Medizinisches Portal Schwangerschaft Wann Überstimulation Bei Schwangerschaft Weg?

Wann Überstimulation Bei Schwangerschaft Weg?

Wann Überstimulation Bei Schwangerschaft Weg
Es kann vorkommen, dass die Überstimulation erst mit Eintreten einer Schwangerschaft auftritt. In der Regel geht das Syndrom dann drei Monate nach Eintritt der Schwangerschaft wieder vorbei, doch ihr solltet dann unbedingt überwacht werden, damit die Gesundheit des Embryos gesichert ist. Wie lange dauert die Überstimulation?
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Wann geht OHSS weg?

Wie lange können die Beschwerden anhalten? – Das ovarielle Überstimulationssyndrom geht spätestens drei Monate nach Eintritt der Schwangerschaft von selbst zurück. Eine angemessene Behandlung der Folgen der Krankheit kann darüber hinaus andauern. Auch erhöhte Laborwerte müssen nicht zwingend mit dem Verschwinden der Krankheitszeichen in den Normbereich zurückgehen.
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Wie lange Gefahr Überstimulation?

Häufige Fragen zur Überstimulation (OHSS) Das ( O varian H yper S timulation S yndrome = OHSS ) bezeichnet eine seltene Komplikation, die bei der hormonellen Stimulation im Rahmen einer künstlichen auftreten kann. Jedoch ist faktisch jede Form der selten und mit praktischen oder medizinischen Interventionen gut in den Griff zu bekommen.

Alle wichtigen Informationen dazu finden Sie in unseren häufigen Fragen. Das ( O varian H yper S timulation S yndrome = OHSS ) bezeichnet eine seltene Komplikation, die bei der hormonellen Stimulation im Rahmen einer künstlichen auftreten kann. Die Ausprägung kann sehr unterschiedlich sein, von einer leichten Störung des Wohlbefindens bis hin – in sehr seltenen Fällen – zu einer schweren Erkrankung, die stationär behandelt werden muss.

Woran erkenne ich, dass ich eine Überstimulation (OHSS) habe? Je nach Schwere der zeigen sich verschiedene Symptome. Vorstufen dieser Symptome (Spannungsgefühl im Unterbauch, Unwohlsein, leichte Übelkeit) können auch während einer normal verlaufenden Stimulation auftreten und benötigen keiner besondere Therapie.

Unwohlsein, leichte Schmerzen, Übelkeit, Gefühl von Blähungen, Nachweis von Aszites (Wasseransammlung im Bauch) durch Ultraschall und vergrößerte Eierstöcke

Schwerere Formen

Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Oligurie (Veränderung in der Harnausscheidung), (Ober-)Bauchschmerzen, Atembeschwerden, Zwerchfellreizung, Ultraschall zeigt vergrößerte Eierstöcke und deutliche Aszites (Wasseransammlung im Bauch), dadurch merkliche Spannung des Bauches

Wie wird eine Überstimulation (OHSS) therapiert? Die Therapie einer hängt von Schweregrad ab.

Maßnahmen, die zuhause getroffen werden (bei leichten Formen) körperliche Schonung, ausreichend Flüssigkeitszufuhr (mind.3-4 Liter pro Tag), Kühlung des Unterbauchs (Drosselung der Durchblutung der Eierstöcke), eiweißreiche bzw. Eiweißdrinks aus der Apotheke oder Supermarkt (z.B. Allin) haben sich ebenfalls als sehr hilfreich erwiesen Symptomlinderung und Behandlungsmöglichkeiten zur Vorbeugung von Komplikationen Infusionen (z.B. Multi-Lipid (SMOF) oder Calcium), Ankurbeln der Nierenfunktion zur Wasserausscheidung, Aszitespunktion zur Verringerung des Bauchdrucks, Überwachung der Flüssigkeitsausscheidung, des Bauchumfangs und der Blutwerte (das Eintreten sehr schwerer Komplikationen wie Nierenversagen oder einer Thrombose soll so verhindert werden) Engmaschige, ambulante Betreuung bzw. stationäre Aufnahme (bei schweren Formen) kann in einer gynäkologischen Abteilung eines Krankenhauses erfolgen. In Wien sind bei besonders das AKH oder das SMZ-Ost zu empfehlen.

Wie lange dauert eine Überstimulation (OHSS)? Dafür muss man in die beiden Formen des Überstimulationssyndroms unterscheiden.

„Early Onset” : tritt meist innerhalb weniger Tage nach der auf; die Symptome und Komplikationen werden weniger, falls keine Schwangerschaft eintritt. „Late Onset” : ist offensichtlich an die Hormonproduktion zu Beginn einer Schwangerschaft gekoppelt und tritt erst 8 bis 17 Tage nach der auf. Es bessert sich spontan mit der abnehmenden Aktivität des Gelbkörpers (Corpus Luteum). Dies geschieht in etwa ab der 5.-6. Schwangerschaftswoche.

Muss ich die Behandlung deswegen abbrechen? Wenn sich die Symptome der nach der weiter verstärken und schwerere Formen annehmen, wird von uns angeraten, den Embryotransfer “abzusagen”, Die Behandlung wird dann zu diesem Zeitpunkt abgebrochen und die Embryonen für einen späteren Versuch gefroren (kryokonserviert).
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Kann man trotz Überstimulation schwanger werden?

Gefahr der Überstimulation – Die hormonelle Stimulation der Frau wird sorgfältig überwacht, weil ihr Körper „überreagieren” kann. Beim sogenannten Überstimulationssyndrom produzieren die Eierstöcke sehr viele und sehr große Eibläschen. In dieser Situation dürfen Paare keinen Geschlechtsverkehr haben, denn bei einer erfolgreichen Befruchtung könnte sich eine Mehrlingsschwangerschaft entwickeln.

Schwangerschaftskomplikationen und Probleme für die Kinder wie für die Schwangere wären die Folge. Bei einer schweren Überstimulation vergrößern sich die Eierstöcke zudem stark und die Eibläschen produzieren zu viele Hormone, Der betroffenen Frau kann übel werden, sie kann Schmerzen haben und es kann sich Flüssigkeit im Bauch ansammeln.

Auch Atemnot und Störungen der Blutgerinnung sind möglich. Ist die Überstimulation sehr stark, muss sich die Frau in einer Klinik behandeln lassen, denn in extrem seltenen Fällen kann ein Überstimulationssyndrom lebensgefährlich werden.
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Wann muss ich bei Überstimulation zum Arzt?

Behandlung – Team Kinderwunsch Oldenburg Über den Erfolg der Behandlungsmaßnahmen entscheiden viele Faktoren: So spielt – neben der Art und Dauer der Fruchtbarkeitsstörung – auch das Alter der Frau eine wichtige Rolle. Konkrete Zahlen zu nennen, ist daher nicht möglich.

Die heute angewendeten Behandlungsverfahren erreichen, bei planmäßigem Verlauf, annähernd den gleichen oder sogar größeren Erfolg pro Zyklus wie in einem natürlichen weiblichen Zyklus. Wie jede medizinische Behandlung ist auch die künstliche Befruchtung nicht völlig ohne Risiko, zum Beispiel: wegen der potenziellen Gefahr einer Überstimulation wird die hormonelle Behandlung von dem behandelnden Arzt sehr sorgfältig überwacht.

Bei einer Überstimulation produzieren die Eierstöcke sehr viele Eibläschen, die wiederum vermehrt Hormone ausschütten. Diese Überfunktion kann zu Übelkeit und Flüssigkeitsansammlung mit Schmerzen im Bauchraum führen. Falls bei Ihnen zuneh mend Leibschmerzen auftreten, müssen Sie unbedingt Ihren Arzt darüber informieren.

  • Ist die Überstimulation zu stark, kann eine Behandlung im Krankenhaus notwendig sein.Durch eine regelmäßige Kontrolle kann das Risiko der schweren Überstimulation glücklicherweise auf ein bis zwei Prozent vermindert werden.
  • Hier ist Ihre aktive Mitarbeit gefragt, indem Sie die Untersuchungstermine genau einhalten.

die Wahrscheinlichkeit einer Mehrlingsschwangerschaft ist bei der IVF/ICSI grundsätzlich erhöht, weil zur Sicherstellung des Erfolges meist mehrere (bis zu 3) Embryonen in die Gebärmutter eingebracht werden. Viele Paare entscheiden sich zur Vermeidung einer Drillingsschwangerschaft für die Übertragung von zwei Embryonen.

Mit zunehmendem Alter und auf Grund der Subfertilität (eingeschränkte Zeugungs- beziehungsweise Empfängnisfähigkeit) steigt das Risiko einer Fehlgeburt leicht an. selten treten im Rahmen der mit der IVF verbundenen chirurgischen Eingriffe Komplikationen auf. Beispielsweise kann es bei der Eizellentnahme zu Infektionen kommen oder, ebenfalls in seltenen Fällen, zu Verletzungen der im Beckenraum gelegenen Organe.

eine Kinderwunschbehandlung ist nicht selten mit hohem Zeitaufwand, verschiedensten Terminen, zum Teil auch aufwendigeren Untersuchungen verbunden. Sie erfordert dann von beiden Partnern ein großes Maß an Geduld. Die Paare erleben eine Zeit starker Gefühle, zum Teil auch starker Gefühlsschwankungen zwischen Hoffen und Bangen, Freude und Enttäuschung.

Da kommt es leicht zu psychischem Stress. Wichtig ist es, im Gespräch zu bleiben: Teilen Sie anderen mit, wie es Ihnen geht – körperlich und seelisch. Reden Sie mit Ihrem Partner. Tauschen Sie sich mit Freunden aus, gegebenenfalls in einer Selbsthilfegruppe und vor allem auch mit uns. Wir alle stehen zu Ihrer Unterstützung bereit, ob es nun an der Rezeption, in der Sprechstunde, bei der Blutentnahme im Hormonlabor, im Aufwachraum, im Zell- Labor oder auch im Sekretariat ist.

Team Kinderwunsch Oldenburg · Leo-Trepp-Straße 5 · 26121 OldenburgTel.: 0441 2171570 · Fax: 0441 217157-98 Mo.-Fr. : 8.00 – 13.00 Uhr und Mo./Di./Do.: 14.00 – 18.00 Uhr : Behandlung – Team Kinderwunsch Oldenburg
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Was trinken bei Überstimulation?

OVARIELLES HYPERSTIMULATION SYNDROM (OHSS) BEI ASSISTIERTE REPRODUKTION IVF) OVARIELLES HYPERSTIMULATION SYNDROM (OHSS) BEI ASSISTIERTE REPRODUKTION IVF) OVARIELLES HYPERSTIMULATION SYNDROM (OHSS) BEI ASSISTIERTE REPRODUKTION IVF) 24 Juni, 2020 Centro Médico Manzanera Wann Überstimulation Bei Schwangerschaft Weg Das ovarielle hyperstimulation syndrom (OHSS) kann nur auftreten, wenn eine In-Vitro-Fertilisation (IVF-ICSI) durchgeführt wird, dh wenn die Eierstöcke durch die Aufnahme von Gonadotropinen stimuliert werden. Die Inzidenz ist heutzutage gering, etwa 10%, und sie ist im Allgemeinen von geringer Intensität.

