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Schwangerschaft In Der Menopause Möglich?

Schwangerschaft In Der Menopause Möglich
Das Ende der Fruchtbarkeit ist nicht leicht zu erkennen. Viele Frauen in den Wechseljahren und ihre Partner sind deshalb unsicher, wie lange sie noch verhüten müssen. Aufgrund der hormonellen Umstellung während der Wechseljahre kommt es zu Schwankungen im weiblichen Zyklus,

  • Der Eisprung wird seltener, das heißt, es gibt immer wieder Zyklen ohne einen Eisprung.
  • Damit ist eine Schwangerschaft bei Frauen über 45 Jahren zwar noch möglich, aber zunehmend unwahrscheinlich.
  • Die Aktivität der Eierstöcke kann jedoch stark wechseln: Nachdem die Regelblutung einige Monate ausgeblieben ist, können wieder regelmäßige Blutungen einsetzen – vielleicht auch mit Eisprung.

Wegen dieser Unregelmäßigkeit haben Hormonuntersuchungen im Blut keine große Aussagekraft, da sie sich nur auf den Zeitpunkt der Blutabnahme beziehen. Einen Monat später können die Werte ganz anders aussehen. Die Verhütung bleibt daher ein Thema, bis bestimmte Anzeichen deutlich machen, dass keine Schwangerschaft mehr möglich ist.
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Wie lange kann man in den Wechseljahren schwanger werden?

Fruchtbarkeit und Verhütung in den Wechseljahren – Erste Hinweise für den Beginn der Wechseljahre sind unregelmäßige oder veränderte Monatszyklen, sowie Hitzewallungen und Stimmungsschwankungen, Unregelmäßige Zyklen oder prinzipiell das Einsetzen der Wechseljahre bedeutet aber nicht zwingend, dass Sie nicht mehr fruchtbar sind.

Aufgrund der reduzierten Bildung von Eizellen sinkt zwar die Wahrscheinlichkeit für eine Schwangerschaft ab dem Alter von 35–40 Jahren stark ab, dennoch ist eine Schwangerschaft in diesem Alter möglich. Erst mit der Menopause, das heißt bei dem Ausbleiben der letzten Regelblutung mehr als 1 Jahr, hat die fruchtbare Phase im Leben einer Frau das Ende erreicht.

Spontane Schwangerschaften ohne hormonelle Unterstützung bei Frauen, die weit über 50 sind, sind extrem selten. Die Chance bei regelmäßigem Geschlechtsverkehr innerhalb eines Jahres schwanger zu werden, liegt bei 10–20 % für Frauen im Alter von 40–44 und eher bei 12 % mit 45–49 Jahren.1 Wenn Sie unsicher sind, ob die Wechseljahre begonnen haben und ob eine Verhütung noch notwendig ist, sollten Sie sich für eine Untersuchung an Ihre Frauenärztin oder Ihren Frauenarzt wenden.

  • Die Messung der Hormonspiegel im Blut, etwa des Follikel-stimulierenden Hormons (FSH), kann einen Hinweis darauf geben, inwiefern eine Schwangerschaft noch möglich ist.
  • Das in der Hirnanhangsdrüse (Hypophyse) gebildete FSH bewirkt die Reifung der Follikel.
  • Normalerweise liegt der Wert zwischen 5 und 20 IE/ml (IE: Internationale Einheiten).

In diesem Bereich sollte in jedem Fall noch verhütet werden, wenn eine Schwangerschaft ausgeschlossen werden soll. Liegt der Wert über 30 IE/ml spricht dies für ein geringes Risiko noch schwanger zu werden – ausgeschlossen werden kann eine Schwangerschaft allerdings nicht.1 Blutbestimmungen sind nur Momentaufnahmen, die gerade in den Wechseljahren starken Schwankungen unterliegen können.

  • Neben FSH wird häufig auch das Anti-Müller-Hormon (AMH) als potentieller Marker für die Fruchtbarkeit angegeben.
  • Für eine routinemäßige Abschätzung der Schwangerschaftschancen in höherem Alter ist es allerdings nicht geeignet.
  • Ebenso kann eine Ultraschalluntersuchung in diesem Zusammenhang sinnvoll sein.

Hierüber lässt sich auch abschätzen, wie es um die sogenannte ovarielle Reserve steht. Dabei wird ermittelt, wie viele herangereifte Eibläschen sich noch in den Eierstöcken befinden. Je geringer die Anzahl, desto kleiner ist auch die Fruchtbarkeit und die Chance einer Schwangerschaft.

Diese Ultraschall-Untersuchungen sind jedoch keine Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung und müssen deshalb selbst bezahlt werden. Letztlich ist es aber für den Gynäkologen schwer, eine mögliche Empfängnis auszuschließen. Eine allgemeine Regel lautet: Bei Frauen im Alter von über 50 Jahren ist eine Verhütung für die Dauer von 1 Jahr nach der letzten Regelblutung notwendig.

Frauen unter 50 sollten hingegen noch bis 2 Jahre nach der Menopause verhüten.1 Um in den Wechseljahren sicher eine Schwangerschaft zu vermeiden, muss bei jedem Sex verhütet werden, solange die Menopause noch nicht eingetreten ist. Je nach individuellen Vorstellungen und Bedürfnissen sind bei der Wahl des richtigen Verhütungsmittels neben der Sicherheit auch der Komfort und die Verträglichkeit von Bedeutung.

Beim Gebrauch hormoneller Verhütungsmethoden wie der Pille oder des Hormonrings sollte an das mit dem Lebensalter steigende Risiko für Thrombosen gedacht werden. Die Verwendung von hormonellen Verhütungsmitteln kann das Risiko für Thrombosen und andere Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen. Bei Präparaten, die sich aus einem Östrogen und einem Gestagen zusammensetzen (sogenannte „kombinierte hormonelle Kontrazeptiva”), scheint dieses Risiko jedoch von der Höhe der Östrogendosis abhängig zu sein.

Für reine Gestagen-Monopräparate ohne ein Östrogen (sogenannte „Minipillen”, mit Levonorgestrel oder Desogestrel) ist kein erhöhtes Risiko für Thrombosen beobachtet worden. Frauen, die nicht übergewichtig sind, nicht unter Bluthochdruck, einem erhöhten Cholesterinspiegel oder Migräne leiden, nicht rauchen und in der Familie keine Fälle von Herzinfarkten, Thrombosen oder Schlaganfällen haben, können kombinierte hormonelle Verhütungsmittel einsetzen.

Dies trifft allerdings nur auf etwa 20 % der über 40-jährigen Frauen zu. Dennoch profitieren diese von vielen Vorteilen, Die Einnahme kombinierter hormoneller Verhütungsmittel bringt neben der sicheren Empfängnisverhütung eine Verbesserung der Blutungsstörungen oder Zyklusunregelmäßigkeiten sowie vasomotorischen Beschwerden (Hitzewallungen und Schweißausbrüche) mit sich.

Auch der Erhalt der Knochendichte sowie die Senkung des Risikos für Eierstock-, Gebärmutterschleimhaut- und Dickdarmkrebs sind mit der Einnahme assoziiert. Außer der Pille bieten sich Spiralen oder Hormonspiralen bei Frauen über 30 Jahren mit abgeschlossener Familienplanung an.

Insbesondere wenn Sie die Pille aufgrund der genannten Risikofaktoren nicht nehmen dürfen, macht es Sinn, über diese Möglichkeit nachzudenken. Die Hormonspirale gibt lokal ein synthetisches Gestagen in die Gebärmutterhöhle ab. Vorteil dabei ist, dass der Aufbau der Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) stark vermindert wird und die monatliche Blutung dadurch schwächer sowie weniger schmerzhaft wird.

Zudem kann gerade bei beginnenden Wechseljahresbeschwerden zusätzlich ein Östrogen im Rahmen einer Hormonersatztherapie (HRT) verwendet werden, ohne gleichzeitig ein Gestagen nehmen zu müssen, da der Schutz der Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) bereits durch den Wirkstoff der Spirale gewährleistet ist.

