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Welche Blutgruppe Ist Gefährlich In Der Schwangerschaft?

Welche Blutgruppe Ist Gefährlich In Der Schwangerschaft
Menschlicher Körper Veröffentlicht am: 15. Dezember 2021 Wenn eine Mutter einen negativen und ihr Baby einen positiven Rhesusfaktor hat, kann sie Antikörper gegen die fetalen Zellen bilden, wenn es sich nicht um ihr erstes Kind handelt. Es besteht die Gefahr, dass die Schwangerschaft vorzeitig endet, wenn nichts dagegen unternommen wird.
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Welche Blutgruppen können keine Kinder haben?

Mögliche Blutgruppen der Kinder – Das Merkmal 0 wird immer durch das A- oder B-Antigen unterdrückt, also rezessiv vererbt. Das bedeutet, dass bei einer Kombination vom dominanten A- oder B-Merkmal mit dem rezessiven 0-Merkmal, immer die Blutgruppen A und B dominieren und über den Blutgruppen-Typ entscheiden.

  1. Menschen der Blutgruppe A können demnach entweder zweimal das Antigen A (AA, also reinerbig) oder die Genkombination A0 (mischerbig) besitzen, bei der die Blutgruppe 0 rezessiv vererbt und somit unterdrückt wird.
  2. Das Gleiche gilt für Menschen der Blutgruppe B.
  3. Sie besitzen entweder die Gen-Kombination BB oder B0.

Menschen der Blutgruppe AB besitzen sowohl das Antigen A als auch das Antigen B, da die Antigene A und B untereinander gleichrangig vererbt werden. Eine wichtige Rolle spielen die Blutgruppen-Erbregeln auch bei gerichtsmedizinischen Gutachten oder Vaterschaftsnachweisen, da über die Blutgruppe des Kindes die möglichen Blutgruppen der Eltern ermittelt werden können.
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Welche Blutgruppe passen nicht zusammen?

Welche Blutgruppen passen zusammen? – In Kombination mit dem Rhesusfaktor ergeben sich also insgesamt 8 Blutgruppen: A+, A-, B+, B-, AB+, AB-, 0+ und 0-. Die folgende Grafik zeigt, wer wem Blut spenden kann beziehungsweise von welchen Personen man selbst eine Spende erhalten darf: Schauen wir uns zunächst nur die Blutgruppen an, bei denen das Antigen A oder B vorkommt (A+, A-, B+, B-). Ganz allgemein geht aus der Abbildung hervor, dass Personen mit einer Rhesus-negativen Blutgruppe für viele Patienten als Spender in Frage kommen, aber selbst nur von einer geringeren Auswahl Blut erhalten können – also das genaue Gegenteil von Rhesus-positiven Menschen.

Nehmen wir als Beispiel die Blutgruppe B Rhesus negativ, Personen mit dieser Blutgruppe können für alle Blutgruppen-Träger spenden, in denen das Antigen B vorkommt (B+, B-, AB+, AB-). Der Rhesusfaktor hat an dieser Stelle keine Bedeutung. Anders sieht es jedoch aus, wenn ein Patient mit dieser Blutgruppe auf eine Transfusion angewiesen ist.

In dem Fall darf die spendende Person auf keinen Fall eine Blutgruppe besitzen, in der das A-Antigen vorkommt. Erschwerend kommt noch hinzu, dass der Empfänger rhesus-positives Blut nicht verträgt. Demnach ist die Blutgruppe nur kompatibel mit B Rhesus negativ oder 0 Rhesus negativ,

Bei den Blutgruppen mit beiden Antigenen A und B verhält es sich ein wenig anders (AB-, AB+), So können beispielsweise Träger mit AB Rhesus positiv nur für Personen mit dergleichen Blutgruppe spenden, da zwingend beide Antigene im Empfängerblut vorkommen müssen. Gleichzeitig haben sie jedoch im Notfall die größte Auswahl an potentiellen Spendern.