In Ausnahmefällen, in denen die Intensität höher ist, stehen wir jedoch vor dem schwerwiegendsten Problem, das bei der Durchführung der In-Vitro-Fertilisation (IVF-ICSI) auftreten kann. Der Ursprung dieses Syndroms ist nicht genau bekannt, die Hauptursache ist jedoch die Erhöhung der Permeabilität der Blutgefäße aufgrund einer Erhöhung des VEG-Proteins, die die Porosität der Wände der Blutgefäße erhöht und es verursacht, die intravaskuläre Flüssigkeit in der Bauchhöhle auszutreten (Aszites) Die wichtigsten prädisponierenden Faktoren sind: Frauen unter 35 Jahren, Untergewicht, Vorhandensein vieler Follikel in den Eierstöcken (wie in polyzystischen Eierstöcken) und Erreichen eines hohen Östrogenspiegels während des Stimulationszyklus.

Die Symptome treten normalerweise drei bis zehn Tage nach dem Eisprung auf und können sich im Falle einer Schwangerschaft schnell verschlimmern. Die Symptome sind im Allgemeinen mild wie: Atembeschwerden, schlechte Flüssigkeitstoleranz, Übelkeit, Erbrechen, Blähungen, Beckenschmerzen, vermindertes Wasserlassen und Gewichtszunahme innerhalb weniger Tage.

  1. Für den Fall, dass Bauchschmerzen und Blähungen zunehmen, sollte der Patient in ein Krankenhaus eingeliefert werden.
  2. Um dieses Syndrom vorzubeugen, müssen niedrige Gonadotropin-Dosen verwendet, der Östrogenspiegel im Blut kontrolliert und der Eisprung mit einem schnell wirkenden und wenig persistierenden Präparat induziert werden, damit hohe Hormonspiegel schneller zurückkehren.

Da die Schwangerschaft die Symptome verschlimmert, sollte der Embryotransfer offensichtlich verschoben werden, die Embryonen (oder Eier) würden vitrifiziert, und so könnte der Embryotransfer später durchgeführt werden. Andererseits erforderte eine milde Überstimulation nur das Trinken von viel Wasser, 10-12 Gläser pro Tag, Vermeiden intensive Training und Geschlechtsverkehr, und die Patientin kann bei Bedarf Schmerzmittel (Paracetamol) einnehmen.

Zunächst ist es wichtig, die Patientin alle 48 Stunden zu überwachen. Wenn sich die Symptome verschlechtern, muss sie zur Krankenhauseinweisung überwiesen werden. ZUSAMMENFASSEND: OHSS tritt niemals spontan auf, sondern kann nur innerhalb der Ovarialstimulation während eines Zyklus der In-Vitro-Fertilisation (IVF-ICSI) oder der Spende von Eizellen (Eizellspende) auftreten.

Heutzutage kommt es aufgrund neuer Medikamente und der Strategie, den Embryotransfer zu verzögern, seltener vor. Wenn es trotz allem passiert, wird es notwendig sein, eine sehr strenge Kontrolle zu haben, in dem Wissen, dass seine Persistenz oder Verschlimmerung eine Krankenhauseinweisung erfordern kann.
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Warum viel trinken bei OHSS?

Dieses Krankheitsbild tritt nur selten im Zuge einer kontrollierten, hormonellen Stimulationsbehandlung bei der Vorbereitung einer extrakorporalen Befruchtung (IVF/ICSI) sowie extrem selten bei der Vorbereitung auf eine Insemination oder bei der Vorbereitung auf einen Verkehr zum Optimum auf.

  1. Es wird die leichte, mittelgradige und schwere Form des OHSS unterschieden.
  2. Leichte und mittelgradige OHS-Syndrome machen kaum Beschwerden und sind problemlos handhabbar.
  3. Schwere Verlaufsformen, die schlimmstenfalls zu einem Krankenhausaufenthalt mit Infusionsbehandlung führen, kommen nur in weniger als 1 % vor.

Jeder Behandler versucht nicht nur – wenn möglich – sie zu vermeiden, sondern so frühzeitig zu erkennen, dass gegengesteuert, oder die laufende Behandlung gefahrlos abgebrochen werden kann. Dies ist leider nicht möglich bei der so genannten late-onset Form, also eines OHSS, das erst sehr spät – eben verzögert – mit dem Eintritt einer SS entsteht.

Vergrößerung der Eierstöcke über 10 cm im Durchmesser, oft einhergehend mit Spannungsgefühl und Schmerzen der Eierstöcke. Wasseransammlung (Aszites) in Körperhöhlen – üblicherweise im Bauchraum mit Zunahme des Bauchumfanges. Eindickung des Blutes mit schlimmstenfalls Thrombosegefahr.

© Ferring GmbH Wie kommt es zu einem OHSS? In einem natürlichen Zyklus reift in der Regel aus der Menge der in diesem Monat vom eigenen Körper zur Verfügung gestellten Eianlagen (Startgruppe) nach einem anfänglichen ‚Wettlauf’ schließlich nur ein Eibläschen heran (= der Leitfollikel). Zur Eizellpunktion im Rahmen einer IVF- oder ICSI-Behandlung wünscht man es sich, mehrere Eizellen zu entnehmen, um dem Paar eine höhere Befruchtungsrate und somit auch eine höhere Schwangerschaftschance zu ermöglichen. Daher ist es das erklärte Ziel, durch die Stimulation mit natürlichen Hormonen (Gonadotropine = FSH = Follikel stimulierendes Hormon) die Eierstöcke in der Weise zu aktivieren, dass aus der Menge der vorhandenen Eianlagen möglichst alle Eibläschen der Kohorte zur Reifung kommen können.

  • Die Schwierigkeit liegt darin, dass Antworten des Körpers oft nach dem ‚ Schwellenprinzip ‘ funktionieren: bleibt man unterhalb einer Wirkschwelle passiert nichts, liegt man darüber, reagieren alle angesprochenen Wirkorte.D.h.
  • In diesem Fall: je größer die persönliche Kohorte, umso höher ist das Risiko auf Entstehung eines OHSS.

Der Entstehungsmechanismus der Überstimulation ist nicht genau geklärt. Die Höhe des Oestradiolspiegels und die Konzentration bestimmter vaskulärer Wachstumsfaktoren im Blut spielen eine wichtige Rolle neben dem zentralen, das OHSS auslösenden Hormon HCG (human Chorion Gonadotropin), dem Schwangerschaftshormon.

  1. Es wird 1 Mal angewendet zur Eisprungauslösung und entsteht in steigender und nicht zu bremsender Menge, wenn man schwanger geworden ist (= late-onset-OHSS, s.o.).
  2. Offensichtlich kann es dazu führen, dass die Gefäßwände für größere Blutbestandteile (Proteine = Eiweiße) durchlässig werden, sodass sie sich z.B.

im Bauchraum ansammeln können und der Körper versucht diese neu entstandene Konzentrationssteigerung durch Nachstrom von Wasser aus den Gefäßen zu verdünnen (= Entstehung von Aszites nach dem osmotischen Prinzip ). Was kann getan werden? Viel trinken (2-3 Liter täglich Wasser oder Tees) und eiweißreiche Kost (z.B.

  • Proteintrünke aus der Apotheke, oder dem Fitnessstudio) ist dann also angesagt, um diesen Prozess auszugleichen und einer Verdickung des Blutes durch Flüssigkeitsverlust entgegenzuwirken,
  • Im Downloadordner haben wir noch zwei Rezepte für Milchshakes für Sie hinterlegt!) Nur in sehr vereinzelten Fällen ist überhaupt, wie bereits oben erwähnt, ein Krankenhausaufenthalt zum Auffüllen des Kreislaufs mit Infusionen notwendig – eine genaue Anweisung, wie ärztlicherseits damit umzugehen ist, weil eben so selten, halten wir ebenfalls im Downloadordner für Sie vor.

Die Ärzte überwachen den Verlauf ihrer Stimulationsbehandlung daher sehr genau, um jede nachteilige Nebenwirkung von Ihnen abzuwenden, Sind Zeichen eines schwerwiegenden OHSS erkennbar, wird gegengesteuert und in Einzelfällen muss dann das Entstehen einer Schwangerschaft verhindert werden – um ein late-onset-OHSS sicher zu vermeiden – indem alle befruchteten Eizellen (Vorkernstadien) eingefroren werden.
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Können sich Eierstöcke wieder erholen?

vorzeitige Menopause – Die vorzeitige Menopause ist definiert als eine Störung der Eierstockfunktion, die vor dem 40. Altersjahr zu einem vorübergehenden oder bleibenden Ausfall der Monatsblutung führt und von Zeichen eines Östrogenmangels begleitet ist.

  • Letzterer zeigt sich in Hitzewallungen und Scheidentrockenheit, oft verbunden mit Schmerzen beim Geschlechtsverkehr.
  • Bei einem längerdauernden oder permanenten Ausfall der Eierstockfunktion ist mit Knochenschwund (Osteoporose) zu rechnen.
  • Eine schwerwiegende Folge der vorzeitigen Menopause ist für Frauen mit noch nicht abgeschlossener Familienplanung der Verlust oder zumindest die erhebliche Einschränkung der Fruchtbarkeit (Sterilität).

Es ist aber möglich, dass die Eierstockfunktion nicht bleibend ausgefallen ist, sondern sich wieder erholt, weshalb in vereinzelten Fällen doch noch Schwangerschaften möglich sind.
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Warum dicker Bauch nach Punktion?

Risiken und Probleme – Kinderwunsch Institut, Zentrum in Linz Es kann in seltenen Fällen zu einem Versagen der Stimulationsbehandlung und folglich zu keinem Follikelwachstum kommen. Selbst die Steigerung der Dosierung zeigt keine Wirkung. Bei der Punktion werden aus durchschnittlich 80 Prozent der zuvor im Ultraschall gesehenen sprungreifen Follikel Eizellen gewonnen.

Ursachen können sein: – die Follikel sind leer (Zystenbildung) – die Follikel sind unmittelbar vor der Punktion gesprungen – im Moment der Punktion reißt die Follikelwand ein und der Inhalt ergießt sich in die Bauchhöhle – in einigen Fällen liegen die Eierstöcke in in einer nicht punktierbaren Position, sie sind zu beweglich und weichen vor der Nadel in die Bauchhöhle aus.