  1. Eine behördliche Zulassung zur Anwendung zum Endometriumschutz bei einer HRT hat die Hormonspirale allerdings nicht.
  2. Prinzipiell ist auch eine Sterilisation möglich.
  3. Es muss allerdings bedacht werden, dass es sich hierbei um eine Operation handelt, die immer gewisse Risiken birgt.
  4. Außerdem sollte man sich bewusst sein, dass der Eingriff nicht mehr rückgängig gemacht werden kann.

Für die bestmöglichste Wahl des Verhütungsmittels sprechen Sie mit Ihrem Frauenarzt oder Ihrer Frauenärztin.
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Kann man schwanger werden wenn man die Tage nicht mehr hat?

Amenorrhoe-Behandlung: Was Sie selbst tun können – Eine Amenorrhoe ist oft seelisch bedingt. In dem Fall kann alles helfen, was Ihre Psyche stärkt und wieder ins Lot bringt. Dazu gehören Entspannungstechniken wie Autogenes Training, progressive Muskelentspannung oder Meditation.

  1. Aber auch Sport ist eine gute Methode, um Stress abzubauen und sein inneres Gleichgewicht wiederzufinden.
  2. Denn der Körper produziert dabei vermehrt jene Hormone, die die Stresshormone weniger werden lassen bzw.
  3. Neutralisieren (z.B.
  4. Endorphine).
  5. Steckt dagegen zu intensives Sporttraining hinter der Amenorrhoe, sollten Sie beim Training kürzertreten.

Bleibt die Regelblutung aus, weil Sie zu dünn sind oder extreme Diät halten, sollten Sie versuchen, wieder etwas zuzunehmen – das Fettgewebe spielt bei der Bildung von Östrogen eine wichtige Rolle. Ist Ihre Amenorrhoe die Folge einer Essstörung wie Magersucht, sollten Sie sich unbedingt professionelle Hilfe suchen.

keine Schwangerschaft: Ohne intaktem Menstruationszyklus kann eine Frau nicht schwanger werden. Wenn also die Regelblutung länger aussetzt, bleibt der Kinderwunsch unterfüllt. Probleme in der Partnerschaft: Bleibt die Periode aus, fühlen sich Frauen eventuell weniger weiblich. Auch der Frust, aufgrund der Amenorrhoe nicht schwanger zu werden, kann eine Partnerschaft auf Dauer belastend sie schlimmstenfalls zerbrechen lassen.

Indirekt kann eine Amenorrhoe noch eine andere Folge haben: Beruht das Ausbleiben der Regelblutung auf einem Mangel an Östrogen, kann dieser mit der Zeit die KNochen brüchiger machen – es droht, Bleibt die Periode aus, ist ein Besuch beim Arzt (Frauenarzt) ratsam. Das gilt vor allem, wenn

Sie möglicherweise schwanger sind. Ihre Regelblutung dreimal hintereinander ausgeblieben ist. Sie auch nach dem 16. Geburtstag noch keine erste Menstruationsblutung hatten. Ihre Regel ausbleibt, nachdem Sie begonnen haben, ein neues Medikament einzunehmen. Ihre Blutungen ausgeblieben sind, nachdem Sie die Pille oder ein anderes hormonelles Verhütungspräparat abgesetzt haben. Sie nach einer Operation keine Menstruation mehr haben. Sie neben dem Ausbleiben der Regel weitere Symptome wie, Schmerzen beim Sex, oder milchige Absonderungen aus den Brüsten feststellen. Sie neben der Amenorrhoe auch noch Anzeichen einer Vermännlichung () feststellen wie Haarausfall, tiefere Stimme, stärkere und eher männlich ausgerichtete Körperbehaarung (wie Bart- und Brusthaare).

Wissenschaftliche Standards: Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Medizinern geprüft.

MSD Manuals – Ausgabe für Patienten: “Ausbleiben der Regelblutung (Amenorrhö)”; unter: www.msdmanuals.com (Abruf: 18.02.2020)Öffentliches Gesundheitsportal Österreichs: “Amenorrhoe: Ausbleiben der Regelblutung”; unter: www.gesundheit.gv.at (Abruf: 18.02.2020)Pfleiderer, A.: Gynäkologie und Geburtshilfe, Thieme Verlag, 5. Auflage 2007Portal des Berufsverbands der Frauenärzte e.V. et al.: “Magersucht: Ausbleiben der Regelblutung kann dauerhaft verbleiben”, Meldung vom 21.09.2011; unter: www.frauenaerzte-im-netz.dePschyrembel Online, Klinisches Wörterbuch: www.pschyrembel.de (Abruf: 18.02.2020)Weyerstahl, T. & Stauber, M.: Duale Reihe Gynäkologie und Geburtshilfe, Georg Thieme Verlag, 4. Auflage, 2013

: Amenorrhoe (Ausbleiben der Periode) – Ursachen
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Wie lange muss man in den Wechseljahren verhüten?

Wann ist das Thema wirklich erledigt? – Für zahlreiche Frauen besteht der grösste Vorteil der Menopause darin, dass der Empfängnisschutz jetzt endlich keine Rolle mehr spielt. Doch viele wiegen sich zu früh in Sicherheit und riskieren eine ungewollte Schwangerschaft.

  1. Gut, wenn man weiss, welche Verhütungsmethoden in den Wechseljahren möglich sind und wann die „Luft endlich rein ist”.
  2. Autorin: Annette Willaredt Die Wahrscheinlichkeit, mit über 45 Jahren noch auf natürlichem Wege schwanger zu werden, ist sehr gering.
  3. Der Hormonspiegel beginnt zu schwanken.
  4. Der Zyklus wird bei den meisten Frauen unregelmässiger, die Blutung fällt manchmal aus oder es treten Zwischenblutungen auf.

Immer häufiger kommt es zu Zyklen, in denen kein Eisprung stattfindet. Und ohne Eisprung ist keine Schwangerschaft möglich. Aber: Ganz sicher kann sich eine Frau nicht sein, dass es zu überhaupt keinem Eisprung mehr kommt. Immerhin hat jede zweite Frauenärztin in ihrer Praxis schon eine Frau betreut, die mit über 50 noch Mutter wurde.2016 brachten in Deutschland 67 Frauen mit über 50 noch ein Kind zur Welt, so die Statistik.

  • Grundsätzlich gilt, dass eine Schwangerschaft möglich ist, solange noch Blutungen auftreten – wenn auch nur sporadisch.
  • Erst wenn es bei unter 50-Jährigen zwei Jahre lang zu keiner Menstruation mehr kam, kann auf Verhütung ganz verzichtet werden.
  • Bei über 50-Jährigen reicht ein Jahr aus.
  • Schwierig ist eine solche Einschätzung allerdings für Frauen, die die Antibaby-Pille nehmen.

Denn hier kommt es jeden Monat zu einer Abbruchblutung. Eine klare Aussage dazu, ob noch eine normale Blutung auftritt, lässt sich erst nach dem Absetzen der Pille treffen. Doch was tun in der Zeit, bis man endlich Klarheit hat? Frauen, die die Pille nehmen, wurde lange Zeit meist empfohlen, sie mit 40 Jahren abzusetzen.

Das sehen viele Ärzte heute nicht mehr so streng. Allerdings gibt es klare Einschränkungen. Weiter mit Kombinationspräparaten zu verhüten, die Östrogene und Gestagene enthalten, ist nur ratsam für Frauen, die nicht übergewichtig sind, keinen Bluthochdruck haben, nicht rauchen, keinen erhöhten Cholesterinspiegel haben und bei denen es in der Familie keine Herzinfarkte, Schlaganfälle oder Thrombosen gab.

Allerdings interessant für Frauen in den Wechseljahren ist, dass die Kombinationspräparate auch gegen Hitzewallungen wirken. Ob die Einnahme ratsam ist, sollte immer mit der Gynäkologin abgeklärt werden. Die oben genannten Einschränkungen gelten ebenfalls für den sogenannten Vaginalring.

  • Er wird in die Scheide eingesetzt und gibt dort wie die „Pille” kontinuierlich Hormone ab.
  • Nach drei Wochen entfernt man den Ring, nach einer einwöchigen Pause kommt der nächste dran.
  • Etwas anders beurteilt werden hormonelle Verhütungsmethoden mit Gestagenen.
  • Hier geht man davon aus, dass sie das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen weniger erhöhen als die Kombipräparate.
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Zur Verfügung steht die niedrig dosierte Mini-Pille, die allerdings auf die Stunde genau eingenommen werden muss. Weitere rein gestagenhaltige Verhütungsmethoden sind Implantate oder die Dreimonatsspritze. Bei allen Varianten mit Gestagen kommt es allerdings oft zu Zwischenblutungen oder die Periode bleibt ganz aus.

