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Was Tun Bei Heuschnupfen In Der Schwangerschaft?

Was Tun Bei Heuschnupfen In Der Schwangerschaft
Allergie in der Schwangerschaft: Welche Medikamente dürfen eingenommen werden? – Therapiemöglichkeiten und Wirkstoffe * zur Behandlung einer Allergie bzw. Heuschnupfen, die auch in der Schwangerschaft eingenommen werden können, sind folgende:

  • Topische Antihistaminika wie Nasensprays und Augentropfen mit den Wirkstoffen Azelastin und Levocabastin
  • Antihistaminika-Tabletten mit dem Wirkstoff Loratadin: Für Schwangere ist dieser Wirkstoff am unbedenklichsten, ausgehend von den über 5.000 Untersuchungen hinsichtlich Einnahme in der Schwangerschaft
  • Tabletten oder Saft mit dem Wirkstoff Cetirizindihydrochlorid
  • Kortisonpräparate in Sprayform als Corticoid-Sprays, zum Beispiel mit dem Wirkstoff Mometason oder Budenosid: Beide Wirkstoffe schützen die Schleimhäute und die Pollen können weniger anhaften sowie eindringen. Die Wirkstoffe der Sprays werden nur in sehr geringem Maße aufgenommen, vielmehr noch in der Nasenschleimhaut abgebaut. Dadurch wird weder der eigene Körper noch der des ungeborenen Kindes belastet
  • Kortisonpräparate in Tablettenform für schwere Allergiefälle, beispielsweise mit dem Wirkstoff Prednisolon
  • Nasenspray mit Wirkstoff Cromoglicinsäure: Hilft nicht sofort bei der ersten Anwendung, Betroffene müssen den Wirkstoff regelmäßig als Prophylaxe einnehmen
  • Nasensprays mit Wirkstoff Xylometazolin oder Oxymetazolin: Schwangere dürfen diese maximal zehn Tage lang anwenden
  • Kochsalzlösung, topisches Azelastin, Levocabastin und Budenosid, orales Loratadin und Cetirizin sowie Prednisolon sind auch in der Stillzeit unbedenklich

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Was kann man in der Schwangerschaft gegen Heuschnupfen nehmen?

Bei einer Allergie spielt der körpereigene Botenstoff Histamin eine bedeutende Rolle. Antihistaminika, also antiallergische Medikamente, die die Wirkung von Histamin unterbinden, helfen gegen Heuschnupfen. Dürfen Schwangere sie verwenden? – Auf keinen Fall ohne Rücksprache mit ihrem Arzt.

Grundsätzlich gilt, dass Nasensprays und Augentropfen in der Schwangerschaft gegenüber Tabletten zu bevorzugen sind. Vielen Frauen helfen diese örtlich wirksamen antiallergischen Mittel gut. Während der Schwangerschaft sollte man nie ohne ärztlichen Rat freiverkäufliche Medikamente nehmen. Frauen, denen keine andere Therapie mehr hilft, können Ärzte Kortison auch in Tablettenform verschreiben.

Kortison ist in seinen Grundzügen ein körpereigenes Hormon, das in Stresssituationen ausgeschüttet wird, unter anderem auch in der Schwangerschaft. Wenn man es gezielt, kurzfristig und kontrolliert einsetzt, ist es nicht schädlich. Genau das wird der Arzt besonders bei Schwangeren beachten.
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Wird Heuschnupfen in der Schwangerschaft schlimmer?

Kann eine Schwangerschaft eine Allergie auslösen? – Die Schwangerschaft selbst kann an sich keine Allergien auslösen. Allerdings können sich während der Schwangerschaft – wie in anderen Situationen mit erhöhten physischen Belastungen auch – erstmalig Allergien zeigen.

  1. Inwieweit die komplexen biologischen Veränderungen während der Schwangerschaft das Auftreten und den Verlauf von Allergien beeinflussen, ist wissenschaftlich noch nicht vollständig geklärt.
  2. Lass dich testen: Hier findest du eine Facharztpraxis Hast du mehr Heuschnupfensymptome als sonst? Das ist gut möglich.