Bis zu 80 Prozent der gewonnenen Eizellen lassen sich in der Regel befruchten. Gelegentlich ist die Befruchtungsrate jedoch eingeschränkt, da sie vom Reifezustand der Eizellen sowie von der männlichen Samenqualität abhängig ist. Während der Punktion, Aufbereitung der Eizellen und Inkubation der Embryonen im Labor kann es durch technische Ausfälle oder Missgeschicke von Mitarbeitern zu einem Missglücken der Kultur kommen. Falls Embryonen oder Spermien eingefroren werden, kann es passieren, dass es zu Gebrechen an den Aufbewahrungsbehältern kommt. Dies kann zur Folge haben, dass die Embryonen nicht mehr verwendbar sind. Das Kinderwunsch Institut Dr. Loimer trifft natürlich alle möglichen Maßnahmen, um dies zu verhindern. In seltenen Fällen kann der Embryotransfer durch den Gebärmutterhals in den Gebärmutterkörper schwierig und auch schmerzhaft sein. Selten kommt es nach dem Einsetzen zu Entzündungen in der Gebärmutter. Sehr selten misslingt der Embryotransfer völlig. Das größte (bisher ungelöste) Problem bei der IVF stellt nach wie vor der Embryoverlust nach dem Transfer durch Nicht-Einnistung in die Gebärmutterschleimhaut dar. Leider nisten sich viele Embryonen nicht ein. Da die Ursachen hierfür weitgehend unbekannt sind, kann weder von unserer noch von Ihrer Seite etwas dagegen unternommen werden. Es wird versucht, die sogenannte „Gelbkörperphase” (die Zeit nach dem Transfer) durch hormonelle Unterstützung zu optimieren. Der Erfolg der Bemühungen – also die Geburt des gewünschten Kindes – kann leider niemals vorab garantiert werden. Durch die Hormonstimulation ergibt sich das Risiko einer Überstimulation der Eierstöcke, Diese seltene Komplikation tritt meist nach der Punktion auf. Warnsymptome sind ein dicker, geblähter Leib, Schmerzen im Bauch, Übelkeit, Atemnot oder Hustenreiz, verminderte Harnmenge. Klinisch steht dabei die Bluteindickung im Vordergrund. Dadurch steigt die Gefahr von „Blutgerinnseln”, sogenannten Thrombosen oder Embolien, Die Behandlung besteht in blutverdünnenden Maßnahmen. Die Therapie sollte bei ausgeprägten Fällen immer stationär in einem Krankenhaus erfolgen, da dieses Krankheitsbild für die Patientin potentiell sehr gefährlich sein kann. Wenn die Patientin schwanger wird, können diese Symptome bis zur 10. Schwangerschaftswoche bestehen bleiben. Danach verschwinden sie meist ohne bleibende Schäden von selbst. Durch die Größe der Eierstöcke kann es auch zu einer Drehung der Eierstöcke um die eigene Achse kommen. Diese ist sehr schmerzhaft und birgt die Gefahr der Minderversorgung des betroffenen Eierstocks mit Blut – in einem derartigen Fall muss meist eine operative Intervention mittels Bauchspiegelung erfolgen, die ebenfalls einen kurzen Krankenhausaufenthalt erforderlich machen kann. Im Kinderwunsch Institut Dr. Loimer besteht keine Möglichkeit der stationären Überwachung. Daher werden wir im Vorfeld der Behandlung abklären, welche gynäkologische Facheinrichtung (wohnortnahe Gyn-Fachabteilung mit der Möglichkeit der 24-h-Akutversorgung) im Falle von Problemen oder Komplikationen von Ihnen kontaktiert werden kann. Die Punktion der Eibläschen wird in den meisten Fällen in Sedoanalgesie oder Kurznarkose durchgeführt. Auch die Sedoanalgesie bzw. Kurznarkose kann zu Komplikationen führen (z.B. Übelkeit, Erbrechen, Kreislaufprobleme, Kopfschmerzen, in seltenen Fällen sogar Atem- oder Herzstillstand). Verletzungen von Blutgefäßen, Darmschlingen oder dem Harnleiter: Bei der Punktion sticht der Arzt mit einer dünnen Nadel durch die Scheidenwand in die Eierstöcke. Dabei können Nachbarorgane verletzt werden. Ein glatter Durchstich des Darmes oder auch der Harnblase ist relativ ungefährlich. Problematisch sind jedoch Verletzungen der Beckenwandgefäße oder des Harnleiters, wobei es zu stärkeren inneren Blutungen oder Austreten von Harn in den Bauchraum kommen kann. Dies kann eine operative Versorgung im Krankenhaus nach sich ziehen. Ein erhöhtes Risiko für Verletzungen und weitere Komplikationen besteht bei ungünstiger anatomischer Lage der Beckenorgane und bei Zustand nach Voroperationen im kleinen Becken. Ein weiteres Risiko besteht in der Verschleppung von Keimen in den Bauchraum mit nachfolgender Infektion. Auch diese Komplikation ist selten und lässt sich meist durch Antibiotika gut behandeln. Nur in seltenen Fällen ist eine Operation erforderlich („Bauchfellentzündung” oder Abszess im Bauchraum). Leider sind auch schwere Verläufe mit Sepsis und Organverlust (notwendiger Entfernung von Eileitern und/oder Gebärmutter mit der Folge der bleibenden Unfruchtbarkeit wie auch möglichen bleibenden psychosexuellen Störungen) in Ausnahmefällen möglich. Infektionen können neben der Punktion auch beim Embryotransfer entstehen. Durch eine IVF ist das Risiko einer Mehrlingsschwangerschaft erhöht. Etwa 15-25 % aller eingetretenen Schwangerschaften sind Zwillingsschwangerschaften. Drillings- oder Vierlings-Schwangerschaften sind dagegen eher selten, können aber auch entstehen, wenn weniger Embryonen eingesetzt werden. Mehrlingsschwangerschaften sind NICHT das primäre Ziel unserer reproduktionsmedizinischen Maßnahmen, da ein deutlich erhöhtes Risiko für Komplikationen (Frühgeburt, Gestose und Schwangerschaftsvergiftung sowie Behinderung eines/mehrerer Kindes/Kinder besteht. Vor allem bei höhergradigen Mehrlingen (Drillinge und Vierlinge) vervielfacht sich dieses Risiko noch weiter. Eine gute und vor allem in den ersten beiden IVF-Versuchen empfohlene Maßnahme, das Risiko von Mehrlingen zu senken, ist der Einzeltransfer: nachdem uns mit dem Frieren von Embryonen und Verwendung in nachfolgenden Zyklen ohne wesentliche Einschränkung der Schwangerschaftsrate eine gute Labortechnik zur Verfügung steht, können die Embryonen auch Hintereinander statt Miteinander transferiert werden. In einem Einzeltransfer kommt es nur in ca.2 Prozent zu Mehrlingen (durch Teilung des Embryos). Obwohl bei IVF die Embryonen eigentlich in die Gebärmutterhöhle transferiert werden, besteht trotzdem das Risiko einer Eileiterschwangerschaft, Eileiterschwangerschaften treten bei natürlich eingetretenen Schwangerschaften in 2 Prozent der Schwangerschaften auf – bei künstlicher Befruchtung mit Embryotransfer in 3 Prozent. Eileiterschwangerschaften sind durch die Gefahr der inneren Ruptur (des Aufplatzens) mit hohem und möglicherweise lebensbedrohlichem Blutverlust sehr gefährlich. Sollten sich also Blutungen in der Frühgravidität, Schmerzen, Beschwerden, Kreislaufprobleme oder zögerliche ß-HCG-Verläufe zeigen, ist unbedingt an einer geeigneten Einrichtung (z.B. einer wohnortnahen Gyn-Fachabteilung) eine Eileiterschwangerschaft auszuschließen. Manchmal sitzen diese „ektopen” Schwangerschaften auch nicht im Eileiter, sondern z.B. im Abgang der Eileiter, im Bereich der Kaiserschnittnarbe und können sich dort nicht korrekt entwickeln und auch zu den oben genannten Problemen und Folgen führen. Auch in diesen Fällen braucht die Patientin dann eine medikamentöse oder chirurgisch/operative Therapie. Bei eingetretener Schwangerschaft durch IVF oder ICSI ist das Risiko einer Fehlgeburt fast doppelt so hoch wie bei einer Schwangerschaft auf natürlichem Weg. Fehlgeburten entstehen jedoch aus einem Grund: da sie oft Embryonen betreffen, die kein Potential für eine gesunde Lebendgeburt aufgewiesen hätten, bewahrt uns also die Fehlgeburt oft vor einem nicht gesunden Kind. Psychische Probleme können vor, während oder nach der Behandlung auftreten. Sollten bei Ihnen psychologische Grundfaktoren vorliegen, die Ihnen Anlass zur Sorge geben, dann sprechen Sie diese bei uns an. Wir werden beim Beratungsgespräch geeignete Hilfen und Maßnahmen für Sie anbieten. Ein eindeutiger Zusammenhang mit der Hormonbehandlung und dem Auftreten von späteren Brust-, Gebärmutter- oder Eierstockkrebsfällen ist bislang nicht eindeutig nachgewiesen – aber prinzipiell möglich. Insbesondere bei familiärer Häufung von derartigen Krebsfällen und besonders bei BRCA-Mutationen kann es zur Anregung von okkulten („schlummernden”) Carcinomen kommen. Daten zur Gesundheit der Kinder nach und zeigen abweichende Ergebnisse: der absolute Großteil, der mit IVF und ICSI gezeugten Kinder ist völlig gesund. Während auf natürlichem Wege gezeugte Kinder eine Rate an Erkrankungen laut den meisten Studien von ca.2 bis 5 Prozent aufweisen, liegt sie bei Kinderwunschpaaren manchmal um bis zum Faktor 2 höher – dabei scheint kein wesentlicher Unterschied zwischen den Methoden (IVF, ICSI, auch Inseminationen) zu bestehen. Allgemein haben also Paare, die eine Fruchtbarkeitstherapie benötigen (und das beschränkt sich nicht auf IVF und ICSI) ein höheres Risiko für gesundheitliche Probleme bei Kindern. Dafür können auch (unentdeckte – weil bei der Patientin selber nicht zu Erkrankungszeichen führende) verantwortlich sein, die bei Kinderwunschpaaren häufiger anzutreffen sind als im Kollektiv der “normal-fruchtbaren Paare”. Es kann immer die seltene Möglichkeit bestehen, dass es durch unerkannte genetische Besonderheiten zu Erkrankungen des Kindes mit auch schwerwiegenden Problemen kommen kann. Einige dieser Besonderheiten können durch genetische Laboranalysen (z.B. einer Chromosomenanalyse beider Partner) entdeckt werden. Werden genetische Besonderheiten gefunden, gibt es – je nach Schwere und Art des Befundes – oft die Möglichkeit der Präimplantationsdiagnostik (das heißt: der genetischen Untersuchung des Embryos vor dem Einsetzen), die die Geburt eines erkrankten Kindes verhindern kann. Wir beraten Sie gerne hinsichtlich dieser Möglichkeiten und besprechen auch die zu erwartenden Kosten und Wartezeiten. Ein wesentlicher Aspekt hinsichtlich der Gesundheit der Kinder dürfte aber vor allem das Alter spielen: immer mehr Paare wünschen sich Kinder in einer Lebensphase, in der bereits gesundheitliche Probleme bei Nachkommen gehäuft auftreten. Ein Beispiel sei hier der Morbus Down (Trisomie 21), dessen Häufigkeit mit dem Alter der Mutter (und auch – aber weniger – dem des Vaters) korreliert ist und der bei über 35jährigen Frauen signifikant häufiger auftritt als bei Frauen in jüngerer Lebensphase. Für das väterliche Alter sind Korrelationen nicht so deutlich – allerdings muss ab einem väterlichen Alter von > 45 Jahren ebenfalls mit gehäuftem Auftreten von Down-Syndrom und weiteren (insgesamt aber immer noch seltenen) Störungsbildern (neuropsychologische Entwicklung, Diabetes,,) gerechnet werden. Bitte beachten Sie: durch rein optische Beurteilung des Embryos, wie es in einer Routine-IVF/ICSI geschieht, kann ein Down-Syndrom NICHT erkannt werden. Auch eine zum Beispiel vor Behandlungsstart durchgeführte Chromosomenanalyse der Partner führt zu KEINER Verringerung des Down-Risikos. Viele dieser Störungsbilder sind kaum oder nicht vor der Geburt des Kindes erkennbar bzw. entwickeln sich auch oft erst in späteren Lebensphasen. Wir empfehlen auf jeden Fall bei ALLEN Kindern, die mit IVF/ICSI oder auch Insemination gezeugt wurden, eine umfassende Schwangerschaftsbegleitung inklusive einem sogenannten “Frühscreening” (Ultraschall, NIPT TEST) in der 11. bis 13. Schwangerschaftswoche und einem “Organscreening” in der 20. bis 22. Schwangerschaftswoche. : Risiken und Probleme – Kinderwunsch Institut, Zentrum in Linz
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Was ist eine späte Überstimulation?