Einige Frauen klagen zudem über Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Gereiztheit, Pickel, Haarausfall und vermehrte Wassereinlagerungen. Etwas günstiger ist das Nebenwirkungsprofil bei der Hormonspirale (ebenfalls nur Gestagen). Sie liegt in der Gebärmutter und gibt dort fünf Jahre das Hormon ab. Das führt dazu, dass der Schleimpfropf im Gebärmutterhals zäher wird und Spermien nur sehr schwer durchkommen.

Dazu wird der monatliche Aufbau der Gebärmutterschleimhaut stark vermindert. Ein eventuell doch befruchtetes Ei kann sich nicht einnisten. Und ausserdem wird dadurch die Blutung kürzer und schwächer. Nach vier bis sechs Monaten kommt die Blutung dann in vielen Fällen ganz zum Erliegen.

Leider ist die Hormonspirale recht teuer. Sie kostet mit dem Einsetzen durch den Arzt 350 bis 500 Euro respektive Franken. Viele Frauen haben es allerdings irgendwann satt, mit Hormonen zu verhüten. Zuverlässig vor einer Schwangerschaft schützt dann die Kupferspirale. Sie besteht aus einem Plastikteil in T-Form, das von dünnem Kupferdraht umwickelt ist.

Dieser gibt ständig Kupferionen ab, die die Schleimhaut der Gebärmutter so verändern, dass sich kein Ei einnisten kann. Zudem hemmen sie die Beweglichkeit der Spermien. Erfahrungsgemäss kommt es jedoch mit der Kupferspirale oft zu längeren, stärkeren und schmerzhafteren Blutungen. Ein rein mechanischer Schutz ist das Diaphragma, das vor dem Verkehr in die Scheide eingesetzt wird und den Muttermund verschliesst. Es bietet Sicherheit, wenn es vom Arzt angepasst und immer mit einer Spermien abtötenden Creme verwendet wird. Frauen, die mit ihrem Körper vertraut sind, kommen mit dieser Methode sehr gut klar.

Schwierig kann das Einsetzen unter Umständen bei einer Gebärmuttersenkung sein. Auch Kondome sind eine gute Möglichkeit. Sie sind zwar längst nicht so sicher wie z.B. die Pille oder die Hormonspirale. Aber die Wahrscheinlichkeit, schwanger zu werden, ist bei Frauen über 40 ohnehin sehr gering. Diese Methode fusst auf dem Wissen, dass eine Frau pro Zyklus nur an fünf bis höchstens sechs Tagen schwanger werden kann.

Um die Zeit rund um den Eisprung zu ermitteln, wird morgens die Körpertemperatur gemessen (eventuell unter Mithilfe eines entsprechenden Minicomputers) und notiert. Ab dem dritten Tag nach einem Temperaturanstieg um rund ein halbes Grad beginnt die unfruchtbare Phase nach dem Eisprung.

  • Ein weiteres Indiz ist der sogenannte Zervixschleim am Muttermund.
  • Er verändert sich kurz vor dem Eisprung, die Menge nimmt etwas zu, dazu wird er klarer und dünnflüssiger, also für Spermien durchgängiger.
  • An fruchtbaren Tagen kann der Schleim zwischen den Fingern zu einem Fädchen gezogen werden.
  • Ombiniert man Temperaturmesser und Schleimkontrolle, ist die Methode relativ sicher und auch für Frauen in den Wechseljahren eine Alternative.

Wird allerdings der Zyklus sehr unregelmäßig und fällt die Menstruation immer häufiger zwei oder gar drei Monate aus, gibt es lange Phasen der Unsicherheit, in denen man z.B. mit Kondomen verhüten muss. Deshalb ist die Methode dann nicht sehr komfortabel.

Ganz ungeeignet ist sie, wenn eine Frau Hormone gegen Wechseljahresbeschwerden einnimmt. „Natürlich” ist auch die Verhütung mit einem Verhütungscomputer und Teststreifen, die die Hormonwerte im Urin messen. Der Computer wertet die Daten aus und signalisiert, ob die Frau gerade fruchtbar ist oder nicht.

Diese Methode ist nicht geeignet, wenn der Zyklus instabil ist oder wenn eine Frau Hormone einnimmt. Die sicherste Form der Verhütung ist die Durchtrennung bzw. das Abklemmen der Eileiter, also die Sterilisation. Lustempfinden und Hormonproduktion werden dadurch nicht beeinträchtigt.

Auch der Ablauf der Wechseljahre verändert sich dadurch nicht. Aber für den Eingriff, der meist durch einen Einstich in der Nähe des Bauchnabels vorgenommen wird, ist eine Vollnarkose nötig. Wie bei jeder Operation im Bauchraum kann es zu Komplikationen wie Blutungen, Verletzungen von Gefässen oder Organen sowie zu Entzündungen kommen.

Frauen sollten überlegen, ob sie eine solch endgültige Operation wollen. Psychische Probleme nach diesem Eingriff sind nicht selten. Dazu kommen die Kosten, die die Frau in Deutschland in der Regel selbst tragen muss; eine Unterbindung gehört nicht zu den kassenpflichtigen Leistungen.

  1. In der Schweiz werden Kosten mit einer passenden Zusatzversicherung bis zu 75 Prozent übernommen.
  2. Noch neu ist ein Verfahren, bei dem die benötigten Instrumente durch die Scheide in die Gebärmutter eingeführt werden.
  3. Es kann unter lokaler Betäubung und ambulant durchgeführt werden.
  4. Noch fehlen hier langfristige Studien, doch es scheint, dass diese Methode nicht ganz so sicher ist wie die konventionelle.

Für Frauen, die in einer festen Partnerschaft leben, ist es eventuell sinnvoller, wenn sich der Mann zu einer Sterilisation entschliesst. Bei ihm ist der Eingriff einfacher und sehr viel preisgünstiger.
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Kann man in den frühen Wechseljahren schwanger werden?

Kann man nach Eintritt der Wechseljahre noch Kinder bekommen? – Generell stellen die Wechseljahre das Ende der fruchtbaren Phase im Leben einer Frau dar. Die Möglichkeit, auf natürlichem Wege Kinder zu bekommen, ist somit nach Eintritt der Wechseljahre normalerweise nicht mehr gegeben.

Allerdings besteht bei vorzeitigen Wechseljahren noch eine Chance von fünf bis zehn Prozent, trotzdem schwanger zu werden. Das liegt insbesondere daran, dass bei manchen Frauen auch nach den vorzeitigen Wechseljahren noch funktionsfähige Eizellen in den Eierstöcken verbleiben, die durch bestimmte Hormonkonstellationen doch noch einen Eisprung durchlaufen und anschließend befruchtet werden können.

Die meisten Frauen mit vorzeitigen Wechseljahren können aber nicht mehr auf natürliche Weise schwanger werden. Um eine ungewollte Schwangerschaft zu vermeiden, ist es aber dennoch empfehlenswert, in Absprache mit dem Frauenarzt zumindest für eine gewisse Zeit nach Einsetzen der Wechseljahre weiterhin Verhütungsmittel anzuwenden.
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Wie kann ich in den Wechseljahren verhüten?

Verhütung bei Hormonbehandlung – Einige Frauen haben in den Wechseljahren sso unangenehme Beschwerden, dass sie sich für eine Behandlung mit Hormonen (Hormontherapie) entscheiden. Eine Hormontherapie ist aber keine Verhütungsmethode, da sie den Eisprung nicht unterdrückt.

  1. Für Frauen, die Hormone gegen Wechseljahres-Beschwerden nehmen, sind nichthormonelle Verhütungsmethoden wie Kondome, ein Diaphragma, die FemCap oder die Kupferspirale geeignet.
  2. Diese Methoden lassen sich mit einer Hormonbehandlung kombinieren.
  3. Die natürliche Empfängnisverhütung ist zusammen mit einer Hormontherapie nicht anwendbar, weil die Hormone den Schleim und die Aufwachtemperatur ( Basaltemperatur ) des Körpers verändern.