Aufgrund deines sich verändernden Hormonhaushalts kann sich dein allergischer Schnupfen während der Schwangerschaft verstärken. Gerade zu Beginn des zweiten Schwangerschaftsdrittels leiden viele Frauen an einer allergiebedingten verstopften Nase. Was in dieser Situation hilft? Viel frische Luft, Schlafen mit leicht erhöhtem Oberkörper und ein Nasenspray mit Kochsalzlösung.
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Kann man Cetirizin in der Schwangerschaft nehmen?

Was ist bei der Anwendung zu beachten? – Für Erwachsene und Kinder ab sechs Jahren stehen Filmtabletten mit einer Dosierung von zehn Milligramm zur Verfügung. Cetirizin-Saft können Erwachsene oder Kinder ab zwei Jahren einnehmen. Ist Ihr Kind jünger als sechs Jahre, sollten Sie ihm keine Tabletten geben, da Kinder in diesem Alter Tabletten schlecht schlucken können.

  • Ein Saft erleichtert die Einnahme.
  • Cetirizin wirkt ziemlich schnell, nämlich innerhalb von 10 bis 30 Minuten.
  • Außerdem hat es eine lange Wirkdauer von 24 Stunden, sodass eine einmalige Anwendung, vorzugsweise am Abend, normalerweise ausreicht.
  • Sie können Cetirizin mit oder ohne Mahlzeit, jedoch mit einem Glas Wasser und unzerkaut einnehmen.

Cetirizin kann während der gesamten Schwangerschaft eingenommen werden. Studien haben gezeigt, dass es zu keiner Schädigung des ungeborenen Kindes kommt. Cetirizin ist auch während der Stillzeit erlaubt. Wichtig: Wenn Sie beim Arzt einen Haut-Allergietest machen lassen, sollten Sie mindestens drei Tage davor auf die Einnahme von Cetirizin verzichten.
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Welches Nasenspray Schwangerschaft Heuschnupfen?

Was ist mit Nasenspray und Augentropfen? – “Unbedenklich sind Nasentropfen mit Kochsalzlösung”, sagt Professor Helbling. Bei stärkeren Beschwerden in Augen und Nase könne man aber auch in der Schwangerschaft frei verkäufliche Antihistaminika anwenden.
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Was tun bei starker Allergie in der Schwangerschaft?

Besonderheiten einer Therapie in der Schwangerschaft – In den meisten Fällen können allergische Erkrankungen in der Schwangerschaft mit topischen oder oralen Antihistaminika, Cromoglicinsäure und topischen Glucocorticoiden gut behandelt werden. In erster Linie sollte jedoch die Exposition mit den bekannten Allergenen (Nahrungsmittel, Hausstaubmilben etc.) vermieden werden.

  1. Die Anwendung von Immunmodulatoren wie Tacrolimus und Immunsuppressiva (Ciclosporin) in der Schwangerschaft muss seltenen Ausnahmefällen bei anders nicht therapierbaren Symptomen vorbehalten werden.
  2. Die einzig verfügbare kausale Therapie der Allergie ist die spezifische Immuntherapie (SIT) oder Hyposensibilisierung, die mit gutem Erfolg bei Insektengiftallergien und auch bei Heuschnupfen eingesetzt wird und in der Schwangerschaft ohne Dosissteigerung weiter fortgeführt werden kann, wenn sie bisher gut vertragen wurde.

Glucocorticoidhaltige Depotpräparate sollten im Normalfall vermieden werden. Eine vorübergehende Anwendung von abschwellenden Nasentropfen, wie Xylometazolin oder Oxymetazolin ist prinzipiell möglich, sollte aber aus allgemeinen Erwägungen auf maximal (8-)10 Tage begrenzt bleiben.
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Wie viel Cetirizin am Tag Schwangerschaft?