Frühe und späte Überstimulation – Man unterscheidet zwei Formen des Überstimulationssyndroms: eine frühe Form, die durch die Spritze entsteht, die zum Auslösen des Eisprungs verwendet wird, und eine späte Form, die im Rahmen einer Frühschwangerschaft auftritt.

  • Die frühe Form kann dadurch verhindert werden, dass bei Patientinnen, die eine große Follikelzahl haben, ein Medikament zum Auslösen des Eisprungs verwendet wird, das nicht zu einem OHSS führt.
  • Die späte Form kann verhindert werden, in dem bei einer Patientin mit der Gefahr eines OHSS kein Frischtransfer durchgeführt wird, sondern alle Embryonen eingefroren werden.

Ein Transfer kann dann im nächsten Zyklus erfolgen. Das Einfrieren schadet den Embryonen nicht, die Schwangerschaftschancen sind sogar besser mit gefrorenen Embryonen als in einem Frischzyklus.
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Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit schwanger zu werden bei künstlicher Befruchtung?

Krankenkassen übernehmen Kosten teilweise – Die Krankenkassen übernehmen die Hälfte der Kosten bei verheirateten heterosexuellen Paaren – und auch nur, wenn der Samen vom Ehemann stammt, und in der Regel nur für drei Versuche. Auch die Kryokonservierung, also das Einfrieren von übrig gebliebenen, befruchteten Eizellen, übernehmen die Kassen nicht.

Ein Behandlungszyklus kostet etwa 3500 Euro. Das Einfrieren und Lagern von befruchteten Eizellen für sechs Monate kostet rund 700 Euro, ein Kryotransfer (also das Auftauen und Einsetzen der Eizellen) etwa 1000 Euro. Weitere Angaben zum Artikel: Eine Samen- oder Eizellspende kann Paaren mit unerfülltem Kinderwunsch helfen.

Der Haken: Die Samenspende ist in Deutschland erlaubt, die Eizellspende hingegen nicht. So steht es im Embryonenschutzgesetz, das über 30 Jahre alt ist. Einige Menschen sind dafür, das Gesetz zu modernisieren und die Eizellspende zu legalisieren. Das sind die wichtigsten Pro-Argumente :

Frauen und Männer mit Kinderwunsch würden gleichgestellt werden. Eine Legalisierung würde den Eizell-Tourismus verhindern: Viele Paare fahren derzeit ins Ausland (zum Beispiel Spanien oder Tschechien), wo die Eizellspende erlaubt ist. Unter welchen finanziellen und medizinischen Bedingungen die Frauen dort spenden, ist jedoch nicht bekannt. Die Spende im Ausland ist in der Regel anonym. In Deutschland hingegen gilt das sogenannte Recht auf Kenntnis der eigenen Abstammung. Die Kinder könnten sich wie bei der Samenspende informieren, wer ihre leibliche Mutter ist.

Gegner:innen der Eizellspende argumentieren hingegen mit diesen K ontra-Argumenten :

Die Eizellspende dauert im Gegensatz zur Samenspende mehrere Wochen und ist mit einem Eingriff verbunden. Das Risiko für Spenderin und Empfängerin ist durch den medizinischen Fortschritt zwar deutlich gesunken, ein Restrisiko bleibt aber: Bei einer von 100 Spenderinnen kommt es zu Komplikationen bei der Eizellentnahme. Frauen, die durch eine Eizellspende schwanger werden, haben ein erhöhtes Risiko für eine bestimmte Form von Bluthochdruck.

Eizellspenderinnen würden in Deutschland keine hohe Summe, aber eine Aufwandsentschädigung bekommen. Gegner:innen befürchten, dass Frauen aus finanzieller Not heraus spenden und dass die Spende kommerzialisiert wird. Sie befürchten auch, dass das Kind später Identitätsprobleme bekommt, weil zwei Mütter an seiner Entstehung beteiligt sind (die eine spendet die Eizelle und die andere trägt das Kind aus und zieht es groß).

Artikel Abschnitt: Wie viele künstliche Befruchtungen gibt es pro Jahr? Das erste IVF-Baby, Louise Brown, wurde 1978 in Großbritannien geboren. In Deutschland kam 1982 das erste Kind durch künstliche Befruchtung auf die Welt. Seitdem wurden hierzulande über 340.000 Kinder auf diese Weise geboren.

  • Das entspricht ungefähr der Einwohnerzahl von Wuppertal oder Bielefeld.
  • Die Zahl der künstlichen Befruchtungen hat über die Jahre fast kontinuierlich zugenommen (siehe Grafik).
  • Im Jahr 2020 gab es knapp 100.000 Behandlungen.
  • Ein Grund für diese Zunahme ist, dass Paare in Deutschland ihre Kinderplanung immer weiter hinausschieben und mit dem Alter die Wahrscheinlichkeit sinkt, auf natürlichem Wege schwanger zu werden.

Im Jahr 2019 sind 21.588 Kinder durch künstliche Befruchtung auf die Welt gekommen. Vergleicht man diese Zahl mit den Neugeborenen insgesamt, machen sie jedoch nur knapp drei Prozent aus. Das entspricht etwa einem Kind pro Schulklasse. Wann Überstimulation Bei Schwangerschaft Weg Artikel Abschnitt: Wie erfolgreich sind künstliche Befruchtungen? Nicht alle Kinderwunschbehandlungen führen zu einer Schwangerschaft und nicht alle Schwangerschaften führen zu einem Kind. Die Wahrscheinlichkeit, durch die drei Methoden IVF, ICSI oder Kryotransfer schwanger zu werden, liegt derzeit bei knapp 31 Prozent.

Leider führen manche Schwangerschaften, wie nach natürlichen Befruchtungen auch, zu einer, Insgesamt liegt die Erfolgsquote, ein Kind durch eine künstliche Befruchtung zu bekommen, daher nur bei rund 22 Prozent. Diese Raten sind jedoch ein Durchschnitt aller behandelten Kinderwunschpaare. Die individuelle Erfolgsrate ist sehr unterschiedlich und hängt von verschiedenen Faktoren ab: Die verbleibende Fruchtbarkeit, der allgemeine Gesundheitszustand und insbesondere das Alter der werdenden Mutter spielen hierbei eine Rolle.

Denn mit steigendem Alter sinkt auch die Wahrscheinlichkeit, durch eine künstliche Befruchtung schwanger zu werden. Wann Überstimulation Bei Schwangerschaft Weg Die gute Nachricht: Wenn es ein Paar mehrmals versucht, erhöht es die Chance auf eine Schwangerschaft. Nach der zweiten Behandlung liegt die aufsummierte Schwangerschaftsrate bereits bei 52 Prozent, nach drei Versuchen bei gut 61 Prozent. Nach vier Behandlungen sind knapp 66 Prozent, also etwa zwei von drei Kinderwunschpatientinnen schwanger.

Artikel Abschnitt: Gibt es Risiken oder Gefahren? Grundsätzlich sind Kinderwunschbehandlungen sehr sichere Methoden. Nebenwirkungen treten nur selten auf. Bei der hormonellen Stimulation vor der Eizellentnahme kann es zum Beispiel zu Hitzewallungen und Schwindel kommen. Bei etwa einer von 200 Patientinnen entwickelt sich das sogenannte Überstimulationssyndrom, bei dem sich die Eierstöcke vergrößern.

Die betroffenen Frauen leiden unter Schmerzen, Übelkeit und Atemnot und sollten sich sofort an ihre Ärztin oder ihren Arzt wenden. Auch die Eizellentnahme ist grundsätzlich sehr sicher. Bei etwa einer von 100 Frauen treten jedoch Komplikationen wie Blutungen, Verletzungen oder Infektionen auf.
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Kann Überstimulation wieder kommen?

Welche Probleme können auftreten? – Kinderwunschzentrum Hamburg Fleetinsel | Hamburg, Kinderwunsch, künstliche Befruchtung, ICSI, Endometriose, Reproduktionsmedizin, IVF, Insemination, Kinderlosigkeit, Fertilisation, Wunschkind, kinderwunschzentrum, babywunsch, Refertilisierung, Spermabank, fertilitycenter Die hormonelle Stimulation der Eierstöcke wird in der Kinderwunsch Praxisklinik Fleetinsel Hamburg genauestens mit einem hochauflösenden Ultraschallgerät überwacht.

Dennoch kann es in seltenen Fällen zu einer Überstimulation kommen. Konkret bedeutet das: Die Eierstöcke produzieren sehr viele und sehr große Eibläschen. In so einer Phase sollten Paare unbedingt auf Geschlechtsverkehr verzichten, da das Risiko einer Mehrlingsschwangerschaft deutlich erhöht ist. Kommt es zu einer schweren Überstimulation, vergrößern sich die Eierstöcke und die gewachsenen Eibläschen entwickeln zu viele Hormone.

Übelkeit oder starke Unterleibsschmerzen sind mögliche Folgen. In sehr seltenen Fällen müssen Patientinnen im Krankenhaus stationär behandelt werden. Generell ist die Follikelpunktion eine ungefährliche Behandlung. Doch wie bei jedem operativen Eingriff bestehen auch hier Risiken wie allergische oder andere narkosebedingte Reaktionen.

  1. Bei der Eizellenentnahme kann es auf dem Weg von der Scheide in den Eierstock trotz größter Sorgfalt zu kleineren Verletzungen von Blutgefäßen oder benachbarten Organen wie Blase und Darm kommen.
  2. Die Folge sind Blutungen, die in der Regel von selbst aufhören.
  3. Die Patientin wird grundsätzlich versorgt und intensiv nachbeobachtet.

Verletzungen, die einer stationären Behandlung bedürfen, sind äußerst selten. MEHRLINGSSCHWANGERSCHAFTEN Je nach Alter der Frau und Anzahl der eingesetzten Embryonen steigt bei einer In-vitro-Fertilisation das Risiko einer Mehrlingsschwangerschaft. Patientinnen unter 35 Jahren empfehlen wir daher, einen, maximal zwei Embryonen in die Gebärmutterhöhle zu übertragen.

  1. Dennoch ist die Wahrscheinlichkeit einer Zwillingsschwangerschaft nach künstlicher Befruchtung in allen Altersgruppen erhöht und liegt zwischen 16 und 18 Prozent.
  2. Selbst bei der Rückgabe nur eines Embryos kann sich eine eineiige Zwillingsschwangerschaft entwickeln.
  3. Mehrlingsschwangerschaften sind für Mutter und Kinder riskanter als Schwangerschaften mit nur einem Kind und enden häufiger mit einer Frühgeburt.

In Hamburg gilt – über das bundesweite Gesetz hinaus, das generell den Transfer von maximal drei Embryonen erlaubt – eine Sonderregelung der Ärztekammer: Um Mehrlingsschwangerschaften zu vermeiden, dürfen bei Frauen unter 35 Jahren maximal zwei und bei Frauen ab 35 Jahren bis zu drei Embryonen eingesetzt werden.

  • EILEITERSCHWANGERSCHAFTEN Ein weiteres, wenn auch geringes Risiko sind Eileiterschwangerschaften: In zwei Prozent der Fälle wandern in die Gebärmutterhöhle eingesetzte Embryonen zurück in die Eileiter.
  • Nistet sich der Embryo dort ein, kommt es zu einer Eileiterschwangerschaft, die entweder operativ oder hormonell beendet werden muss.

