISE ANSEHEN Copyright © 2022 Merck & Co., Inc., Rahway, NJ, USA und seine verbundenen Unternehmen. Alle Rechte vorbehalten.
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Kann man aus der Scheide bluten wenn man schwanger ist?

Quellen zum Thema Während der ersten 20 Schwangerschaftswochen kommt es bei 20 bis 30 Prozent der Frauen zu Scheidenblutungen. Bei der Hälfte dieser Frauen endet die Schwangerschaft in einer Fehlgeburt Fehlgeburt Unter einer Fehlgeburt versteht man den Verlust eines Kindes aufgrund natürlicher Ursachen vor der 20.

  • Schwangerschaftswoche.
  • Fehlgeburten können aufgrund einer Komplikation beim Fötus (z.B.
  • Erfahren Sie mehr,
  • Wenn die Fehlgeburt nicht sofort auftritt, sind Komplikationen während der Spätschwangerschaft möglich.
  • Beispielsweise kann das Gewicht des Kindes sehr niedrig sein oder das Kind wird zu früh ( Frühgeburt Vorzeitige Wehen Wehen, die vor der 37.

Schwangerschaftswoche einsetzen, werden als vorzeitige Wehen bezeichnet. Bei Kindern, die vor ihrem Geburtstermin geboren wurden, können ernstzunehmende gesundheitliche. Erfahren Sie mehr ) oder tot geboren ( Totgeburt Totgeburt Unter einer Totgeburt wird der Tod des Fötus nach Ablauf der ersten 20 Schwangerschaftswochen verstanden.

  • Unter Schwangerschaftskomplikationen werden Probleme verstanden, die nur während der.
  • Erfahren Sie mehr ).
  • Auch kann es vorkommen, dass das Kind während oder kurz nach der Geburt stirbt.
  • Ist die Blutung sehr stark, kann der Blutdruck alarmierend stark abfallen und einen Kreislaufschock Kreislaufschock Ein Kreislaufschock ist ein lebensbedrohlicher Zustand, bei dem die Organe mit wenig Blut versorgt werden, was die Sauerstoffversorgung verringert und so zu Schäden und manchmal zum Tod führt.

Erfahren Sie mehr auslösen. Viele Frauen mit leichten Blutungen in der frühen Schwangerschaft erleben jedoch eine gesunde Schwangerschaft und Entbindung. Die Menge des Blutes kann von Blutflecken bis hin zu massiven Blutmengen variieren. Das Verlieren einer großen Menge an Blut stellt grundsätzlich einen Grund zur Besorgnis dar.

  • Jedoch können auch Schmierblutungen oder leichte Blutungen auf eine ernstzunehmende Erkrankung hinweisen.
  • Die häufigste Ursache von Scheidenblutungen während der frühen Schwangerschaft ist Die gefährlichste Ursache von Scheidenblutungen während der frühen Schwangerschaft ist Eine weitere Ursache, die unter Umständen gefährlich werden kann, jedoch weniger häufig auftritt, ist das Platzen einer Gelbkörperzyste.

Nachdem eine Eizelle von dem sie umgebenden Follikel (der Gelbkörper des Eierstocks) freigesetzt wurde, kann es vorkommen, dass sich der Follikel, der sich nun eigentlich zurückbilden sollte, mit Flüssigkeit oder Blut füllt. Kommt es zu einer Ruptur bei einer ektopen Schwangerschaft oder zum Platzen einer Gelbkörperzyste, können starke Blutungen auftreten, die einen Kreislaufschock auslösen.

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Über 35 Jahre alt Eine oder mehrere Fehlgeburten bei vorangegangenen Schwangerschaften Schlecht eingestellte Erkrankungen wie Diabetes, Schilddrüsenerkrankungen oder Lupus

Zu den Risikofaktoren einer ektopen Schwangerschaft gehört Folgendes:

Eine frühere ektope Schwangerschaft (der bedeutendste Risikofaktor) Früherer operativer Eingriff im Bauchraum, insbesondere zur dauerhaften Sterilisation (Tubenligatur) Rauchen von Zigaretten Über 35 Jahre alt Mehrere Geschlechtspartner Scheidenspülungen