Der Zeitpunkt des Eisprungs lässt sich also unter einer Hormontherapie kaum feststellen. Kombi-Pillen wirken auch gegen Hitzewallungen. Allerdings ist ihre Einnahme mit einem höheren Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen verbunden als die Einnahme von Hormonpräparaten für die Behandlung von Wechseljahres-Beschwerden.
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Wann braucht man nicht zu verhüten?

Wer natürlich verhüten möchte, sollte sich damit sorgsam auseinandersetzen und zugleich wissen, dass dies keine allzu sichere Methode ist. – Die natürliche basiert auf dem Wissen, dass in jedem nur ein Eisprung stattfindet, und dass ab drei Tagen nach dem Eisprung bis zur Menstruation keine Befruchtung mehr stattfinden kann.

  • In dieser Zeit und während ihrer normalen Menstruation kann eine Frau also ungeschützten Sex haben, ohne schwanger zu werden.
  • Aber wann genau findet der Eisprung statt? Lässt sich das wirklich zuverlässig feststellen? Um den Eisprung herum kommt es zu einer Änderung der hormonellen Situation, die mit einer geringen Erhöhung der Körpertemperatur um 0,2 bis 0,5 Grad einhergeht.

Außerdem steigt im Blut die Konzentration des Hormons an, das den Eisprung hervorruft, und der Schleim, der den zur hin verschließt, wird durchlässiger und glasiger. Diese drei Faktoren sind es, mit deren Hilfe eine Frau bestimmen kann, ob und wann ihr Eisprung stattgefunden hat.

Sicherheitshalber wartet frau noch 3 Tage, obwohl die Eizelle nur 24 Stunden unbefruchtet lebt. Von diesem Zeitpunkt an bis zur Menstruation muss beim Sex nicht mehr verhütet werden, es ist dann nicht mehr möglich, schwanger zu werden. Aber wann genau findet der Eisprung statt? „Eine Faustregel sagt, dass dieser Zeitpunkt normalerweise etwa 12 bis 16 Tage nach dem Beginn der letzten Menstruationsblutung erreicht ist”, erläutert Dr.

med. Christian Albring, Präsident des Berufsverbandes der Frauenärzte. „Es kann aber genauso auch passieren, dass der Eisprung früher oder später stattfindet, und in dieser Zeit ist die Chance besonders hoch, dass der Sex zu einer Befruchtung und zu einer führt.

Sich allein auf den Kalender und das Zählen der Tage zu verlassen, ist also extrem unsicher.” Eine seit Jahrzehnten bewährte Methode, um den Eisprung festzustellen, ist das morgendliche Messen der Temperatur. „Dazu muss die Frau morgens noch vor dem Aufstehen möglichst immer zur gleichen Zeit ihre Temperatur messen, nicht unter dem Arm oder im Ohr, sondern unter der Zunge, in der oder im After, und immer mit derselben Methode”, so Albring.

Dieser Wert wird dann täglich in den Kalender, eine Tabelle, eine Grafik, eine App oder einen Computer zur eingetragen. „Wenn die Messungen wirklich exakt durchgeführt werden, dann kann der geringe Temperatur um den Eisprung herum festgestellt werden, vor allem deshalb, weil danach bis zum Ende des Zyklus die Temperatur erhöht bleibt”, fügt der Frauenarzt hinzu.

  • Mit einiger Erfahrung – das braucht oft einige Zyklen – kann die Frau dann die Erhöhung der Temperatur aus ihrer Tabelle ablesen und ihre fruchtbaren und unfruchtbaren Tage bestimmen.
  • Allerdings steigt die Körpertemperatur bereits leicht an, wenn manlänger ausschläft, vor dem Temperaturmessen bereits aufsteht oder Sex hat, später ins Bett geht, abends noch Sport macht, Alkohol trinkt, eine Infektion hat, unter Stress leidet und schlecht schläft,große Anstrengungen bewältigen muss oder auf Reisen ist.

Auch bei Frauen im Schichtdienst oder mit stark wechselnden Arbeitszeiten und Nachtarbeit sind die Temperaturkurven praktisch nicht zu verwenden. Solche Temperaturschwankungen müssen berücksichtigt werden, wenn eine Frau versucht, den Zeitpunkt ihres Eisprunges mit der Temperaturmethode zu bestimmen.

  1. Sie können dazu führen, dass die Frau – oder die App oder der Verhütungscomputer – meint, dass der Eisprung bereits stattgefunden hat, obwohl das noch gar nicht der Fall war.
  2. Wenn sie nach einer solchen Temperaturerhöhung aufhört, Barrieremethoden wie Kondom oder zur Verhütung zu verwenden, kann das zu einer unterwünschten Schwangerschaft führen.Deshalb sind Verhütungscomputer und -Apps genauso wie die alte Methode mit Stift und Papier nur für Frauen geeignet, die eine sehr regelmäßige Lebensführung und auch einen sehr regelmäßigen und zuverlässigen Zyklus haben und bereit sind, auf spontanen Sex zu verzichten.

Bei jungen Mädchen und Frauen etwa bis 18 Jahre ist die Temperaturmessung nicht zuverlässig genug. Etwas genauer kann die Frau den Eisprung bestimmen, wenn sie per Urinstreifen um den vermuteten Eisprung Hormonmessungen durchführt. Diese Teststreifen sind in der Apotheke erhältlich.

  1. Viel Übung und Erfahrung braucht es, den Zervixschleim zu untersuchen,
  2. Viele Frauen können aber trotz Schulung keine Unterschiede im Aussehen und in der Zähigkeit des Schleims vor, während und nach dem Eisprung feststellen.
  3. Einige der Messsysteme zur Familienplanung sind vom TÜV zertifiziert, ebenso wie eine neue App, die eine Zertifizierung als Verhütungsmethode hat.

Dieses Zertifikat sagt aber nichts aus über die Zuverlässigkeit und Sicherheit der Methode. Das wesentliche Kriterium dafür, ob die natürliche Verhütung eine sinnvolle Alternative sein könnte, ist die Frau selbst, ihre Lebensführung, ihre Bereitschaft zu einer täglichen, regelmäßigen Temperaturmessung und ihre Bereitschaft, an fruchtbaren Tagen auf Sex zu verzichten oder konsequent Barrieremethoden zu verwenden.„Die natürliche Verhütung ist am besten für Paare in einer Langzeitbeziehung geeignet, die sowieso irgendwann ein Kind wollen, und bei denen eine Schwangerschaft kein Drama ist”, betont Albring.
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Wie wahrscheinlich ist es mit 52 schwanger zu werden?

Schwanger in den Wechseljahren – Die Menopause tritt bei Frauen in Mitteleuropa im Durchschnitt mit 51 Jahren ein. Völlig ausgeschlossen sind Schwangerschaften danach nicht: Laut Statistischem Bundesamt kommt es pro Jahr zu etwa 700 Schwangerschaftsabbrüche in den ersten zwölf Wochen bei Frauen zwischen 45 und 55.
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Wie wahrscheinlich ist es mit 50 schwanger zu werden?

Spätgebährende nehmen zu – Tatsächlich gibt es nur wenige Frauen, die in ihren 50ern noch ein Kind bekommen. Doch es werden mehr. Zählte das Statistische Bundesamt im Jahr 2000 lediglich 17 Geburten, waren es 2016 bereits 193 – bei knapp 800 000 Geburten im gleichen Jahr allerdings nach wie vor eine verschwindend kleine Zahl.
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Wann nimmt die Fruchtbarkeit bei Frauen ab?

Welche Ursachen gibt es für sinkende Fruchtbarkeit? – Tatsächlich beginnt die Fruchtbarkeit bereits im frühen Erwachsenenalter – also schon ab etwa 26 Jahren – zu sinken. So liegen die Schwangerschaftschancen pro Lebensjahr beispielsweise bei Frauen unter 25 Jahren bei 90 Prozent, bei 24- bis 35-Jährigen bei 70 Prozent und bei 35- bis 40-Jährigen nur mehr bei 20 Prozent.