Cetirizin-ratiopharm® bei Allergien Cetirizin-ratiopharm ® darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie eine schwere Nierenkrankheit haben (schwere Einschränkung der Nierenfunktion mit einer Kreatinin-Clearance unter 10 ml/min).
  • wenn Sie allergisch gegen Cetirizindihydrochlorid, einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels, gegen Hydroxyzin oder andere Piperazin-Derivate (eng verwandte Wirkstoffe anderer Arzneimittel) sind.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Cetirizin-ratiopharm ® einnehmen. Wenn Sie an einer eingeschränkten Nierenfunktion leiden, fragen Sie bitte Ihren Arzt um Rat; wenn nötig, werden Sie eine niedrigere Dosis einnehmen.

Ihr Arzt wird die neue Dosis festlegen. Wenn Sie Schwierigkeiten beim Wasserlassen haben (z.B. auf Grund von Problemen mit dem Rückenmark, der Prostata oder der Harnblase), fragen Sie bitte Ihren Arzt um Rat. Wenn Sie Epilepsiepatient sind oder bei Ihnen ein Krampfrisiko besteht, fragen Sie bitte Ihren Arzt um Rat.

Es wurden keine klinisch bedeutsamen Wechselwirkungen zwischen Alkohol (bei einem Blutspiegel von 0,5 Promille (g/l), entspricht etwa einem Glas Wein) und Cetirizin bei empfohlenen Dosierungen beobachtet. Allerdings liegen keine Daten zur Sicherheit vor, wenn höhere Cetirizindosierungen und Alkohol zusammen eingenommen werden.

  • Wenn bei Ihnen ein Allergietest durchgeführt werden soll, fragen Sie bitte Ihren Arzt, ob Sie die Einnahme von Cetirizin-ratiopharm ® für einige Tage vor dem Test unterbrechen sollen, da dieses Arzneimittel das Ergebnis eines Allergietests beeinflussen könnte.
  • Kinder Geben Sie dieses Arzneimittel nicht Kindern unter 6 Jahren, da mit den Tabletten die erforderliche Dosis nicht eingestellt werden kann.
  • Einnahme von Cetirizin-ratiopharm ® zusammen mit anderen Arzneimitteln
  • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
  • Einnahme von Cetirizin-ratiopharm ® zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
  • Nahrungsmittel haben keinen Einfluss auf die Aufnahme von Cetirizin -ratiopharm ®,
  • Schwangerschaft und Stillzeit
  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat.

Cetirizin-ratiopharm ® sollte bei Schwangeren vermieden werden. Die versehentliche Einnahme des Arzneimittels durch Schwangere sollte nicht zu gesundheitsschädlichen Auswirkungen beim Fötus führen. Dennoch sollte das Arzneimittel nur eingenommen werden, wenn notwendig und nach ärztlichem Rat.

Cetirizin geht in die Muttermilch über. Bei gestillten Säuglingen können Nebenwirkungen im Zusammenhang mit Cetirizin beobachtet werden. Daher sollten Sie, bis Sie sich an Ihren Arzt gewendet haben, Cetirizin-ratiopharm ® während der Stillzeit nicht einnehmen. Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen In klinischen Studien führte Cetirizindihydrochlorid in der empfohlenen Dosis zu keinen Zeichen einer Beeinträchtigung von Aufmerksamkeit, Wachsamkeit und Fahrtüchtigkeit.

Wenn Sie eine Teilnahme am Straßenverkehr, Arbeiten ohne sicheren Halt oder das Bedienen von Maschinen beabsichtigen, sollten Sie nach der Einnahme von Cetirizin-ratiopharm ® Ihre Reaktion auf das Arzneimittel aufmerksam beobachten. Sie sollten nicht mehr als die empfohlene Dosis anwenden.

  1. Cetirizin-ratiopharm ® enthält Lactose
  2. Bitte nehmen Sie Cetirizin-ratiopharm ® erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.
  3. Cetirizin-ratiopharm ® enthält Natrium
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Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Filmtablette, d.h. es ist nahezu „natriumfrei”. : Cetirizin-ratiopharm® bei Allergien
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Kann eine Allergie durch Schwangerschaft verschwinden?