Zunächst wird von den Ärzten festgestellt, ob die Scheidenblutung auf eine ektope Schwangerschaft zurückzuführen ist. Bei schwangeren Frauen mit Scheidenblutungen während einer frühen Schwangerschaft stellen folgende Symptome einen Grund zur Besorgnis dar:

Ohnmacht, Benommenheit oder Herzrasen. Diese Symptome weisen auf einen sehr geringen Blutdruck hin Verlust einer großen Blutmenge oder Blut, das Gewebe oder große Blutgerinnsel enthält Schwere Bauchschmerzen, die stärker werden, wenn sich die Frau bewegt oder ihre Lage ändert

Frauen, bei denen Warnsignale auftreten, sollten umgehend einen Arzt aufsuchen. Frauen ohne Warnsignale sollten innerhalb von 48 bis 72 Stunden einen Arzt aufsuchen. Der Arzt stellt Fragen zu den Blutungen:

Wie stark die Blutungen sind (z.B. wie viele Einlagen verwendet werden bzw. wie oft diese pro Stunde gewechselt werden müssen) Ob Blutgerinnsel oder Gewebe im Blut zu finden ist Ob die Blutungen mit Schmerzen verbunden sind

Wenn Schmerzen verspürt werden, wird die Frau gefragt, wann und wie die Schmerzen eingesetzt haben, wo sie auftreten, wie lange sie andauern, ob es sich um einen stechenden oder dumpfen Schmerz handelt und ob er konstant ist oder kommt und geht. Der Arzt übt auch einen leichten Druck auf den Bauch der Frau aus, um zu sehen, ob dieser druckempfindlich ist. Wenn ein zu Hause durchgeführter Schwangerschaftstest eine Schwangerschaft nahelegt, die aber noch nicht von einer medizinischen Fachkraft bestätigt worden ist, wird ein Schwangerschaftstest anhand einer Urinprobe durchgeführt. Sobald die Schwangerschaft bestätigt wurde, werden verschiedene Untersuchungen durchgeführt:

Blutgruppe und Rh-Status (positiv oder negativ) Normalerweise Ultraschall In der Regel werden Bluttests zur Messung eines Hormons (humanes Choriongonadotropin oder hCG) durchgeführt, das von der Plazenta während der frühen Schwangerschaft produziert wird

Kommt es zu übermäßigen Blutungen (mehr als eine Tasse voll), wird ein großes Blutbild gemacht und es werden Untersuchungen zur Feststellung von ungewöhnlichen Antikörpern oder für Kreuzproben von Blutkonserven durchgeführt (um herauszufinden, ob die Blutgruppe der Frau mit der Blutgruppe eines Spenders kompatibel ist, falls eine Bluttransfusion benötigt wird).

  1. Ist der Blutverlust beträchtlich oder kommt es zu einem Kreislaufschock, werden Blutuntersuchungen durchgeführt, um festzustellen, ob Blutgerinnungsstörungen vorliegen.
  2. Eine Ultraschalluntersuchung wird üblicherweise mit einem Ultraschallgerät vorgenommen, das in die Scheide eingeführt wird.
  3. Mittels eines Ultraschalls kann eine Gebärmutterschwangerschaft und nach ungefähr 6 Wochen ein Herzschlag des Kindes festgestellt werden.

Kann nach dieser Zeit kein Herzschlag festgestellt werden, wird eine Fehlgeburt diagnostiziert. Wurde ein Herzschlag entdeckt, ist die Wahrscheinlichkeit einer Fehlgeburt weitaus geringer. Dennoch könnte es zu einer Fehlgeburt kommen. Ultraschalluntersuchungen können auch helfen, Folgendes festzustellen:

Eine unvollständige, infizierte oder verhaltene Fehlgeburt Jegliche Bestandteile der Plazenta oder von anderem mit der Schwangerschaft zusammenhängendem Gewebe in der Gebärmutter Eine geplatzte Gelbkörperzyste Eine Blasenmole oder eine andere Form einer trophoblastischen Schwangerschaftskrankheit Gelegentlich eine ektope Schwangerschaft, je nachdem, wo sich diese entwickelt und wie groß sie ist

Mithilfe der Messung der hCG-Werte können die Ärzte die Ergebnisse des Ultraschalls auswerten und eine normale Schwangerschaft von einer ektopen Schwangerschaft unterscheiden. Wenn die Wahrscheinlichkeit einer rupturierten ektopen Schwangerschaft gering ist, werden die hCG-Spiegel häufig gemessen und Ultraschalluntersuchungen nach Bedarf wiederholt.