  • Grundsätzlich werden eizellabhängige und eizellunabhängige Faktoren für die abnehmende Fertilität verantwortlich gemacht.
  • Eizellunabhängige Faktoren: Die Fruchtbarkeit kann generell durch den allgemeinen Gesundheitszustand und diverse Krankheiten beeinträchtigt werden.
  • Dazu zählen z.B.
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Stoffwechsel- und Unterleibserkrankungen sowie Tumoren,

Auch Operationen, Strahlen- oder Chemotherapie können negative Effekte auf die Fertilität haben. Eizellabhängige Faktoren: Der Untergang von Eizellen ist ein kontinuierlicher Prozess, der beim weiblichen Fetus bereits im Mutterleib beginnt. Bei der Geburt sind etwa eine Million Eizellen vorhanden, bei der ersten Menstruation nur noch etwa die Hälfte.

  • Im Laufe der Jahre wird die Eizellreserve sukzessive entleert.
  • Eine Frau mit etwa 35 Jahren besitzt nur noch etwa 25.000 Eifollikel, mit Einsetzen der Menopause ist dieser Pool auf etwa 1.000 geschrumpft.
  • Das Alter hat nicht nur Einfluss auf die Anzahl, sondern auch auf die Qualität von Eizellen.
  • Mit zunehmenden Jahren nehmen sowohl Chromosomenveränderungen als auch Spontanaborte zu.

Die Rate an Lebendgeburten sinkt auch bei künstlich befruchteten Frauen – ab dem 45. Lebensjahr liegt sie durchschnittlich nur noch im Ein-Prozent-Bereich. Weitere Informationen finden Sie unter Ursachen für unerfüllten Kinderwunsch,
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Wie verhüten Frauen ab 50?

Verhütung in den Wechseljahren – Ab dem 40. Lebensjahr beginnt sich die Hormonproduktion des weiblichen Zyklus grundlegend umzustellen. Durch unregelmäßige Eisprünge sinkt das Risiko einer Schwangerschaft erheblich. Bei Frauen über dem 45. Lebensjahr beträgt die Wahrscheinlichkeit für eine Lebendgeburt nur noch 2 bis 3 Prozent.

Dennoch ist eine Verhütung im Alter notwendig, da eine ungewollte Schwangerschaft nicht ausgeschlossen werden kann. Obwohl die Einnahme hormoneller Präparate im Alter gegen Erkrankungen wie Osteoporose oder Blutungsstörungen vorbeugt, sollten ebenfalls die möglichen Nebenwirkungen im Blick behalten werden.

So werden insbesondere das Schlaganfall- als auch das Herzinfarktrisiko enorm erhöht, Zusätzlich bewirkt das Vorhandensein von Risikofaktoren (Rauchen, Übergewicht, Krankheiten, etc.) eine weitere Steigerung der Komplikationsgefahr. Aus diesem Grund sollten ab diesem Alter vornehmlich genutzt werden.

Dazu zählen zum einen die benannten alternativen hormonellen Präparate (reine Gestagen-Präparate, Hormonspirale, etc.) als auch mechanische Verhütungsmethoden wie Kondom, Diaphragma oder Portiokappe. Bei Verwendung dieser Methoden ist eine komplikationsfreie Verhütung ab 40 sehr gut möglich. Ebenso sind die genannten Arten auch für jüngere Frauen praktikabel.

So ist beispielsweise ein Kondom bei wechselnden Partnern stets zu empfehlen, um die Übertragung von zu verhindern.
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Wie merkt man dass es die letzte Periode ist?

Wechseljahre: Anzeichen der Menopause erkennen Ab einem gewissen Alter bemerken die meisten Frauen Veränderungen, die ihre Monatsblutung betreffen. Sie wird unregelmäßiger und verändert sich auch in der Intensität. Dass die Wechseljahre bevorstehen, ist für Frauen über 40 sicherlich eine der ersten Vermutungen.

  1. Dennoch herrscht große Unsicherheit, wie man genau erkennen kann, dass die Wechseljahre begonnen haben.
  2. In unserem Beitrag wollen wir darüber aufklären, wie Sie die ersten Anzeichen der Wechseljahre und erkennen können.
  3. Zudem lesen Sie, wann und wie der Besuch beim Frauenarzt Sie in diesem neuen Lebensabschnitt unterstützen kann.

Verschiedene Phasen in den Wechseljahren Die Wechsel jahre (Klimakterium) tragen ihren Namen zurecht. Denn die hormonelle Umstellung geschieht im Körper nicht von einem Zyklus zum nächsten, sondern benötigt mehrere Jahre. Daher ist es von Frau zu Frau verschieden, wann die Wechseljahre eintreten, wie lange es bis zur letzten Monatsblutung (Menopause) dauert und welche Symptome sie mit sich bringen.

  1. Die Anzahl der Eizellen im Körper einer Frau sind schon bei der Geburt festgelegt und damit begrenzt.
  2. Während sich die Anzahl verringert, kommt es im Laufe der Zeit immer seltener zum Eisprung.
  3. Dieser ist dafür verantwortlich, dass in der Gebärmutter Progesteron ausgeschüttet wird.
  4. In der ersten Phase der Wechseljahre wird die Konzentration dieses Hormons also geringer.

Dies führt auf lange Sicht auch dazu, dass weniger Östrogen ausgeschüttet wird, welches beim Heranreifen der Eizelle eine wichtige Rolle spielt. Mit der letzten Monatsblutung ist der Bestand an Eizellen zum Erliegen gekommen. Durchschnittlich haben Frauen mit etwa 51 Jahren den letzten Zyklus.

  1. Die ersten hormonellen Veränderungen beginnen bei den meisten Frauen bereits Anfang 40, jedoch in der Regel ohne weitere Anzeichen.
  2. Erst wenn sich die Häufigkeit der Monatsblutung verändert, zeigen sich bei den meisten Frauen die klassischen Symptome der Wechseljahre.
  3. Diese Hochphase beginnt meist etwa zwei Jahre vor dem Ausbleiben des Zyklus.

So verändert sich die Periode Während erste hormonelle Veränderungen kaum sichtbare Auswirkungen auf den Körper haben, weisen die ersten Unregelmäßigkeiten in der Monatsblutung auf die Wechseljahre hin. Es kann vorkommen, dass mehrere Zyklen übersprungen werden und anschließend ein verkürzter Zyklus auftritt.

Ebenso variieren die Intensität sowie das Aussehen der Blutung häufig. Diese Veränderungen sind in den Wechseljahren ganz normal. Dennoch sollten Frauen nicht auf die regelmäßige Untersuchung beim Gynäkologen verzichten. Die Blutungssymptome können nämlich selten auch andere Ursachen haben, wie etwa eine Zyste.

Der Zeitpunkt der allerletzten Monatsblutung lässt sich erst im Nachhinein bestimmen. Erst wenn eine Frau zwölf Monate lang keine Regelblutung hatte, ist aus medizinischer Perspektive klar, dass es sich um die Menopause gehandelt hat. Selbst beim Ausbleiben mehrerer Zyklen hintereinander kann es sich also um eine Unregelmäßigkeit handeln, die nicht mit der letzten Blutung im Zusammenhang stehen muss.

Um einen Überblick zu behalten, ist es für Frauen ratsam, Tagebuch über ihre Periode und gegebenenfalls auch über auftretende Symptome zu führen. Dies ist beim Arztgespräch stets sehr hilfreich, um die individuelle Krankheitsgeschichte zu besprechen. Veränderungen für Frauen in den Wechseljahren Der weibliche Körper muss sich nun daran gewöhnen, mit dem veränderten Hormonhaushalt zurechtzukommen.

Während sich die Wechseljahre auf ganz vielseitige Weise äußern können, gibt es einige Symptome, die die allermeisten Frauen erfahren: Hitzewallungen, Kreislaufstörungen und vaginale Trockenheit. Diese und weitere Symptome gehen häufig auch Hand in Hand mit dem generellen Älterwerden.

  1. So nimmt zum Beispiel die Elastizität des Bindegewebes im Beckenboden sowohl aufgrund der Zellalterung als auch aufgrund des geringeren Östrogenspiegels ab.
  2. Dies hat bei vielen Frauen eine Blasenschwäche zur Folge.
  3. Da die Mangelerscheinungen von Progesteron und Östrogen so vielseitig sein können, ist es nicht immer leicht, die Ursache für Probleme wie Schlafstörungen, Herzrasen, Depressionen oder Blasenschwäche auszumachen.