Denn sie können von allen verfügbaren Blutgruppen eine Transfusion erhalten, da erstens der Rhesus-Faktor keine Rolle spielt und zweitens immer nur ein Antigen benötigt wird. Zudem ist auch eine Übertragung von Blutgruppe 0 möglich, der eine ganz spezielle Bedeutung in der Transfusionsmedizin zukommt.
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Warum Spritze in Schwangerschaft wegen Blutgruppe?

Rhesusfaktor und Blutgruppe in der Schwangerschaft bestimmen Wann: Bei der ersten Vorsorgeuntersuchung, Wiederholung des Antikörpersuchtests in der 24. bis 27. Schwangerschaftswoche. Wie: Eine Blutprobe wird entnommen und im Labor untersucht. Wo: Bei der Hebamme oder Frauenärztin.

Was: Zu Beginn einer Schwangerschaft werden Blutgruppe und Rhesusfaktor der Mutter bestimmt. Außerdem wird im mütterlichen Blut nach Antikörpern gegen andere Blutgruppen gesucht. Das ist sinnvoll, falls es zu einem Notfall kommt und die Schwangere eine Bluttransfusion benötigen sollte. Es ist aber auch wichtig, um eine mögliche Blutgruppenunverträglichkeit zwischen mütterlichem und kindlichem Blut festzustellen.

Diese kann dann vorliegen, wenn das Blut der Schwangeren Rhesus-negativ (Rh-) ist, und das des Vaters Rhesus-positiv (Rh+). Denn dann besteht die Möglichkeit, dass auch das Kind Rhesus-positives Blut hat. Gelangen dann Blutzellen des Kindes in den Blutkreislauf der Mutter, bildet diese Antikörper gegen das Blut ihres Babys.

Meist geschieht das erst bei der Geburt und schadet dem Kind dann nicht. Wenn es aber zu einer neuen Schwangerschaft mit einem Rhesus-positiven Kind kommt, sind diese Antikörper lebensgefährlich für das Ungeborene. Seine roten Blutkörperchen würden dann angegriffen und zerstört. Solange beide Eltern sicher Rhesus-negativ sind, ist das unbedenklich.

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Das Gleiche gilt, wenn die Schwangere Rhesus-positiv und das Kind Rhesus-negativ ist. Seltener und weniger gefährlich als eine Rhesusfaktor-Unverträglichkeit ist eine Unverträglichkeit zwischen mütterlichem Blut der Blutgruppe 0 und kindlichem Blut der Gruppe A oder B.

  • Nutzen: Der Test kann eine mögliche Unverträglichkeit zwischen mütterlichem und kindlichem Blut feststellen.
  • In diesem Fall kann der Mutter in der 28.
  • Schwangerschaftswoche eine Spritze mit Anti-D-Immunglobulin verabreicht werden.
  • Dieses beugt der Antikörperbildung gegen Rhesus-positives Blut vor.
  • Ist das Kind tatsächlich Rhesus-positiv, wird der Mutter bis zu 72 Stunden nach der Geburt erneut Anti-D-Immunglobulin gespritzt, um bei zukünftigen Schwangerschaften Komplikationen vorzubeugen.

Ergebnis: Der Rhesusfaktor der Mutter wird mit mindestens zwei verschiedenen Testverfahren untersucht. Stimmen beide Ergebnisse überein, gilt das Ergebnis als gesichert. Ansonsten sind weitere Tests erforderlich.

Risiken: Die Blutuntersuchung ist ungefährlich. Gesundheitliche Folgen für die Mutter: Die Blutuntersuchung hat für die Mutter keine gesundheitlichen Folgen. Kosten: Die Untersuchung ist Teil der allgemeinen Vorsorgeuntersuchung und wird von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt. Experteneinschätzung von Dr. Ulrike Bös, Frauenärztin:

„Dieser Test ist sehr sinnvoll und empfehlenswert. Mögliche Blut(gruppen)unverträglichkeiten lassen sich damit voraussehen und deren schädigenden Folgen können effektiv verhindert werden.” : Rhesusfaktor und Blutgruppe in der Schwangerschaft bestimmen
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Wieso ist es gefährlich wenn eine Frau Rhesus negativ ist und zum 2 Mal schwanger wird?