Behandlungsmöglichkeiten: Was tun bei einer Allergie in der Schwangerschaft? – In der heutigen Zeit ist es normalerweise kein Problem mehr, eine Allergie so zu behandeln, dass der Betroffene gut damit leben kann. Oft werden Medikamente verabreicht, um die Symptome zu lindern. Während der Schwangerschaft – und vor allem im ersten Trimester – sollten Sie die Medikamenteneinnahme unbedingt mit Ihrem Arzt besprechen.

  1. Die einfachste und zugleich unbedenklichste Möglichkeit, eine Allergie während der Schwangerschaft zu behandeln, ist die Meidung des Allergieauslösers.
  2. Angenommen, Sie leiden unter einer Tierhaarallergie – dann sollten Sie versuchen, während der Schwangerschaft nicht mit felligen Tieren in Berührung zu kommen.

Bei anderen gefährlichen Allergien, wie beispielsweise bei der Nahrungsmittel-, Medikamenten- und der Kontaktallergie, sollten Sie ohnehin generell auf das Allergen verzichten – da diese im schlimmsten Fall zu Atemnot führen können.
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Was tun bei Allergie Zuhause?

Allergien in der Wohnung: Richten Sie Ihre Wohnung allergikergerecht ein – Die wichtigste Maßnahme für Hausstaubmilbenallergiker lautet: Vermeiden Sie die Allergene ! Nur dann gelingt es, die Symptome möglichst gering zu halten. Allergiker sollten ihre Wohnungseinrichtung also von Anfang an bewusst planen. Tipps für allergiegerechtes Wohnen (PDF):

  • Hausstaubmilben fühlen sich vor allem in warmen und feuchten Umgebungen wohl. Wer regelmäßig lüftet und die Raumtemperatur immer wieder abkühlen lässt, beugt damit eine Ausbreitung der kleinen Quälgeister vor.
  • Leiden Sie an einer Allergie gegen Hausstaubmilben, sollten Sie unnötige Staubfänger aus Ihrer Wohnung verbannen. Teppiche, Vorhänge, Kissen und offene Bücherregale gehören nicht zur Einrichtung von Hauststauballergikern – besser sind beispielsweise Jalousien und Polstermöbel aus Kunstleder,
  • Bettwäsche und – bezüge sollten Sie, genauso wie das Lieblingskuscheltier Ihres Kindes, regelmäßig waschen. Bei 60 Grad in der Waschmaschine können die Milben im Stoff nicht überleben.
  • Für Hausstauballergiker eignen sich spezielle Matratzenbezüge, sogenannte Encasings, die milbenundurchlässig sind.
  • Vor allem im Bett, in Polstermöbeln und Teppichen verbreiten sich Hausstaubmilben. Reinigen Sie diese Gegenstände in regelmäßigen Abständen.
  • Auch beim Putzen gilt: Versuchen Sie die Allergenbelastung in der Wohnung möglichst gering zu halten. Staubwedel eignen sich dafür nicht. Waschen Sie lieber glatte Oberflächen und Böden mindestens einmal in der Woche mit einem feuchten Tuch ab.
  • Verwenden Sie beim Staubsaugen einen für Allergiker geeigneten Filter, Ein sogenannter HEPA-Filter verhindert, dass sich die Hausstaubmilbenallergene in der ganzen Wohnung verteilen.
  • Doch auch für Menschen, die bisher nicht unter einer Hausstauballergie leiden, bergen Teppichböden ein Risiko. So steigt die Wahrscheinlichkeit, eine Allergie zu entwickeln proportional mit der Menge des Allergens, dem man ausgesetzt ist.

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Was beruhigt Heuschnupfen?

4. Vitamine – Eine Nahrungsergänzung mit bestimmten Vitaminen zusätzlich zu der herkömmlichen Heuschnupfen Therapie, konnte sich in der Vergangenheit als äußerst wirksam erweisen. Besonders die Vitamine A, C, D und E können bei Heuschnupfen Abhilfe schaffen.