Frauen sollten deshalb nicht sämtliche Symptome den Wechseljahren zuordnen. Stattdessen ist eine gründliche Untersuchung wichtig, um organische und psychische Ursachen ausschließen zu können. Ein Gynäkologe kann durch eine Hormonuntersuchung feststellen, ob sich die Patientin in den Wechseljahren befindet.

  1. Eine genaue Anamnese hilft außerdem dabei, die Ursache verschiedener Symptome abzuklären.
  2. Anhand der Diagnose gibt es verschiedene Wege, Beschwerden zu lindern.
  3. Während manchmal bereits eine Umstellung der Lebensgewohnheiten ausreicht, kann beispielsweise auch eine Hormontherapie ratsam sein.
  4. Eine wirkt hingegen vaginaler Trockenheit sowie einer beginnenden Blasenschwäche entgegen.

: Wechseljahre: Anzeichen der Menopause erkennen
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Hat man in der Menopause noch eigene Eizellen?

Nach der Menopause, der letzten Menstruation, die durch eine körpereigene Hormonproduktion der Eierstöcke ausgelöst wird, sind Schwangerschaften mit eigenen Eizellen nicht mehr möglich. Deshalb kann nach der Menopause ein Kinderwunsch nur durch eine Eizellspende, ein in Deutschland derzeit verbotenes Verfahren, realisiert werden.

Dagegen ist in den Jahren vor der Menopause (in der Perimenopause) nach spontanen Eisprüngen das Eintreten von Schwangerschaften durchaus möglich, auch wenn die Wahrscheinlichkeit einer Befruchtung in Abhängigkeit vom Alter der Frau gering ist. Als Fekundabilität bezeichnet man die Wahrscheinlichkeit, eine Schwangerschaft pro Menstruationszyklus zu erreichen.

Diese liegt bei einer 20-jährigen Frau bei etwa 60%, nimmt bis zum Alter von 30 Jahren auf 30% ab und beträgt im Alter von 40 Jahren nur noch etwa 2% (1,2). Zu den Ursachen zählen unter anderem die Verringerung der noch zur Verfügung stehenden Eizellen im Eierstock sowie die Abnahme der Eizellqualität.

  1. So sind bereits mehr als 80% der Embryonen von Frauen im Alter von 43 Jahren genetisch nicht mehr intakt (aneuploid) (1,3).
  2. Dies führt zwangsläufig zu einer verminderten Schwangerschaftsrate sowie zu einer gesteigerten Fehlgeburtsrate, denn aneuploide Embryonen werden meist nicht ausgetragen.
  3. Auch die Erfolgsrate der sogenannten künstlichen Befruchtung (IVF/ICSI-Therapie) ist im höheren Alter relativ gering.

Nach den aktuellen Daten aus dem Deutschen IVF-Register beträgt die Schwangerschaftsrate bei Frauen im Alter von ≥ 45 Jahren etwa 5,6% pro Embryotransfer, allerdings mit einem Fehlgeburtsrisiko von etwa 65%. Dementsprechend gab es in dieser Altersgruppe nach insgesamt 699 Embryonenübertragungen lediglich 12 Geburten (Geburtenrate nach Embryotransfer knapp 2%!) (4),

Schwangerschaften, die in höherem Alter eintreten, sind mit einem erhöhten Risiko für Mutter und Kind verbunden. Neben der bereits erwähnten erhöhten Fehlgeburtsrate besteht in der Schwangerschaft ein höheres Risiko für u.a. Bluthochdruck, Zuckerkrankheit (Gestationsdiabetes), Präeklampsie (sog. „Schwangerschaftsvergiftung”), Frühgeburtlichkeit und geringes Geburtsgewicht (5).

Zuletzt aktualisiert am 12.12.2019 Prof. Dr. med. Inka Wiegratz Frauenheilkunde und Geburtshilfe Gynäkologische Endokrinologie und Geburtshilfe Kinderwunsch & Hormonzentrum Frankfurt – Am Palmengarten Dozentin des Fachbereichs Medizin der Goethe-Universität Frankfurt/Main Literatur

Kentenich und Jank. Gynäkologische Endokrinologie 2016;14:105-10 Strowitzky T (2013). Infertilität bei Frauen – Neueste Entwicklungen. Bundesgesundheitsblatt 56:1628-32. Franasiak et al. Fertil Steril 2014;101(3):656-63e1 https://www.deutsches-ivf-register.de/perch/resources/downloads/dir-jahrbuch-2018-deutsch-2.pdf (12.12.2019) Haslinger et al. Swiss Med Wkly 2016;146:w14330

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Wann hört die Periode für immer auf?

Was sind die Wechseljahre? – In den Jahren vor und nach der letzten Regelblutung befinden sich Frauen in den Wechseljahren. Sie bezeichnen den Übergang von der Lebensphase, in der Frauen Kinder bekommen können, hin zu der Lebensphase, in der keine Schwangerschaft mehr möglich ist.

  1. Meist beginnen die Wechseljahre ab Mitte 40.
  2. Die Eierstöcke produzieren allmählich weniger Geschlechtshormone, der Eisprung bleibt häufiger aus.
  3. Die Fruchtbarkeit nimmt ab.
  4. Ein Anzeichen: Die Monatsblutungen kommen unregelmäßiger.
  5. Die Zyklen sind anfangs oft kürzer, später oft länger.
  6. Schließlich enden die Monatsblutungen ganz.

Die allerletzte Monatsblutung wird Menopause genannt. Im Durchschnitt sind Frauen zu diesem Zeitpunkt hierzulande 51 Jahre alt. Die Bandbreite ist jedoch groß. Bei manchen Frauen hört die Periode schon im Alter von 45 oder früher auf. Andere erleben die Menopause erst mit Mitte 50.

  1. Bis die hormonelle Umstellung ganz abgeschlossen ist, vergehen üblicherweise noch weitere Jahre.
  2. Der Fachbegriff für die Wechseljahre lautet Klimakterium.
  3. Eine Hormonuntersuchung beim Frauenarzt kann Hinweise liefern, ob die Wechseljahre bereits begonnen haben.
  4. Nötig ist so ein Test normalerweise nicht.

Die Krankenkassen zahlen ihn nur in Sonderfällen, etwa beim Verdacht auf vorzeitige Wechseljahre. Stoppt die Blutung vor dem 40. Lebensjahr, handelt es sich um eine vorzeitige Menopause. Schwangerschaft In Der Menopause Möglich Vorzeitige Wechseljahre Manche Frauen kommen bereits mit Mitte 30 in die Wechseljahre. Die Ursache bleibt oft ungeklärt
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Wer wurde mit 50 Jahren schwanger?

Späte Schwangerschaft Nach einem Jahrzehnt des Wartens: Frau wird mit 50 zum ersten Mal Mutter – Schwangerschaft In Der Menopause Möglich Im September kam das Baby auf die Welt (Symbolbild) © Mongkolchon Akesin / Getty Images Jahrelang versuchte ein Paar aus den USA schwanger zu werden – vergeblich. Mit 50 Jahren brachte die Frau doch noch ein Kind zur Welt. Der Vater ist bereits 61 Jahre alt.

Ein Baby ist für die meisten Paare ein Grund zum Feiern – bei Susie und Tony Troxler war die Freude über die Geburt ihrer Tochter Lily jedoch besonders groß. Jahrelang hatte das Paar versucht, schwanger zu werden. Vergeblich. Beide hatten schon beinahe die Hoffnung aufgegeben, als es doch noch klappte.

In einem Alter, in dem die meisten die Familienplanung schon längst abgehakt haben: Susie Troxler wurde mit 50 Jahren zum ersten Mal Mutter, Die Frau aus dem US-Bundesstaat North Carolina kann ihr Glück kaum fassen: “Es ist wirklich, wirklich surreal”, sagte sie dem Fernsehsender ABC News. Schwangerschaft In Der Menopause Möglich
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Welche Verhütung mit 49?