Zusammenfassung: –

Als Rhesusfaktor werden bestimmte Eiweiße bezeichnet, die auf der Oberfläche der roten Blutkörperchen sitzen. Fehlt den roten Blutkörperchen dieses Merkmal, gilt das Blut als Rhesus-negativ.Ist die Mutter Rhesus-negativ und das Baby Rhesus-positiv, kann es passieren, dass der Körper der Mutter Abwehrstoffe gegen den Rhesusfaktor des Babys bildet.Meist wirkt sich das erst ab der zweiten Schwangerschaft aus, dann droht beim Ungeborenen eine Blutarmut, die schwere Schäden oder eine Totgeburt zur Folge haben kann.Um dem vorzubeugen wird heute bei Rhesus-negativen Schwangeren mit negativem Antikörper-Suchtest und unbekanntem Rhesus-Status des Babys oder Rhesus-positivem Kind die sogenannte Anti-D-Prophylaxe durchgeführt.

Mit unserer Blutgruppe setzen wir uns meist erst auseinander, wenn wir sie brauchen. Bei einer Operation zum Beispiel oder beim Blutspenden. Ebenso ist es mit dem dazugehörigen Rhesusfaktor. Dem begegnen viele Frauen während ihrer Schwangerschaft. Nämlich dann, wenn ihre Blutgruppe den Zusatz „Rhesusfaktor negativ” trägt, und die Wahrscheinlichkeit besteht, dass das Kind vom Vater den Rhesusfaktor „positiv” mitbekommen hat.

Problematisch wird dies, weil sich das Immunsystem der Rhesus-negativen Schwangeren in Stellung bringt, wenn sie mit Rhesus-positivem Blut in Kontakt kommt. Es bildet sogenannte Antikörper gegen den vermeintlichen Eindringling. „Die Wahrscheinlichkeit, dass kindliche Zellen ins Blut der Mutter geraten und dort die Bildung von Antikörpern auslösen, ist vor allem bei der Geburt gegeben”, sagt Professor Dr.

Tobias Legler, Transfusionsmediziner an der Dieser Austausch von mütterlichem und kindlichem Blut muss nicht, kann aber passieren. Zum Beispiel bei einer, oder vaginalen Blutung unter der Geburt. Die Eiweißstrukturen des kindlichen Blutes sind der mütterlichen Abwehr fremd und sie reagiert darauf wie auf einen gefährlichen Krankheitserreger.
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Ist Rhesus negativ schlecht?

Rhesus-negativ und schwanger – Das Problem hierbei ist, dass Ihr nicht wisst, welche Blutgruppe Euer ungeborenes Kind hat. Gehen wir davon aus, dass Ihr Rhesus-negativ seid, aber Euer Baby Rhesus-positiv. Da es spätestens bei der Geburt zu einer „Blutübertragung” von Eurem Rhesus-positiven Baby in Euren Rhesus-negativen Blutkreislauf kommt, befindet sich im mütterlichen Blut zunächst sowohl Rhesus-negatives als auch Rhesus-positives Blut.

  • Auch während der Schwangerschaft kann es dazu kommen, zum Beispiel bei einer oder bei Blutungen.
  • Euer Immunsystem reagiert sofort auf diese „Fremdkörper” indem es Antikörper bildet, die die roten Rhesus-positiven Blutkörperchen des Kindes zerstören.
  • Bei der ersten Schwangerschaft entsteht daraus in der Regel kein Problem! Jedoch kann Euer Körper bei einer Folgeschwangerschaft mit einem Rhesus-positiven Baby diese vorhandenen Antikörper wieder aktivieren.

Wenn diese in den Blutkreislauf Eures ungeborenen Kindes gelangen, greifen sie die Rhesus-positiven Blutkörperchen an und zerstören sie. Daraus folgt eine Blutarmut, die eine Verminderung des Sauerstoffgehaltes im Blut Eures Babys mit sich bringt.
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Bei welcher Blutgruppe bekommt man kein Corona?