  • Die Nahrungsergänzung mit Vitamin E kann helfen, einige der Symptome im Zusammenhang mit der Pollenallergie zu lindern.
  • Es ist ein starkes Antioxidans, das Teile des Immunsystems beruhigen kann, die an allergischen Reaktionen beteiligt sind.
  • Vitamin A, C und D haben eine entzündungshemmende Wirkung.
  • Bei der Heuschnupfen Behandlung können diese Vitamine die Reduktion von Entzündungen der Schleimhäute positiv beeinflussen.

Als wirkungsvoll gegen diverse Heuschnupfen Symptome hat sich besonders eine Kombination dieser Vitamine gezeigt.7
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Was wirkt sofort gegen Heuschnupfen?

Medikamente und Hausmittel bei Heuschnupfen – was wirklich hilft Heuschnupfenmittel: Welche Medikamente und Therapiemöglichkeiten gibt es? So unangenehm die Symptome einer Pollenallergie auch sind, es gibt mittlerweile gut wirksame Heuschnupfen-Medikamente, die wirklich Linderung verschaffen.

  1. Diese können in Form von Tabletten, Augentropfen oder Nasenspray angewendet werden.
  2. Tabletten gegen Heuschnupfen: Was ist zu beachten? Medizinisch effektiv wirksame Heuschnupfenmittel gibt es inzwischen in einer großen Vielfalt.
  3. Da sind zum einen Heuschnupfen-Tabletten, sie werden in der Fachsprache als Antihistaminika bezeichnet.

Zu ihren bewährtesten Wirkstoffen zählen Cetirizin und Loratadin. Allerdings tritt die Wirkung nach der Tabletteneinnahme nicht sofort ein, in der Regel musst Du etwa eine Stunde warten, bis Du eine Linderung Deiner Beschwerden feststellst. Doch dafür hält die Wirksamkeit auch bis zu 24 Stunden an. Was Tun Bei Heuschnupfen In Der Schwangerschaft Heuschnupfenmittel für Augen und Nase Darüber hinaus kannst Du auch Augentropfen und Nasensprays verwenden. Beide Heuschnupfenmittel haben den Vorteil, dass sie direkt “vor Ort” wirken, also unmittelbar in den Augen und in der Nase. Außerdem tritt die Wirkung in der Regel sehr schnell ein, in den meisten Fällen schon nach wenigen Minuten.

  • Augentropfen und Nasensprays, die oft den Wirkstoff Azelastin enthalten, sind also gerade bei akuten Beschwerden eine gute Lösung, wenngleich die Wirkung nicht so lange anhält wie bei Tabletten.
  • Hausmittel gegen die Symptome der Pollenallergie Neben den Antihistaminika helfen auch diverse Hausmittel bei der Linderung der Allergiesymptome.
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Diese haben aber eine eher sanfte und leichte Wirkung und sind daher bei akuten Beschwerden nur bedingt zu empfehlen. Beispiele für Heuschnupfenmittel aus “Großmutters Trickkiste”:

Apfelessig, Dampfbad und Ingwer

Apfelessig enthält wertvolle Vitalstoffe, die Dein Immunsystem regulieren können. Bei leichten bis mäßigen allergischen Beschwerden nimmst Du bis zu dreimal täglich zwei Esslöffel Apfelessig mit einem Glas Wasser ein. Ein weiteres bekanntes Hausmittel ist das gute alte Dampfbad, wobei Du die Wahl hast zwischen purem Wasserdampf und der Zugabe von ätherischen Ölen beziehungsweise Salz.

  • Das Dampfbad befeuchtet die Schleimhäute und fördert somit deren Durchblutung sowie ihre Reinigung.
  • Ein etwas gewöhnungsbedürftiges Hausmittel ist das Kauen von Ingwerstückchen,
  • Der scharfe Saft, der beim Kauen aus dem Ingwer austritt, steigert ebenfalls die Durchblutung und kann Schwellungen reduzieren.