Hormonelle Verhütungsmittel – Besonders bei Frauen in den Wechseljahren ist die Antibabypille zur Verhütung nicht mehr geeignet. Die Pille erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Thrombosen. Wer in den Wechseljahren dennoch hormonell verhüten möchte, kann auf die Hormonspirale wechseln.

Durch die Hormonspirale wird die Gebärmutterschleimhaut weniger stark aufgebaut. Ihr Vorteil: Wechseljahresbeschwerden können gelindert werden. Allerdings wird der Körper auch hier durch Hormone beeinflusst und Nebenwirkungen sind möglich. Die Minipille bietet eine weitere Möglichkeit, sie muss aber immer zu exakten Zeiten genommen werden.

Zudem treten häufig unregelmäßige Blutungen auf.
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In welcher Phase sind die Wechseljahre am schlimmsten?

Hitzewallungen und Schweissausbrüche – Mehr als 80 Prozent aller Frauen im Alter von 45 bis 70 Jahren leiden während der Wechseljahre unter Hitzewallungen. Am schlimmsten sind die Hitzewallungen meist etwas ein Jahr nach der Menopause. Was hinter den Hitze-Attacken steckt und was Sie dagegegen tun können, lesen Sie in diesem Beitrag.
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Kann man mit 60 noch schwanger werden?

Bis zu welchem Lebensalter kann eine Frau auf natürlichem Wege schwanger werden? – Generell gilt, dass mit Eintritt der Menopause eine natürliche Schwangerschaft nicht mehr geht. Wobei die Menopause ja sehr variabel ist. Bei manchen Frauen tritt sie schon mit Ende 30 ein, aber es gibt auch extrem seltene Ausnahmefälle, wo eine Frau auch mit 60 noch normal schwanger werden kann, als Anekdote der Natur sozusagen.
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Wie lange bleibt eine Frau fruchtbar?

Die Reserven für Fruchtbarkeit bei der Frau sind begrenzt – Ein Großteil der Frauen überschätzt die eigene Fruchtbarkeit deutlich. Dazu trägt auch die langjährige Verhütung bei. Gedanken an eine ungewollte, ungeplante Schwangerschaft liegen viel näher, als Gedanken an eine mögliche Unfruchtbarkeit.

  • Ab der Geburt nimmt die Anzahl der Eizellen kontinuierlich ab.
  • Die Qualität der Eizellen nimmt ab dem 35.
  • Lebensjahr deutlich ab.
  • Bei einer von 100 Frauen ist die Eizellreserve bereits vor dem 40.
  • Lebensjahr komplett erschöpft,
  • Auch Risiken nehmen mit dem Alter zu.
  • Während bei jungen Frauen mit etwa 20 Jahren nur 10 Prozent der Eizellen eine chromosomale Störung aufweisen, finden sich derartige Probleme bei einer 40-Jährigen in rund 90 Prozent aller Eizellen.

Das kann zu Fehlgeburten führen und selten auch zur Geburt von Kindern mit Krankheitsbildern wie z.B. dem Down-Syndrom. Im Gegensatz zu Männern, bei denen kontinuierlich neue Spermien gebildet werden, wird eine Frau bereits mit ihrer gesamten lebenslangen Reserve an Eizellen geboren.

Im Laufe des Lebens entstehen keine neuen Eizellen mehr. Bei Geburt sind rund eine Million Eizellen angelegt. Zu Beginn der Pubertät sind davon noch etwa 300.000 Stück übrig. Von diesen 300.000 Eizellen werden im ganzen Leben der Frau nur etwa 300 Stück „springen”. Frauen bleiben nicht bis zur Menopause fruchtbar.

Das durchschnittliche Alter für das Eintreten der „Wechseljahre” ist 51 Jahre, aber die meisten Frauen können bereits ab Mitte 40 keine Kinder mehr bekommen. Und dies gilt sowohl für eine natürliche Empfängnis, als auch für eine künstliche Befruchtung.
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Wie lange ist die Frau fruchtbar?

Fruchtbare Tage erkennen mit Zyklustabelle – Bestimmen Sie ihre Fruchtbaren Tage mit Hilfe unserer praktischen Zyklustabelle, die Sie sich immer griffbereit ausdrucken können. Daneben klären wir über weitere Methoden auf, fruchtbare Tage zu bestimmen.

  • Was passiert beim Eisprung? Jeden Monat wächst in einem der Eierstöcke eine Eizelle heran.
  • Sie ist von einem Eibläschen (Follikel) umgeben.
  • Ist die Eizelle reif, kommt es zum Eisprung (Ovulation).
  • Dabei platzt die Eizelle aus dem Follikel heraus und wandert den Eileiter hinunter in Richtung Gebärmutter.

Sie ist jetzt 12 bis 24 Stunden befruchtungsfähig. Die zurückbleibende Eihülle produziert das Hormon Progesteron, das die Gebärmutterschleimhaut zum Wachstum anregt und sie für die Einnistung einer befruchteten Eizelle vorbereitet. Findet keine Befruchtung statt, wird die Zelle zusammen mit der Gebärmutterschleimhaut bei der nächsten Regelblutung ausgeschieden.

Mittelschmerz Manche Frauen spüren vor dem Eisprung oftmals einen ziehenden, stechenden und einseitigen Schmerz im Unterleib: den sogenannten Mittelschmerz. Veränderter Vaginalausfluss Wenn es Richtung Eisprung geht, wird der Gebärmutterhalsschleim (Zervixschleim) flüssiger, durchsichtiger und klebriger. Gesteigerte Libido Auf die Natur und unsere Instinkte ist Verlass: Viele Frauen haben in den Tagen um den Eisprung herum mehr Lust auf Sex. Weicher Muttermund Beginnen die fruchtbaren Tage, verändert sich der Muttermund: Er wird weicher und öffnet sich leicht. Temperatur-Unterschiede Direkt nach dem Eisprung ist die morgendliche Basaltemperatur leicht erhöht. Brustschmerzen Die verstärkte Progesteron-Ausschüttung kurz vor dem Eisprung kann zu einem Spannungsgefühl in den Brüsten führen.

Wann sind die fruchtbaren und wann die unfruchtbaren Tage? Die beginnt etwa vier bis fünf Tage vor dem Eisprung und endet ein bis zwei Tage danach. In diesem Zeitraum kann eine Frau schwanger werden. Der Großteil eines Menstruationszyklus besteht aus unfruchtbaren Tagen, die sich in zwei Phasen einteilen lassen.

Die erste Phase beginnt mit der Monatsblutung und endet ungefähr fünf Tage vor dem Eisprung.24 Stunden nach dem Eisprung beginnt erneut ein unfruchtbarer Zeitraum, der bis zum Beginn der Monatsblutung andauert. Wann ist der beste Zeitpunkt, schwanger zu werden? Wenn Sie kurz vor dem Eisprung Sex haben, genauer gesagt ein bis zwei Tage davor, sind die Chancen schwanger zu werden am höchsten.

Dann liegt die “Erfolgsquote” bei 28 bis 30 Prozent. Die männlichen Samenzellen müssen nach dem Geschlechtsverkehr nämlich erst noch einen Reifungsprozess durchlaufen, um überhaupt befruchtungsfähig zu sein. Dieser Prozess dauert mehrere Stunden. Sind die Spermien schließlich ausgereift und treffen auf eine frisch gesprungene Eizelle, ist das der optimale Zeitpunkt für eine Befruchtung.

  1. Haben Sie am Tag des Eisprungs Geschlechtsverkehr, sinkt die Wahrscheinlichkeit für eine auf zwölf Prozent.
  2. Einen Tag nach dem Eisprung liegen die Erfolgsaussichten nur noch bei fünf Prozent.
  3. Bei Kinderwunsch ist es entscheidend, dass Sie den Zeitpunkt des Eisprungs kennen.
  4. Aufschluss gibt zum Beispiel unser Eisprungrechner.

Junge oder Mädchen? Ist das Geschlecht beeinflussbar? In der Vergangenheit gab es immer wieder wissenschaftliche Diskussionen darüber, ob der Zeitpunkt des Geschlechtsverkehrs Einfluss auf das Geschlecht des Babys hat. Die Ergebnisse sind allerdings nicht eindeutig.