Steckt sich Blutgruppe 0 seltener mit Corona an? – Bezogen auf die einzelnen Blutgruppen bestätigten die Studienergebnisse im Umkehrschluss bisherige, mehrfach empirisch gewonnene Erkenntnisse, nach denen ein Mensch mit der Blutgruppe 0 das geringste Risiko für eine Infektion mit dem Coronavirus hat, so die Forscher.

  • Blutgruppe 0 beim Empfänger ist schließlich nur mit der eigenen kompatibel.
  • Wenn ein Mensch aber infiziert sei, könne er das Virus besonders leicht an Menschen verschiedener Blutgruppen weitergeben.
  • Insgesamt könnten die Beobachtungen erklären, warum Menschen mit der Blutgruppe Null besser gegen Corona geschützt seien als Menschen der Blutgruppe A und B, schreiben die Studienautoren.
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Der Schutz basiere offenbar auf den Häufigkeiten von, die gegen die A- und B-Antigene gerichtet sind. «Da die Blutgruppe A häufiger vorkommt als die Blutgruppen B und AB, treffen Personen der Blutgruppe A in einer Bevölkerung westeuropäischer Herkunft seltener auf inkompatible Infizierte.» Die Datenanalyse erkläre wahrscheinlich, warum nach bisheriger Kenntnis Menschen der Blutgruppe A ein höheres Risiko und Personen der Blutgruppe 0 ein geringeres Risiko für Covid-19 als der Durchschnitt der Bevölkerung hätten.
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Warum ist der Rhesusfaktor in der Schwangerschaft wichtig?

Ab dem 1. Juli 2021 können Rhesus-negative Schwangere als Teil der gesetzlichen Mutterschaftsvorsorge den Rhesusfaktor ihres ungeborenen Kindes genetisch bestimmen lassen. Dabei kann ein Bluttest der Mutter zeigen, ob eine weitere Behandlung in Form einer vorbeugenden Spritze, der sogenannten Anti-D-Prophylaxe, zur Verhinderung von Komplikationen während der Schwangerschaft sowie bei zukünftigen Schwangerschaften notwendig ist.

Der Test schafft damit Klarheit darüber, ob auf diese Medikamentengabe verzichtet werden kann. – Stefanie Stoff-Ahnis, Vorstand beim GKV-Spitzenverband: „Ich freue mich, dass gesetzlich versicherte Schwangere ab sofort den Rhesusfaktor ihres ungeborenen Kindes durch einen einfachen Bluttest bestimmen lassen können.

Ein wichtiger Vorteil des Gentests besteht darin, dass künftig nur noch jene Rhesus-negativen Schwangeren die Anti-D-Prophylaxe erhalten, bei denen dank des Tests klar ist, dass sie ein Rhesus-positives Kind erwarten. So können unnötige Medikamentengaben vermieden werden.

  1. Mit dieser neuen Leistung kann des Weiteren im Rahmen der Mutterschaftsvorsorge möglichen Risiken bei zukünftigen Schwangerschaften entgegengewirkt werden.” Dr.
  2. Andreas Gassen, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV): „Gemeinsam haben wir die ambulante medizinische Versorgung von Schwangeren verbessert mit einer Leistung, die nicht nur den Frauen mehr Sicherheit gibt.

Sie hilft letztlich auch dem ungeborenen Kind. Es handelt sich also um einen für alle Seiten nutzbringenden Gentest, der vollkommen zu Recht in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung aufgenommen wurde.” Im Rahmen bisheriger Vorsorgeuntersuchungen wird routinemäßig auch das Blutgruppenmerkmal Rhesusfaktor der werdenden Mutter bestimmt.