BEHANDLUNGSZYKLUS OHNE EMBRYONENRÜCKGABE In weniger als zehn Prozent der Kinderwunschbehandlungen können keine Embryonen in den Körper eingesetzt werden. Zum Beispiel, wenn bei der Follikelpunktion keine oder nur unreife Eizellen gefunden werden, am Tag der Punktion keine reifen Samenzellen des Mannes vorhanden sind, die Eizelle nicht befruchtet wurde oder die weitere Zellteilung bei befruchteten Eizellen ausgeblieben ist.

  • FEHLGEBURTSRISIKO Rund 16 Prozent der Schwangerschaften, die bundesweit nach einer In-vitro-Fertilisation entstehen, enden mit einer Fehlgeburt.
  • Im Vergleich zu Schwangerschaften auf natürlichem Wege ist die Rate leicht erhöht.
  • Das liegt nicht zuletzt daran, dass Kinderwunschpaare im Durchschnitt älter sind und damit das Fehlgeburtsrisiko naturgemäß steigt.
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DIE GESUNDHEIT DES KINDES Die Gesundheit des Kindes ist unser oberstes Ziel. Das Risiko einer genetisch vererbten oder spontanen Fehlbildung sowie einer Totgeburt lässt sich leider nicht vollständig ausschließen. Kinderwunschpaare sind häufig unsicher, ob die Kinderwunschbehandlung selbst bei ihrem Kind zu Fehlbildungen führen kann.

  1. Viele Studien belegen, darunter die bisher umfangreichste Datenanalyse der australischen Arbeitsgruppe um Michael J.
  2. Davies*, dass ein erhöhtes Fehlbildungsrisiko durch künstliche Befruchtung per In-vitro-Fertilisation nicht besteht.
  3. Bei Kindern, die durch eine Intrazytoplasmatische Spermiuminjektion (ICSI) gezeugt wurden, ist die Fehlbildungsrate leicht erhöht.

Die Ursache führen die Wissenschaftler allerdings nicht auf die angewandte Methode zurück, sondern auf die genetischen Anlagen des Elternpaares selbst. *Michael J. Davies, M.P.H., Ph.D. Vivienne M. Moore und M.P.H., Ph.D., Kristyn J. Willson et al.: Reproductive Technologies and the Risk of Birth Defects.

  1. In: New England Journal of Medicine 2012; 366: 1803-1813.
  2. Mai 10, 2012.
  3. Die hormonelle Stimulation der Eierstöcke wird in der Kinderwunsch Praxisklinik Fleetinsel Hamburg genauestens mit einem hochauflösenden Ultraschallgerät überwacht.
  4. Dennoch kann es in seltenen Fällen zu einer Überstimulation kommen.

Konkret bedeutet das: Die Eierstöcke produzieren sehr viele und sehr große Eibläschen. In so einer Phase sollten Paare unbedingt auf Geschlechtsverkehr verzichten, da das Risiko einer Mehrlingsschwangerschaft deutlich erhöht ist. Kommt es zu einer schweren Überstimulation, vergrößern sich die Eierstöcke und die gewachsenen Eibläschen entwickeln zu viele Hormone.
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Welches Tee bei Überstimulation?

Welchen Tee darf man nicht trinken? – Während die meisten Kräutertees für Schwangere in überschaubaren Mengen völlig unbedenklich sind, gibt es auch Tees, die für werdende Mütter tabu sind. Dazu gehört Tee aus Eisenkraut, der als besonders wehenfördernd gilt.

Aber auch Ginseng-Tee, der laut unterschiedlichen Studien zu einer Überstimulation der männlichen Geschlechtshormone führen kann. Auch Tee aus Passionsblume oder Rosmarin gilt als wehenfördernd. Entwässernde Tees aus Maisbart, Birkenblättern, Liebstöckel, Brennnessel oder Sellerie sind in der Schwangerschaft ebenfalls tabu, auch wenn Wassereinlagerungen Probleme bereiten.

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Warum muss man bei ICSI viel trinken?

Wie ernähre ich mich richtig bei einer Kinderwunschbehandlung? – Die richtige Ernährung, um den Erfolg einer Kinderwunschbehandlung zu steigern, ist Gegenstand zahlreicher Mythen. Die meisten Lebensmittel können jedoch ohne Bedenken verzehrt werden und haben keinen bislang nachweisbaren Einfluss auf das Gelingen der künstlichen Befruchtung.

Ärzte empfehlen allgemein eine vitamin- und ballaststoffreiche Ernährung und einen Verzicht auf Rohmilch oder –fleischprodukte. Um ganz sicher zu gehen, sollte Alkohol nur in geringen Mengen getrunken und der Kaffeekonsum auf ein bis zwei Tassen pro Tag beschränkt werden. Wenige Mengen am Tag sind unproblematisch.

Ab einem Konsum von mehr als fünf Tassen täglich sinkt die Erfolgswahrscheinlichkeit bei IVF-Behandlungen jedoch um bis zu 50 Prozent, wie dänische Wissenschaftler herausfanden. Stattdessen sollten Frauen viel Wasser oder Saft zu sich nehmen. Vor allem bei einer hormonellen Stimulation hat das Blut die Tendenz, dickflüssiger zu werden.
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Wie lange Unterleibsschmerzen nach Punktion?

Häufige Fragen zur Follikelpunktion Die () ist einer der wichtigsten Schritte der künstlichen und somit Ihrer, Viele Patientinnen sind eingeschüchtert und fragen sich, wie dieser Eingriff genau abläuft. Doch es gibt absolut keinen Grund zur Sorge! Unsere Kinderwunschpaare sind im Nachhinein meist sehr erleichtert und berichten, dass sie sich unnötig Sorgen gemacht haben.

Alle wichtigen Informationen und wie Sie sich ideal vorbereiten können, finden Sie in diesen häufig gestellten Fragen. Sehen Sie hier das Video einer Follikelpunktion Wann findet die Punktion statt und was muss ich in den Tagen davor beachten? Während der Stimulation führen wir 2-4 Ultraschälle zum Follikelmonitoring durch.

Frühestens 2 Tage vor der Punktion erfahren Sie Ihren Punktionstermin, Durch die ständige Anwesenheit eines Facharztes können wir täglich Punktionen durchführen. Wichtig ist, die ” auslösende Spritze ” pünktlich zum angeordneten Zeitpunkt (wie auf dem Stimulationsplan vermerkt) zu injizieren.

  1. Bitte informieren Sie uns unbedingt vor der, falls die Injektion nicht zur angegebenen Zeit erfolgt ist! In den 2 Tagen vor der Abgabe sollte es noch einmal zu einem Samenerguss kommen, da nur auf diese Weise eine optimale gewährleistet werden kann.
  2. Was muss ich für den Tag der Follikelpunktion organisieren? Wenn bei der Punktion eine Sedoanalgesie oder Narkose bekommen, bitten wir Sie, sich den ganzen Tag frei zu nehmen: Sie sind durch die Sedierung / Narkose an diesem Tag arbeitsunfähig und nicht verkehrstauglich! Bitte jemanden organisieren, der Sie nach dem Eingriff sicher nach Hause bringt.

Kommen Sie mit Ihrem/r PartnerIn bitte 15-30 Minuten VOR dem geplanten Termin zur Vorbereitung und, Bitte beachten Sie dabei Staus bzw. Verkehr allgemein! Sie können am Tag der Punktion die Samenprobe auch von zu Hause mitbringen, wenn Sie die Probe körperwarm transportieren und sicher innerhalb einer Stunde bei uns sein können.

  1. Sie erhalten dafür von uns einen geeigneten Becher.
  2. Was muss ich für den Eingriff beachten? Bei Narkose oder Sedoanalgesie: Für den Fall, dass Sie eine durch eine sogenannte “Sedierungsanalgesie” oder Narkose wünschen, sollten Sie nüchtern sein,
  3. Bitte ESSEN Sie 6 Stunden und TRINKEN Sie 2 Stunden vorher nichts (bis max 500 ml Wasser).

Mit einem Schluck Wasser dürfen die Morgenmedikamente eingenommen werden. Kommen Sie mit Ihrem/r PartnerIn bitte 15-30 Minuten VOR dem geplanten Termin zur Vorbereitung und, Bitte beachten Sie Staus bzw. Verkehr allgemein! Bitte auf Allergien bzw. Unverträglichkeiten hinweisen, besonders gegen Dormicum, Novalgin, Propofol und sonstige (Antibiotika).

Sie erhalten beim Eingriff einen kleinen Clip zur Überwachung Ihrer Vitalfunktionen. Dafür möchten wir Sie bitten, Nagellack bzw. Kunstnägel zu entfernen. Können PartnerIn oder andere Personen bei der Eizellentnahme anwesend sein? Ihr*e Partner*in oder eine andere Bezugsperson kann Sie zu Ihrem Termin und in den Ruheraum vor und nach dem Eingriff begleiten.

In den Eingriffsraum selbst darf jedoch nur die Patientin – wir haben uns dazu entschlossen, da es den gesamten Ablauf der entschleunigt. So kann unser Team diesen wichtigen Eingriff ungestört durchführen. Der Eingriff an sich dauert in der Regel nur 5-15 Minuten, danach wird die Patientin gleich wieder in den Ruheraum zu Ihrer/Ihrem Partner*in gebracht.

Ist die Eizellentnahme schmerzhaft und wie lange dauert sie? Das Punktieren der Scheidenwand und das nachfolgende Absaugen der Flüssigkeit kann durchaus schmerzhaft sein, Deshalb können wir Ihnen vor dem Eingriff ein starkes Schlafmittel in die Vene injizieren. Diese Methode der wird als „Sedierungsanalgesie” bezeichnet.

Bei der Sedierung ist Reden, Zucken und Schmerzäußerung möglich. Die Patientinnen können sich im Anschluss an nichts davon erinnern. Für die Sedierung entstehen Ihnen möglicherweise weitere Behandlungskosten. In besonderen Fällen ist eine Kurznarkose durch einen Anästhesisten notwendig – hier entstehen Ihnen zusätzliche Kosten, welche Sie Ihrem Vertrag entnehmen können.

Die Punktion dauert je nach Anzahl der Follikel, die punktiert werden, bis zu 15 Minuten, Im Normalfall verlassen Sie das Kinderwunschzentrum 1 Stunde nach dem Eingriff. Bei einer geringen Anzahl (unter 5 Follikel) gäbe es die Möglichkeit, die Punktion ohne Schmerzausschaltung durchführen zu lassen. Immer mehr Patientinnen entscheiden sich für diese Variante, da sich der Schmerz wie ein Regelschmerz anfühlt und von kurzer Dauer ist.

Den restlichen Tag können diese Patientinnen ohne Einschränkungen des Bewusstseins fortsetzen. Welche Komplikationen können auftreten? Komplikationen während des Eingriffs:

Selten kommt es zu einer Blutung aus der Scheidenwand, die durch die Punktionsnadel verursacht wurde. Diese Blutungen sind in der Regel nach dem Eingriff sofort stillbar. Schmierblutungen nach dem Eingriff sollten langsam abklingen. Sie sollten nicht stärker als eine Regelblutung sein.

Komplikationen nach dem Eingriff:

Kreislaufbeschwerden: Gegebenenfalls bekommen Sie nach dem Eingriff zusätzlich Infusionen. Bitte schauen Sie darauf, dass nach der Punktion die ausreichende Flüssigkeitszufuhr (ca.2 Liter) gewährleistet ist.