  1. Einige Wissenschaftler gehen davon aus, dass Samenzellen mit weiblichen X-Chromosomen stärker, größer und langlebiger seien als Samenzellen mit männlichen Y-Chromosomen.
  2. Das würde bedeuten: Haben Sie am Tag des Eisprungs Sex, stiege die Wahrscheinlichkeit, dass Sie einen Sohn zeugen.
  3. Wünschen Sie sich ein Mädchen, sollten Sie vor dem errechneten Eisprung Geschlechtsverkehr haben.

Fazit: Der Wunsch vieler Eltern, das Geschlecht Ihres Kindes auf natürliche Weise beeinflussen zu können, ist verständlich. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Junge oder ein Mädchen wird, liegt allerdings trotzdem bei einer 50:50-Chance. Was passiert nach der Befruchtung? Wenn die Samenzelle in die Eizelle eingedrungen ist, verschmilzt das weibliche Erbgut mit dem männlichen und es entsteht eine neue Erbinformation – der Bauplan für einen neuen Menschen.

  • Ab diesem Zeitpunkt sind bereits die wesentlichen Merkmale wie Geschlecht, Haarfarbe oder Augenfarbe festgelegt.
  • Sofort nach der Verschmelzung beginnt die Zellteilung.
  • In den folgenden Tagen wandert die befruchtete Eizelle durch den Eileiter in Richtung Gebärmutter.
  • Dabei teilt sie sich immer weiter und wächst zu einem Zellhaufen heran, dem Embryo.

In der Gebärmutter angekommen, nistet er sich in der Gebärmutterschleimhaut ein. Die Schwangerschaft beginnt. Der weibliche Körper produziert jetzt das Hormon HCG (humanes Choriongonadotropin), das die Schwangerschaft aufrecht erhält. Wann kann ich einen Schwangerschaftstest machen? Mit einem herkömmlichen aus der Drogerie oder Apotheke erfahren Sie etwa etwa frühestens ab dem neunten Tag nach dem Eisprung, das heißt zwei Tage nach dem Ausbleiben der Regel und circa 14 Tage nach der Befruchtung, ob Sie schwanger sind.

  • Der Test misst die Konzentration des Schwangerschaftshormons HCG im Urin.
  • Es gibt auch Frühtests, die schon vor dem Beginn der Periodenblutung eine Schwangerschaft nachweisen können.
  • Die Fehlerquote solcher Tests ist allerdings sehr hoch.
  • Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, sollten Sie in Ihrer Frauenarztpraxis einen Bluttest machen lassen.

Über das Blut lässt sich das HCG -Hormon bereits sechs bis neun Tage nach der Befruchtung der Eizelle sicher feststellen. Das ist etwa eine Woche vor der zu erwartenden Menstruation. Tipp: Es hat geklappt, Sie sind schwanger? Herzlichen Glückwunsch! Nutzen Sie unseren, um zu erfahren, wann Ihr Baby auf die Welt kommt.

Welche Rolle spielt das Alter der Frau? Rein biologisch betrachtet, ist eine Frau zwischen 20 und 29 Jahren im besten Alter, um schwanger zu werden, denn dann ist sie am fruchtbarsten. Auch das Risiko einer Fehlbildung des Embryos ist jetzt am geringsten. Ab einem Alter von 30 Jahren sinkt die Fruchtbarkeit.

Ist die werdende Mutter bei der Schwangerschaft 35 Jahre und älter, gilt sie als “Spätgebärende” und die Schwangerschaft – insbesondere wenn es die erste ist – als “”. Neben einem erhöhten Risiko für Begleiterkrankungen wie Schwangerschaftsdiabetes besteht auch eine höhere Gefahr von genetischen Defekten, wie beispielsweise dem Down-Syndrom.

Trotzdem sind “ältere” Mütter heute längst keine Ausnahme mehr, ganz im Gegenteil: In den vergangenen 30 Jahren hat sich die Zahl von Müttern über 40 fast vervierfacht. Trotz aller Zahlen: Eine Garantie schwanger zu werden gibt es nie – unabhängig vom Alter. Lesen Sie hier nach, welche können. Sie möchten auch Mitglied bei uns werden? Die Gesundheit unserer rund 9 Millionen Versicherten liegt uns am Herzen.

Während der Schwangerschaft profitieren Sie bei der Barmer unter anderem von einer kostenlosen Schwangerschaftsvorsorge und Beratung oder Hebammen-Leistungen. Nach der Geburt ist Ihr Kind rundum versorgt dank Früherkennungsuntersuchungen, dem Hörscreening für Neugeborene und dem Kinder- und Jugend-Programm.
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Wann nimmt die Fruchtbarkeit bei Frauen ab?

Welche Ursachen gibt es für sinkende Fruchtbarkeit? – Tatsächlich beginnt die Fruchtbarkeit bereits im frühen Erwachsenenalter – also schon ab etwa 26 Jahren – zu sinken. So liegen die Schwangerschaftschancen pro Lebensjahr beispielsweise bei Frauen unter 25 Jahren bei 90 Prozent, bei 24- bis 35-Jährigen bei 70 Prozent und bei 35- bis 40-Jährigen nur mehr bei 20 Prozent.

Grundsätzlich werden eizellabhängige und eizellunabhängige Faktoren für die abnehmende Fertilität verantwortlich gemacht. Eizellunabhängige Faktoren: Die Fruchtbarkeit kann generell durch den allgemeinen Gesundheitszustand und diverse Krankheiten beeinträchtigt werden. Dazu zählen z.B. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Stoffwechsel- und Unterleibserkrankungen sowie Tumoren,

Auch Operationen, Strahlen- oder Chemotherapie können negative Effekte auf die Fertilität haben. Eizellabhängige Faktoren: Der Untergang von Eizellen ist ein kontinuierlicher Prozess, der beim weiblichen Fetus bereits im Mutterleib beginnt. Bei der Geburt sind etwa eine Million Eizellen vorhanden, bei der ersten Menstruation nur noch etwa die Hälfte.

Im Laufe der Jahre wird die Eizellreserve sukzessive entleert. Eine Frau mit etwa 35 Jahren besitzt nur noch etwa 25.000 Eifollikel, mit Einsetzen der Menopause ist dieser Pool auf etwa 1.000 geschrumpft. Das Alter hat nicht nur Einfluss auf die Anzahl, sondern auch auf die Qualität von Eizellen. Mit zunehmenden Jahren nehmen sowohl Chromosomenveränderungen als auch Spontanaborte zu.

Die Rate an Lebendgeburten sinkt auch bei künstlich befruchteten Frauen – ab dem 45. Lebensjahr liegt sie durchschnittlich nur noch im Ein-Prozent-Bereich. Weitere Informationen finden Sie unter Ursachen für unerfüllten Kinderwunsch,
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Wie wahrscheinlich ist es mit 52 schwanger zu werden?

Schwanger werden im Klimakterium – In der Prämenopause können Frauen noch auf natürliche Weise schwanger werden, aber die Wahrscheinlichkeit dafür nimmt ab, Die Wechseljahre sind ein langer Prozess. Sie dauern im Durchschnitt zehn Jahre. Mit Anfang 40 lässt die Fruchtbarkeit einer Frau stark nach, mit Mitte 40 kommt es zu unregelmäßigen Zyklen.

  1. Die Menopause, also das endgültige Ausbleiben der Monatsblutung gilt als Ende der fruchtbaren Zeit einer Frau.
  2. Im Durchschnitt ist ein Frau in Europa 51 Jahre alt, wenn die Menopause eintritt.
  3. Aber sogar nach diesem Zeitpunkt kann eine Frau noch auf natürliche Weise schwanger werden.
  4. In den meisten Fällen lässt sich allerdings nicht zweifelsfrei über den Hormonstatus feststellen, ob eine Frau noch fruchtbar ist.

So kommt es laut Statistischem Bundesamt zu ca.700 Schwangerschaftsabrüchen jährlich bei Frauen im Alter von 45 bis 55 Jahren. Wenn eine Frau 52 Jahre alt ist, halten gleichwohl die meisten Frauenärzte eine Verhütung für überflüssig. Die Wahrscheinlichkeit, schwanger zu werden, liegt statistisch bei Frauen in diesem Alter bei 0%.
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