Besteht eine mäßige bis hohe Wahrscheinlichkeit einer rupturierten ektopen Schwangerschaft, wird von den Ärzten ein kleiner Schnitt unterhalb des Bauchnabels gesetzt und ein Beobachtungsschlauch (Laparoskop) eingeführt, um sich die Gebärmutter und das umliegende Gewebe direkt anzusehen (Laparoskopie) und so herauszufinden, ob eine ektope Schwangerschaft vorliegt.

Treten starke Blutungen auf, kommt es zu einem Kreislaufschock oder besteht die Wahrscheinlichkeit einer ektopen Schwangerschaft, ist die erste Maßnahme, die von den Ärzten ergriffen wird, das Legen eines großen Venenkatheters, sodass bei Bedarf umgehend eine intravenöse Bluttransfusion gegeben werden kann.

  1. Sind die Blutungen auf eine Erkrankung zurückzuführen, wird diese Erkrankung behandelt.
  2. Beispielsweise wird umgehend ein operativer Eingriff durchgeführt, wenn es bei einer ektopen Schwangerschaft zu einer Ruptur gekommen ist.
  3. Obgleich Ärzte gewöhnlich Bettruhe verordnen, wenn die Wahrscheinlichkeit einer Fehlgeburt besteht, gibt es keinen Beleg darüber, dass durch Bettruhe tatsächlich eine Fehlgeburt vermieden werden kann.

Es wird empfohlen, zunächst keinen Geschlechtsverkehr zu haben, obgleich soweit kein Zusammenhang zwischen vollzogenem Geschlechtsverkehr und Fehlgeburten bestätigt werden konnte.

Die häufigste Ursache von Blutungen während einer frühen Schwangerschaft ist eine Fehlgeburt. Die schwerwiegendste Ursache einer Scheidenblutung ist eine ektope Schwangerschaft. Eine schwangere Frau sollte umgehend einen Arzt aufsuchen, wenn sie Symptome wie Herzrasen, Ohnmacht und Schwindelgefühle feststellt. Es werden Bluttests zur Bestimmung des Rh-Status (Rh-negativ oder Rh-positiv) durchgeführt, da eine schwangere Frau mit Rh-negativem Blut mit Rho-(D)-Immunglobulin behandelt werden muss, wenn bei ihr Scheidenblutungen auftreten. Dadurch wird verhindert, dass sie Antikörper produziert, die bei späteren Schwangerschaften die roten Blutkörperchen des Fötus angreifen könnten.

HINWEIS: Dies ist die Ausgabe für Patienten. ÄRZTE: DIE AUSGABE FÜR MEDIZINISCHE FACHKREISE ANSEHEN DIE AUSGABE FÜR MEDIZINISCHE FACHKREISE ANSEHEN Copyright © 2022 Merck & Co., Inc., Rahway, NJ, USA und seine verbundenen Unternehmen. Alle Rechte vorbehalten.
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Was ist eine Kontaktblutung in der Schwangerschaft?

Mögliche Ursachen in der Frühschwangerschaft: – Auch wenn sie Dir einen Schrecken einjagen können, stecken hinter Blutungen in der Frühschwangerschaft häufig harmlose Gründe:

Einnistungsblutung ( Nidationsblutung ): Zwischen dem 7. und 12. Tag nach der Befruchtung bemerkst Du unter Umständen kurzzeitig eine hellrote Blutung. Zu diesem Zeitpunkt nistet sich die befruchtete Eizelle in der Gebärmutter ein und kann dabei kleine Gefäßverletzungen verursachen. Hormonumstellung: Einige Frauen leiden zu Beginn der Schwangerschaft unter einer vorübergehenden Gelbkörperschwäche, das heißt der Spiegel des Gelbkörperhormons Progesteron ist zu niedrig. Als Folge kann es zu Schmierblutungen kommen. Reguliert sich der Hormonspiegel nach einiger Zeit nicht von selbst, kann es sein, dass Dir Deine Ärztin/Dein Arzt ausgleichend Progesteron verschreibt. Gelbkörperschwäche ist mit eine der häufigsten Ursachen für Schmierblutungen in der Frühschwangerschaft und durch die Gabe von Progesteron unkompliziert und gut zu behandeln. Zervixpolyp: Dieser gutartige Tumor am Gebärmutterhals kann in der (Früh-)Schwangerschaft zu Blutungen führen. Ein Zervixpolyp ist in der Regel harmlos, sollte jedoch im Laufe der Schwangerschaft beobachtet werden. Infektionen an Vagina oder Gebärmutterhals: Durch Infektionen ausgelöste Blutungen sind erstmal ungefährlich für die Schwangerschaft und für Dein Kind. Trotzdem solltest Du sie behandeln lassen, da sie schlimmstenfalls zu vorzeitigen Wehen führen können. Ektopie: Eine Ektopie ist eine Ausstülpung der Gebärmutterschleimhaut auf den Muttermund. Sie ist schmerzfrei und auch die Blutungen, die dadurch hervorgerufen werden können, sind unbedenklich. Wenn Du an einer Ektopie leidest, ist das in der Regel schon vor der Schwangerschaft bekannt. Dadurch, dass die Schleimhaut während der Schwangerschaft stärker durchblutet ist, wird die Ausstülpung meist verstärkt. Kontaktblutung: In der Schwangerschaft ist Dein gesamtes Gewebe besser durchblutet. Beim Geschlechtsverkehr oder bei vaginalen Untersuchungen kann es daher leichter zu kleinen Gefäßverletzungen kommen, die sich durch rote oder leicht bräunliche Schmierblutungen bemerkbar machen. Blasenentzündung oder Hämorrhoiden: Geplatzte Hämorrhoiden oder eine Blasenentzündung können zu Blut im Stuhl beziehungsweise im Urin führen und auch schon mal mit Blutungen aus der Vagina verwechselt werden. Mit der Schwangerschaft haben sie allerdings nichts zu tun und beeinträchtigen diese auch nicht. Dennoch solltest Du Dich immer an Deine Ärztin/Deinen Arzt wenden, wenn Du Blut im Stuhl oder im Urin entdeckst. Besonders Blasenentzündungen sollten in der Schwangerschaft behandelt werden, damit es in Folge nicht zu einer Vaginalinfektion kommt.

In anderen Fällen können auch ernstzunehmende Ursachen hinter Blutungen in der Frühschwangerschaft stecken:

Extrauterine Schwangerschaft: Dabei nistet sich die befruchtete Eizelle fälschlicherweise im Eileiter (in den allermeisten Fällen), im Eierstock, in der Bauchhöhle oder in sehr seltenen Fällen im Gebärmutterhals anstatt in der Gebärmutter ein. Das umliegende Gewebe wird durch den wachsenden Embryo verletzt und es kommt zu schmerzhaften, teils stechenden Schmierblutungen. Bei einer extrauterinen Schwangerschaft kann es auch zu inneren Blutungen in der Bauchhöhle kommen, die äußerst gefährlich werden können und so schnell wie möglich ärztlich behandelt werden sollten. Eierstockzyste: Wenn eine Zyste platzt, können dabei umliegende Blutgefäße verletzt werden. Sie kann starke innere Blutungen verursachen, die nicht nur schmerzhaft sind, sondern auch die Schwangerschaft gefährden können. Fehlgeburt: Eine Fehlgeburt kann verschiedenste Ursachen haben. Einige davon, aber nicht alle, können zu mehr oder weniger starken Blutungen und/oder Unterbauchbeschwerden führen.

Da bei Blutungen in der Schwangerschaft immer Vorsicht geboten ist und medizinisch der Verdacht auf eine (drohende) Fehlgeburt besteht, solltest Du Dich immer ärztlich untersuchen lassen, wenn Du Blutungen bemerkst.
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