Übelkeit + Erbrechen: Hierfür erhalten Sie bei Bedarf Zofran.

Krampfartige Unterleibsschmerzen : Am Tag der Punktion und am darauffolgenden Tag können krampfartige Schmerzen (Intensität wie Regelschmerzen) auftreten. Schmerzlindernde (Buscopan, Mexalen, Parkemed, Novalgin, Dysmenol) sind erlaubt.

Selbstverständlich ist es unsere höchste Priorität, Komplikationen zu vermeiden. Dennoch kann es bei 1 von 1.000 Punktionen zu einer Verletzung der inneren Organe kommen. In diesem Fall wäre ein operativer Eingriff notwendig. Wann darf ich nach der Punktion wieder essen und trinken? Nach der Punktion dürfen Sie sofort essen und trinken, sofern Sie bereits aus der Sedierung / Narkose aufgewacht sind.

Im Ruheraum stehen Ihnen Süßigkeiten zur Verfügung – Sie können jedoch gerne mitgebrachte Speisen (Jause) verzehren. Wie geht es mir nach der Punktion? Sobald es Ihr Kreislauf und Ihr Befinden zulassen, können Sie das Kinderwunschzentrum verlassen. Aufgrund der Nahrungskarenz werden Sie sich durstig und hungrig fühlen und sollten auch entsprechend viel trinken (2-3 Liter pro Tag).

Wir empfehlen Ihnen stilles Mineralwasser und Tee. Nach der Punktion ist die Reaktionsfähigkeit bis zu 24 Stunden stark beeinträchtigt, Wir empfehlen, dass Sie Ihr/e PartnerIn oder eine Bezugsperson nach Hause begleitet und daheim auch weiter betreut.

Sie dürfen selbst KEIN Fahrzeug lenken oder arbeiten! Am Tag der Punktion sollten Sie sich noch schonen. Am nächsten Tag ist die Wirkung der Sedierung meist abgeklungen. Sie werden eventuell noch leichte Beschwerden vom Eingriff haben, die aber auch im Abklingen sein werden, Gönnen Sie sich daher einen Tag Auszeit und schonen Sie sich, selbst wenn es Ihnen gut geht und Sie sich wohl fühlen,

Was passiert nach der Follikelentnahme mit den Eizellen? Die Eizellen werden noch während Ihrem Aufenthalt gezählt, die Anzahl wird Ihnen bei der Entlassung mitgeteilt, Während Sie bereits zuhause sind, erfolgt die Beurteilung der reifen und unreifen Eizellen und die anschließende,

  • Warum ist die Zahl der gewonnenen Eizellen oft kleiner als die Zahl der Follikel die beim Ultraschall gesehen wurden? Die Eizelle klebt im Follikel in einer kleinen Zellhülle an der Wand des Follikels.
  • Die Injektion 36 Stunden vor der Punktion soll die Eizelle von der Wand lösen, dann schwebt sie frei in der Follikelflüssigkeit und kann abgesaugt werden.

Diese Loslösung klappt in circa 70% aller Follikel. Aus manchen Follikeln kann daher die Eizelle nicht herausgespült werden, sie verbleibt klebend an der Wand des Follikels im Körper zurück. Was passiert am Tag nach der Punktion? Am Vormittag erhalten Sie einen Anruf von unserem Laborteam – dieses teilt Ihnen die Anzahl der befruchteten Eizellen und den voraussichtlichen Termin für den mit.

Darf ich Sport treiben (Joggen, Fitnesstraining)? Am Tag nach der Punktion dürfen Sie Ihr alltägliches Leben im gemäßigten Maße fortführen. Für die weitere Zeit sollte keine starke sportliche und übermäßig kreislaufbelastende Aktivität aufgenommen werden – für leichtes Training hören Sie auf Ihren Körper – unsererseits besteht jedoch kein Einwand.

Darf ich Medikamente einnehmen, z.B. Schmerzmittel? Jedes andere Medikament als verordnet sollte vorher mit uns abgestimmt werden. Wir bitte Sie dazu, unsere Ärzte während der medizinischen Telefonsprechstunde (Mo-Do zwischen 12-13 Uhr unter T +43 1 934 69 79 – 222) zu kontaktieren.

  • Sollten Sie außerhalb der Telefonzeiten starke Schmerzen haben, bitten wir Sie uns über die T +43 1 934 69 79 – 111 anzurufen und das weitere Vorgehen mit dem diensthabenden Arzt zu vereinbaren.
  • Bei Kopfschmerzen dürfen Sie bei Bedarf 1-3 Tablette Mexalen einnehmen.
  • Was soll ich tun, wenn ich bei Beschwerden auf der Notfallnummer niemanden erreichen kann? Suchen Sie bitte das größte Krankenhaus in Ihrer Gegend mit einer gynäkologischen Abteilung auf.

Nehmen Sie Ihre Entlassungspapiere, die Sie von uns nach der Punktion bekommen haben, mit. Sollten Ihre Fragen noch nicht beantwortet worden sein, bitten wir Sie, einen Blick in unsere Verhaltensmaßnahmen nach den Eingriffen zu werfen: : Häufige Fragen zur Follikelpunktion
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Wie viele Eizellen nach Punktion normal?

Der Tag der Follikelpunktion – was sollte ich erwarten? – Die Behandlung wird unter lokaler Betäubung durchgeführt, um zu verhindern, dass die Patientin Beschwerden oder Schmerzen verspürt. Die Dauer des Eingriffs liegt in der Regel zwischen 20 und 30 Minuten, je nachdem, wie viele Follikel die Patientin besitzt.

Die Follikelpunktion wird durch vaginalen Ultraschall geleitet. Die Eizelle wird zusammen mit der Follikelflüssigkeit entnommen. Danach sind unsere Embryologen für die Befruchtung der Eizellen im Labor verantwortlich. Die Anzahl der gewonnenen Eizellen hängt von den Merkmalen der einzelnen Patientin, ihrer Reaktion auf die Behandlung und möglichen Erkrankungen ab.

Meistens werden 6-9 Eizellen pro Zyklus gewonnen, aber nicht alle Frauen sprechen gleich gut auf die Behandlung an. Bei Fällen von geringer ovariellen Reserve können nur 1 oder 2 Eizellen gewonnen werden.
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Wie lange Schmerzen Eierstöcke nach Punktion?

Häufige Fragen zur Follikelpunktion Die () ist einer der wichtigsten Schritte der künstlichen und somit Ihrer, Viele Patientinnen sind eingeschüchtert und fragen sich, wie dieser Eingriff genau abläuft. Doch es gibt absolut keinen Grund zur Sorge! Unsere Kinderwunschpaare sind im Nachhinein meist sehr erleichtert und berichten, dass sie sich unnötig Sorgen gemacht haben.

  1. Alle wichtigen Informationen und wie Sie sich ideal vorbereiten können, finden Sie in diesen häufig gestellten Fragen.
  2. Sehen Sie hier das Video einer Follikelpunktion Wann findet die Punktion statt und was muss ich in den Tagen davor beachten? Während der Stimulation führen wir 2-4 Ultraschälle zum Follikelmonitoring durch.

Frühestens 2 Tage vor der Punktion erfahren Sie Ihren Punktionstermin, Durch die ständige Anwesenheit eines Facharztes können wir täglich Punktionen durchführen. Wichtig ist, die ” auslösende Spritze ” pünktlich zum angeordneten Zeitpunkt (wie auf dem Stimulationsplan vermerkt) zu injizieren.

  • Bitte informieren Sie uns unbedingt vor der, falls die Injektion nicht zur angegebenen Zeit erfolgt ist! In den 2 Tagen vor der Abgabe sollte es noch einmal zu einem Samenerguss kommen, da nur auf diese Weise eine optimale gewährleistet werden kann.
  • Was muss ich für den Tag der Follikelpunktion organisieren? Wenn bei der Punktion eine Sedoanalgesie oder Narkose bekommen, bitten wir Sie, sich den ganzen Tag frei zu nehmen: Sie sind durch die Sedierung / Narkose an diesem Tag arbeitsunfähig und nicht verkehrstauglich! Bitte jemanden organisieren, der Sie nach dem Eingriff sicher nach Hause bringt.

Kommen Sie mit Ihrem/r PartnerIn bitte 15-30 Minuten VOR dem geplanten Termin zur Vorbereitung und, Bitte beachten Sie dabei Staus bzw. Verkehr allgemein! Sie können am Tag der Punktion die Samenprobe auch von zu Hause mitbringen, wenn Sie die Probe körperwarm transportieren und sicher innerhalb einer Stunde bei uns sein können.

Sie erhalten dafür von uns einen geeigneten Becher. Was muss ich für den Eingriff beachten? Bei Narkose oder Sedoanalgesie: Für den Fall, dass Sie eine durch eine sogenannte “Sedierungsanalgesie” oder Narkose wünschen, sollten Sie nüchtern sein, Bitte ESSEN Sie 6 Stunden und TRINKEN Sie 2 Stunden vorher nichts (bis max 500 ml Wasser).

Mit einem Schluck Wasser dürfen die Morgenmedikamente eingenommen werden. Kommen Sie mit Ihrem/r PartnerIn bitte 15-30 Minuten VOR dem geplanten Termin zur Vorbereitung und, Bitte beachten Sie Staus bzw. Verkehr allgemein! Bitte auf Allergien bzw. Unverträglichkeiten hinweisen, besonders gegen Dormicum, Novalgin, Propofol und sonstige (Antibiotika).

  • Sie erhalten beim Eingriff einen kleinen Clip zur Überwachung Ihrer Vitalfunktionen.
  • Dafür möchten wir Sie bitten, Nagellack bzw.
  • Unstnägel zu entfernen.
  • Önnen PartnerIn oder andere Personen bei der Eizellentnahme anwesend sein? Ihr*e Partner*in oder eine andere Bezugsperson kann Sie zu Ihrem Termin und in den Ruheraum vor und nach dem Eingriff begleiten.

In den Eingriffsraum selbst darf jedoch nur die Patientin – wir haben uns dazu entschlossen, da es den gesamten Ablauf der entschleunigt. So kann unser Team diesen wichtigen Eingriff ungestört durchführen. Der Eingriff an sich dauert in der Regel nur 5-15 Minuten, danach wird die Patientin gleich wieder in den Ruheraum zu Ihrer/Ihrem Partner*in gebracht.

Ist die Eizellentnahme schmerzhaft und wie lange dauert sie? Das Punktieren der Scheidenwand und das nachfolgende Absaugen der Flüssigkeit kann durchaus schmerzhaft sein, Deshalb können wir Ihnen vor dem Eingriff ein starkes Schlafmittel in die Vene injizieren. Diese Methode der wird als „Sedierungsanalgesie” bezeichnet.

Bei der Sedierung ist Reden, Zucken und Schmerzäußerung möglich. Die Patientinnen können sich im Anschluss an nichts davon erinnern. Für die Sedierung entstehen Ihnen möglicherweise weitere Behandlungskosten. In besonderen Fällen ist eine Kurznarkose durch einen Anästhesisten notwendig – hier entstehen Ihnen zusätzliche Kosten, welche Sie Ihrem Vertrag entnehmen können.