Grundsätzlich hat Ingwer auf das gesamte Wohlbefinden einen positiven Effekt. Was Du tun kannst, bevor der Heuschnupfen einsetzt Cromoglicinsäure ist ein Wirkstoff, der in erster Linie als Vorbeugung vor allergischen Erkrankungen angewendet wird. Er sorgt dafür, dass im Körper deutlich weniger Histamin freigesetzt wird.

Allerdings benötigt der Stoff eine gewisse Anlaufzeit – das entsprechende Heuschnupfenmittel wirkt also nicht sofort nach der Einnahme. Es wird empfohlen, mit der Einnahme etwa zwei bis drei Wochen vor dem Auftreten des Pollenfluges zu beginnen. Es ist in diesem Zusammenhang also wichtig, dass Du genau weißt, auf welche Pollen Du allergisch reagierst.

Eine Alternative zu Cromoglicinsäure ist Beclometason, ein Kortison. Entsprechende Medikamente erhältst Du rezeptfrei zur Vorbeugung von Heuschnupfen, da das Kortison nur niedrig dosiert ist. Heuschnupfenmittel mit dem Arzt abklären Ganz egal, welches Mittel gegen Heuschnupfen Du bevorzugst, Du solltest die Einnahme in jedem Fall mit Deinem Arzt absprechen.

Schließlich müssen eventuelle Neben- oder Wechselwirkungen berücksichtigt werden. Die Dosierung kann außerdem je nach Lebensalter und Körpergewicht unterschiedlich sein. Die Hyposensibilisierung: ein bewährtes Therapieverfahren gegen Heuschnupfen Mit der wird die Ursache von Allergien wie Heuschnupfen behandelt.

Die Therapie hat das Ziel, den Körper und insbesondere das Immunsystem an die allergieauslösenden Stoffe zu gewöhnen. Allergiker erhalten dabei über einen Zeitraum von etwa drei Jahren regelmäßig eine festgelegte Dosis des Allergens, auf das sie reagieren.

Das Immunsystem entwickelt dadurch nach und nach eine Art Toleranz, die Reaktionen und Symptome lassen nach bzw. treten gar nicht mehr auf. Die Therapie kann durch die Verabreichung von Spritzen beim Arzt oder durch eigenständige Tabletten- oder Tropfeneinnahme zu Hause durchgeführt werden. Sie ist die geeignete Therapie für Allergiker, die nicht nur die Symptome ihrer Allergie behandeln möchten, sondern auch verhindern möchten, dass sich weitere Allergien oder gar ein chronisches Asthma entwickelt.

Denn mit der Anwendung von antiallergischen Medikamenten werden allergische Symptome nur unterdrückt. Die Belastung für das Immunsystem besteht fort und kann zu einer dauerhaften Verschlechterung der Beschwerden führen. Diese Entwicklung kann bislang nur durch eine Hyposensibilisierung gestoppt werden.

für Allergiker mit einem Mindestalter von fünf Jahren für Betroffene, deren Allergie zweifelsfrei festgestellt wurde wenn der Mensch stark unter den allergischen Reaktionen leidet wenn sich der Allergieauslöser nicht meiden lässt.

Für einige Personengruppen ist die Hyposensibilisierung jedoch nicht oder nur bedingt geeignet. Dies gilt:

für Menschen, die bereits aufgrund einer Asthmaerkrankung in ärztlicher Behandlung sind bei schwereren Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems bei bestehenden Krebserkrankungen während einer Schwangerschaft bei schweren Autoimmunerkrankungen bei einer Therapie mit Beta-Blockern.

Mehr Informationen zu einer Hyposensibilsierung findest Du : Medikamente und Hausmittel bei Heuschnupfen – was wirklich hilft
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Wie viel Cetirizin am Tag Schwangerschaft?

Schwangerschaft – Von Fruchtschädigungen durch Cetirizin ist nach Tierversuchen nicht auszugehen, dennoch sollte der Wirkstoff während der Schwangerschaft nicht eingenommen werden.
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