  1. Die Punktion dauert je nach Anzahl der Follikel, die punktiert werden, bis zu 15 Minuten,
  2. Im Normalfall verlassen Sie das Kinderwunschzentrum 1 Stunde nach dem Eingriff.
  3. Bei einer geringen Anzahl (unter 5 Follikel) gäbe es die Möglichkeit, die Punktion ohne Schmerzausschaltung durchführen zu lassen.
  4. Immer mehr Patientinnen entscheiden sich für diese Variante, da sich der Schmerz wie ein Regelschmerz anfühlt und von kurzer Dauer ist.
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Den restlichen Tag können diese Patientinnen ohne Einschränkungen des Bewusstseins fortsetzen. Welche Komplikationen können auftreten? Komplikationen während des Eingriffs:

Selten kommt es zu einer Blutung aus der Scheidenwand, die durch die Punktionsnadel verursacht wurde. Diese Blutungen sind in der Regel nach dem Eingriff sofort stillbar. Schmierblutungen nach dem Eingriff sollten langsam abklingen. Sie sollten nicht stärker als eine Regelblutung sein.

Komplikationen nach dem Eingriff:

Kreislaufbeschwerden: Gegebenenfalls bekommen Sie nach dem Eingriff zusätzlich Infusionen. Bitte schauen Sie darauf, dass nach der Punktion die ausreichende Flüssigkeitszufuhr (ca.2 Liter) gewährleistet ist.

Übelkeit + Erbrechen: Hierfür erhalten Sie bei Bedarf Zofran.

Krampfartige Unterleibsschmerzen : Am Tag der Punktion und am darauffolgenden Tag können krampfartige Schmerzen (Intensität wie Regelschmerzen) auftreten. Schmerzlindernde (Buscopan, Mexalen, Parkemed, Novalgin, Dysmenol) sind erlaubt.

Selbstverständlich ist es unsere höchste Priorität, Komplikationen zu vermeiden. Dennoch kann es bei 1 von 1.000 Punktionen zu einer Verletzung der inneren Organe kommen. In diesem Fall wäre ein operativer Eingriff notwendig. Wann darf ich nach der Punktion wieder essen und trinken? Nach der Punktion dürfen Sie sofort essen und trinken, sofern Sie bereits aus der Sedierung / Narkose aufgewacht sind.

Im Ruheraum stehen Ihnen Süßigkeiten zur Verfügung – Sie können jedoch gerne mitgebrachte Speisen (Jause) verzehren. Wie geht es mir nach der Punktion? Sobald es Ihr Kreislauf und Ihr Befinden zulassen, können Sie das Kinderwunschzentrum verlassen. Aufgrund der Nahrungskarenz werden Sie sich durstig und hungrig fühlen und sollten auch entsprechend viel trinken (2-3 Liter pro Tag).

Wir empfehlen Ihnen stilles Mineralwasser und Tee. Nach der Punktion ist die Reaktionsfähigkeit bis zu 24 Stunden stark beeinträchtigt, Wir empfehlen, dass Sie Ihr/e PartnerIn oder eine Bezugsperson nach Hause begleitet und daheim auch weiter betreut.

Sie dürfen selbst KEIN Fahrzeug lenken oder arbeiten! Am Tag der Punktion sollten Sie sich noch schonen. Am nächsten Tag ist die Wirkung der Sedierung meist abgeklungen. Sie werden eventuell noch leichte Beschwerden vom Eingriff haben, die aber auch im Abklingen sein werden, Gönnen Sie sich daher einen Tag Auszeit und schonen Sie sich, selbst wenn es Ihnen gut geht und Sie sich wohl fühlen,

Was passiert nach der Follikelentnahme mit den Eizellen? Die Eizellen werden noch während Ihrem Aufenthalt gezählt, die Anzahl wird Ihnen bei der Entlassung mitgeteilt, Während Sie bereits zuhause sind, erfolgt die Beurteilung der reifen und unreifen Eizellen und die anschließende,

Warum ist die Zahl der gewonnenen Eizellen oft kleiner als die Zahl der Follikel die beim Ultraschall gesehen wurden? Die Eizelle klebt im Follikel in einer kleinen Zellhülle an der Wand des Follikels. Die Injektion 36 Stunden vor der Punktion soll die Eizelle von der Wand lösen, dann schwebt sie frei in der Follikelflüssigkeit und kann abgesaugt werden.

Diese Loslösung klappt in circa 70% aller Follikel. Aus manchen Follikeln kann daher die Eizelle nicht herausgespült werden, sie verbleibt klebend an der Wand des Follikels im Körper zurück. Was passiert am Tag nach der Punktion? Am Vormittag erhalten Sie einen Anruf von unserem Laborteam – dieses teilt Ihnen die Anzahl der befruchteten Eizellen und den voraussichtlichen Termin für den mit.

Darf ich Sport treiben (Joggen, Fitnesstraining)? Am Tag nach der Punktion dürfen Sie Ihr alltägliches Leben im gemäßigten Maße fortführen. Für die weitere Zeit sollte keine starke sportliche und übermäßig kreislaufbelastende Aktivität aufgenommen werden – für leichtes Training hören Sie auf Ihren Körper – unsererseits besteht jedoch kein Einwand.

Darf ich Medikamente einnehmen, z.B. Schmerzmittel? Jedes andere Medikament als verordnet sollte vorher mit uns abgestimmt werden. Wir bitte Sie dazu, unsere Ärzte während der medizinischen Telefonsprechstunde (Mo-Do zwischen 12-13 Uhr unter T +43 1 934 69 79 – 222) zu kontaktieren.

  • Sollten Sie außerhalb der Telefonzeiten starke Schmerzen haben, bitten wir Sie uns über die T +43 1 934 69 79 – 111 anzurufen und das weitere Vorgehen mit dem diensthabenden Arzt zu vereinbaren.
  • Bei Kopfschmerzen dürfen Sie bei Bedarf 1-3 Tablette Mexalen einnehmen.
  • Was soll ich tun, wenn ich bei Beschwerden auf der Notfallnummer niemanden erreichen kann? Suchen Sie bitte das größte Krankenhaus in Ihrer Gegend mit einer gynäkologischen Abteilung auf.

Nehmen Sie Ihre Entlassungspapiere, die Sie von uns nach der Punktion bekommen haben, mit. Sollten Ihre Fragen noch nicht beantwortet worden sein, bitten wir Sie, einen Blick in unsere Verhaltensmaßnahmen nach den Eingriffen zu werfen: : Häufige Fragen zur Follikelpunktion
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Warum dicker Bauch nach Transfer?

Risiken und Probleme – Kinderwunsch Institut, Zentrum in Linz Es kann in seltenen Fällen zu einem Versagen der Stimulationsbehandlung und folglich zu keinem Follikelwachstum kommen. Selbst die Steigerung der Dosierung zeigt keine Wirkung. Bei der Punktion werden aus durchschnittlich 80 Prozent der zuvor im Ultraschall gesehenen sprungreifen Follikel Eizellen gewonnen.

Ursachen können sein: – die Follikel sind leer (Zystenbildung) – die Follikel sind unmittelbar vor der Punktion gesprungen – im Moment der Punktion reißt die Follikelwand ein und der Inhalt ergießt sich in die Bauchhöhle – in einigen Fällen liegen die Eierstöcke in in einer nicht punktierbaren Position, sie sind zu beweglich und weichen vor der Nadel in die Bauchhöhle aus.

Bis zu 80 Prozent der gewonnenen Eizellen lassen sich in der Regel befruchten. Gelegentlich ist die Befruchtungsrate jedoch eingeschränkt, da sie vom Reifezustand der Eizellen sowie von der männlichen Samenqualität abhängig ist. Während der Punktion, Aufbereitung der Eizellen und Inkubation der Embryonen im Labor kann es durch technische Ausfälle oder Missgeschicke von Mitarbeitern zu einem Missglücken der Kultur kommen. Falls Embryonen oder Spermien eingefroren werden, kann es passieren, dass es zu Gebrechen an den Aufbewahrungsbehältern kommt. Dies kann zur Folge haben, dass die Embryonen nicht mehr verwendbar sind. Das Kinderwunsch Institut Dr. Loimer trifft natürlich alle möglichen Maßnahmen, um dies zu verhindern. In seltenen Fällen kann der Embryotransfer durch den Gebärmutterhals in den Gebärmutterkörper schwierig und auch schmerzhaft sein. Selten kommt es nach dem Einsetzen zu Entzündungen in der Gebärmutter. Sehr selten misslingt der Embryotransfer völlig. Das größte (bisher ungelöste) Problem bei der IVF stellt nach wie vor der Embryoverlust nach dem Transfer durch Nicht-Einnistung in die Gebärmutterschleimhaut dar. Leider nisten sich viele Embryonen nicht ein. Da die Ursachen hierfür weitgehend unbekannt sind, kann weder von unserer noch von Ihrer Seite etwas dagegen unternommen werden. Es wird versucht, die sogenannte „Gelbkörperphase” (die Zeit nach dem Transfer) durch hormonelle Unterstützung zu optimieren. Der Erfolg der Bemühungen – also die Geburt des gewünschten Kindes – kann leider niemals vorab garantiert werden. Durch die Hormonstimulation ergibt sich das Risiko einer Überstimulation der Eierstöcke, Diese seltene Komplikation tritt meist nach der Punktion auf. Warnsymptome sind ein dicker, geblähter Leib, Schmerzen im Bauch, Übelkeit, Atemnot oder Hustenreiz, verminderte Harnmenge. Klinisch steht dabei die Bluteindickung im Vordergrund. Dadurch steigt die Gefahr von „Blutgerinnseln”, sogenannten Thrombosen oder Embolien, Die Behandlung besteht in blutverdünnenden Maßnahmen. Die Therapie sollte bei ausgeprägten Fällen immer stationär in einem Krankenhaus erfolgen, da dieses Krankheitsbild für die Patientin potentiell sehr gefährlich sein kann. Wenn die Patientin schwanger wird, können diese Symptome bis zur 10. Schwangerschaftswoche bestehen bleiben. Danach verschwinden sie meist ohne bleibende Schäden von selbst. Durch die Größe der Eierstöcke kann es auch zu einer Drehung der Eierstöcke um die eigene Achse kommen. Diese ist sehr schmerzhaft und birgt die Gefahr der Minderversorgung des betroffenen Eierstocks mit Blut – in einem derartigen Fall muss meist eine operative Intervention mittels Bauchspiegelung erfolgen, die ebenfalls einen kurzen Krankenhausaufenthalt erforderlich machen kann. Im Kinderwunsch Institut Dr. Loimer besteht keine Möglichkeit der stationären Überwachung. Daher werden wir im Vorfeld der Behandlung abklären, welche gynäkologische Facheinrichtung (wohnortnahe Gyn-Fachabteilung mit der Möglichkeit der 24-h-Akutversorgung) im Falle von Problemen oder Komplikationen von Ihnen kontaktiert werden kann. Die Punktion der Eibläschen wird in den meisten Fällen in Sedoanalgesie oder Kurznarkose durchgeführt. Auch die Sedoanalgesie bzw. Kurznarkose kann zu Komplikationen führen (z.B. Übelkeit, Erbrechen, Kreislaufprobleme, Kopfschmerzen, in seltenen Fällen sogar Atem- oder Herzstillstand). Verletzungen von Blutgefäßen, Darmschlingen oder dem Harnleiter: Bei der Punktion sticht der Arzt mit einer dünnen Nadel durch die Scheidenwand in die Eierstöcke. Dabei können Nachbarorgane verletzt werden. Ein glatter Durchstich des Darmes oder auch der Harnblase ist relativ ungefährlich. Problematisch sind jedoch Verletzungen der Beckenwandgefäße oder des Harnleiters, wobei es zu stärkeren inneren Blutungen oder Austreten von Harn in den Bauchraum kommen kann. Dies kann eine operative Versorgung im Krankenhaus nach sich ziehen. Ein erhöhtes Risiko für Verletzungen und weitere Komplikationen besteht bei ungünstiger anatomischer Lage der Beckenorgane und bei Zustand nach Voroperationen im kleinen Becken. Ein weiteres Risiko besteht in der Verschleppung von Keimen in den Bauchraum mit nachfolgender Infektion. Auch diese Komplikation ist selten und lässt sich meist durch Antibiotika gut behandeln. Nur in seltenen Fällen ist eine Operation erforderlich („Bauchfellentzündung” oder Abszess im Bauchraum). Leider sind auch schwere Verläufe mit Sepsis und Organverlust (notwendiger Entfernung von Eileitern und/oder Gebärmutter mit der Folge der bleibenden Unfruchtbarkeit wie auch möglichen bleibenden psychosexuellen Störungen) in Ausnahmefällen möglich. Infektionen können neben der Punktion auch beim Embryotransfer entstehen. Durch eine IVF ist das Risiko einer Mehrlingsschwangerschaft erhöht. Etwa 15-25 % aller eingetretenen Schwangerschaften sind Zwillingsschwangerschaften. Drillings- oder Vierlings-Schwangerschaften sind dagegen eher selten, können aber auch entstehen, wenn weniger Embryonen eingesetzt werden. Mehrlingsschwangerschaften sind NICHT das primäre Ziel unserer reproduktionsmedizinischen Maßnahmen, da ein deutlich erhöhtes Risiko für Komplikationen (Frühgeburt, Gestose und Schwangerschaftsvergiftung sowie Behinderung eines/mehrerer Kindes/Kinder besteht. Vor allem bei höhergradigen Mehrlingen (Drillinge und Vierlinge) vervielfacht sich dieses Risiko noch weiter. Eine gute und vor allem in den ersten beiden IVF-Versuchen empfohlene Maßnahme, das Risiko von Mehrlingen zu senken, ist der Einzeltransfer: nachdem uns mit dem Frieren von Embryonen und Verwendung in nachfolgenden Zyklen ohne wesentliche Einschränkung der Schwangerschaftsrate eine gute Labortechnik zur Verfügung steht, können die Embryonen auch Hintereinander statt Miteinander transferiert werden. In einem Einzeltransfer kommt es nur in ca.2 Prozent zu Mehrlingen (durch Teilung des Embryos). Obwohl bei IVF die Embryonen eigentlich in die Gebärmutterhöhle transferiert werden, besteht trotzdem das Risiko einer Eileiterschwangerschaft, Eileiterschwangerschaften treten bei natürlich eingetretenen Schwangerschaften in 2 Prozent der Schwangerschaften auf – bei künstlicher Befruchtung mit Embryotransfer in 3 Prozent. Eileiterschwangerschaften sind durch die Gefahr der inneren Ruptur (des Aufplatzens) mit hohem und möglicherweise lebensbedrohlichem Blutverlust sehr gefährlich. Sollten sich also Blutungen in der Frühgravidität, Schmerzen, Beschwerden, Kreislaufprobleme oder zögerliche ß-HCG-Verläufe zeigen, ist unbedingt an einer geeigneten Einrichtung (z.B. einer wohnortnahen Gyn-Fachabteilung) eine Eileiterschwangerschaft auszuschließen. Manchmal sitzen diese „ektopen” Schwangerschaften auch nicht im Eileiter, sondern z.B. im Abgang der Eileiter, im Bereich der Kaiserschnittnarbe und können sich dort nicht korrekt entwickeln und auch zu den oben genannten Problemen und Folgen führen. Auch in diesen Fällen braucht die Patientin dann eine medikamentöse oder chirurgisch/operative Therapie. Bei eingetretener Schwangerschaft durch IVF oder ICSI ist das Risiko einer Fehlgeburt fast doppelt so hoch wie bei einer Schwangerschaft auf natürlichem Weg. Fehlgeburten entstehen jedoch aus einem Grund: da sie oft Embryonen betreffen, die kein Potential für eine gesunde Lebendgeburt aufgewiesen hätten, bewahrt uns also die Fehlgeburt oft vor einem nicht gesunden Kind. Psychische Probleme können vor, während oder nach der Behandlung auftreten. Sollten bei Ihnen psychologische Grundfaktoren vorliegen, die Ihnen Anlass zur Sorge geben, dann sprechen Sie diese bei uns an. Wir werden beim Beratungsgespräch geeignete Hilfen und Maßnahmen für Sie anbieten. Ein eindeutiger Zusammenhang mit der Hormonbehandlung und dem Auftreten von späteren Brust-, Gebärmutter- oder Eierstockkrebsfällen ist bislang nicht eindeutig nachgewiesen – aber prinzipiell möglich. Insbesondere bei familiärer Häufung von derartigen Krebsfällen und besonders bei BRCA-Mutationen kann es zur Anregung von okkulten („schlummernden”) Carcinomen kommen. Daten zur Gesundheit der Kinder nach und zeigen abweichende Ergebnisse: der absolute Großteil, der mit IVF und ICSI gezeugten Kinder ist völlig gesund. Während auf natürlichem Wege gezeugte Kinder eine Rate an Erkrankungen laut den meisten Studien von ca.2 bis 5 Prozent aufweisen, liegt sie bei Kinderwunschpaaren manchmal um bis zum Faktor 2 höher – dabei scheint kein wesentlicher Unterschied zwischen den Methoden (IVF, ICSI, auch Inseminationen) zu bestehen. Allgemein haben also Paare, die eine Fruchtbarkeitstherapie benötigen (und das beschränkt sich nicht auf IVF und ICSI) ein höheres Risiko für gesundheitliche Probleme bei Kindern. Dafür können auch (unentdeckte – weil bei der Patientin selber nicht zu Erkrankungszeichen führende) verantwortlich sein, die bei Kinderwunschpaaren häufiger anzutreffen sind als im Kollektiv der “normal-fruchtbaren Paare”. Es kann immer die seltene Möglichkeit bestehen, dass es durch unerkannte genetische Besonderheiten zu Erkrankungen des Kindes mit auch schwerwiegenden Problemen kommen kann. Einige dieser Besonderheiten können durch genetische Laboranalysen (z.B. einer Chromosomenanalyse beider Partner) entdeckt werden. Werden genetische Besonderheiten gefunden, gibt es – je nach Schwere und Art des Befundes – oft die Möglichkeit der Präimplantationsdiagnostik (das heißt: der genetischen Untersuchung des Embryos vor dem Einsetzen), die die Geburt eines erkrankten Kindes verhindern kann. Wir beraten Sie gerne hinsichtlich dieser Möglichkeiten und besprechen auch die zu erwartenden Kosten und Wartezeiten. Ein wesentlicher Aspekt hinsichtlich der Gesundheit der Kinder dürfte aber vor allem das Alter spielen: immer mehr Paare wünschen sich Kinder in einer Lebensphase, in der bereits gesundheitliche Probleme bei Nachkommen gehäuft auftreten. Ein Beispiel sei hier der Morbus Down (Trisomie 21), dessen Häufigkeit mit dem Alter der Mutter (und auch – aber weniger – dem des Vaters) korreliert ist und der bei über 35jährigen Frauen signifikant häufiger auftritt als bei Frauen in jüngerer Lebensphase. Für das väterliche Alter sind Korrelationen nicht so deutlich – allerdings muss ab einem väterlichen Alter von > 45 Jahren ebenfalls mit gehäuftem Auftreten von Down-Syndrom und weiteren (insgesamt aber immer noch seltenen) Störungsbildern (neuropsychologische Entwicklung, Diabetes,,) gerechnet werden. Bitte beachten Sie: durch rein optische Beurteilung des Embryos, wie es in einer Routine-IVF/ICSI geschieht, kann ein Down-Syndrom NICHT erkannt werden. Auch eine zum Beispiel vor Behandlungsstart durchgeführte Chromosomenanalyse der Partner führt zu KEINER Verringerung des Down-Risikos. Viele dieser Störungsbilder sind kaum oder nicht vor der Geburt des Kindes erkennbar bzw. entwickeln sich auch oft erst in späteren Lebensphasen. Wir empfehlen auf jeden Fall bei ALLEN Kindern, die mit IVF/ICSI oder auch Insemination gezeugt wurden, eine umfassende Schwangerschaftsbegleitung inklusive einem sogenannten “Frühscreening” (Ultraschall, NIPT TEST) in der 11. bis 13. Schwangerschaftswoche und einem “Organscreening” in der 20. bis 22. Schwangerschaftswoche. : Risiken und Probleme – Kinderwunsch Institut, Zentrum in Linz
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Wie oft kommt es zur Überstimulation?

OVARIELLES ÜBERSTIMULATIONSSYNDROM (OHSS) – Das Ovarielles Überstimulationssyndrom OHSS kann durch die stark erhöhten Hormonspiegel im Körper nach der hormonellen Stimulation des Eisprungs entstehen. Nach der Eizellpunktion kommt es dann zu einer Überfunktion der Eierstöcke, die mit deren Vergrößerung und Zystenbildung in den Eierstöcken einher gehen kann.

  1. Bei einer Überstimulation produzieren die Eierstöcke sehr viele Eibläschen, die wiederum vermehrt Hormone ausschütten.
  2. Diese Überfunktion kann zu Übelkeit und Flüssigkeitsansammlung mit Schmerzen im Bauchraum führen.
  3. Die Häufigkeit und der Schweregrad des OHSS hängen von der Art und der Dosis der verwendeten Hormone ab.

In leichter Form tritt das OHSS sehr häufig bei hormoneller Stimulation auf. Schwere Verlaufsformen findet man bei ca.5 Prozent der Fälle, sehr schwere Verlaufsformen werden mit ca.0,7 Prozent angegeben. Wegen der potenziellen Gefahr einer Überstimulation wird die hormonelle Behandlung von dem behandelnden Arzt sehr sorgfältig überwacht und so kann durch eine regelmäßige Kontrolle das Risiko der schweren Überstimulation glücklicherweise auf ein bis zwei Prozent vermindert werden.
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Wie lange blähbauch und Schmerzen nach Punktion?

Kann es nach der Punktion Komplikationen geben? – Die Punktion zur Entnahme der Eizellen dauert 10-15 Minuten, danach erholt sich die Frau in der Klinik und nach zwei Stunden kann sie (in Begleitung) nach Hause gehen. Auch wenn es sich nur um einen kleinen Eingriff handelt, empfehlen wir doch eine kurze Erholungszeit: Vermeiden Sie Tätigkeiten, die zu Infektionen führen könnten (wir empfehlen, nur zu duschen, keine Tampons zu verwenden und auf Sex zu verzichten), führen Sie nicht unmittelbar nach der Punktion ein Fahrzeug und verzichten Sie auf den Konsum alkoholischer Getränke und schwer verdaulicher Speisen.

  1. Während der ersten Tage (meistens zwei bis drei) können leichte Schmierblutungen bzw.
  2. Blutungen, Unterleibsschmerzen oder auch ein Blähbauch auftreten.
  3. In seltenen Fällen (bis maximal 1% aller Eingriffe) sind Komplikationen wie stärkere Blutungen oder die Beschädigung der Harnblase möglich.
  4. Diese Risiken sind aber minimal, sodass die Eizellen-Punktion bei einer IVF als relativ sicher und schmerzfrei eingestuft werden kann.

: Wie läuft eine Punktion zur Eizellenentnahme bei einer IVF ab?
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