Allen Rhesus-negativen Schwangeren ist hierbei eine Anti-D-Prophylaxe in Form einer Spritze angeboten worden, da der Rhesusfaktor des ungeborenen Kindes unbekannt war und erst nach der Geburt bestimmt werden konnte. Weist das ungeborene Kind einen positiven Rhesusfaktor auf, kann es aufgrund einer Antikörperbildung bei der Mutter unter anderem zu schwerwiegenden Schädigungen des Fötus während der Schwangerschaft sowie bei einer erneuten Schwangerschaft kommen.

Schätzungsweise ca.17 Prozent der Schwangeren sind Rhesus-negativ und können damit dieses Angebot ihrer gesetzlichen Krankenversicherung in Anspruch nehmen. Um den Gentest durchzuführen, reicht eine einfache Blutprobe der Mutter aus.
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Welche Blutgruppe bekommt ein Baby?

Rh-Inkompatibilität in der Schwangerschaft – Im Allgemeinen spielt es keine Rolle, welche Blutgruppe das Baby erbt, außer in einer Ausnahme, wenn die Mutter Rh- und der Vater Rh+ ist. In diesem Fall kann es passieren, dass während der Schwangerschaft und meist auch bei der Geburt das Blut des Babys, mit dem der Mutter in Kontakt kommt.

  • Dabei reagiert der Körper der Mutter mit der Bildung von Antikörpern gegen den Rh-Faktor.
  • Die Antikörper im Blut der Mutter können die roten Blutkörperchen des Fötus angreifen und zerstören, was eine Anämie verursacht, die als hämolytische Erkrankung des Neugeborenen oder Erythroblastosis fetalis bekannt ist.

Da es Zeit braucht, um Antikörper zu bilden, wird das Baby während der ersten Schwangerschaft wahrscheinlich nicht betroffen sein, da der Kontakt zwischen mütterlichem und fetalem Blut normalerweise während der Geburt stattfindet. Allerdings können nachfolgende Schwangerschaften riskant sein, wenn der Fötus wieder Rh-positiv wird.
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Welche Blutgruppen können nicht heiraten?

Blutgruppe 0: Der Willensstarke – Ein Partner fürs Leben ist der 0-Typ eher nicht. Menschen mit dieser Blutgruppe sind äußerst willensstark und zielorientiert. Ihr aggressives Vorgehen macht sie vielleicht zu interessanten Bettgesellen – jedoch nur für eine Nacht.
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Was ist die beste Blutgruppe der Welt?

Menschen mit Goldenem Blut sind die perfekten Spender – Fehlen dem Blut jedoch alle 55 Merkmale aus dem Rhesussystem, spricht man offiziell von Rh-Null – der seltensten Blutgruppe der Welt. Derzeit ist weltweit von gerade einmal rund 43 Menschen bekannt, dass sie dieses sogenannte Goldene Blut in sich tragen.
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Was ist die beliebteste Blutgruppe?

Welt der Blutgruppen Blutspenden ist immer Trumpf! Und das Herzass in der Welt der Blutgruppen heißt: Null negativ. Diese Blutgruppe wird immer händeringend benötigt. Grundsätzlich richtet sich der Bedarf der einzelnen Blutgruppen danach, wie sie sich räumlich verteilen und vor allem auch miteinander vertragen.

  1. Entscheidend im Falle einer Bluttransfusion – wenn also ein Patient Blut von einem anderen Menschen erhält – ist, dass Blutgruppe und Rhesusfaktor von Spender und Empfänger aufeinander abgestimmt sein müssen.
  2. Nur dann gelingt die Transfusion für den Empfänger komplikationslos.
  3. Weltweit kommen die Blutgruppen nicht gleich häufig vor.
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Die Unterschiede sind je nach Kontinent und zum Teil selbst im Ländervergleich erheblich. Die seltenste Blutgruppe der Welt ist AB mit dem Rhesusfaktor negativ. Sie besitzt weltweit sowie deutschlandweit nur 1% der Bevölkerung. Die meisten Menschen weltweit haben die Blutgruppe 0 mit dem Rhesusfaktor positiv, das entspricht 36% sowie deutschlandweit 35% der Bevölkerung.

Die Blutgruppe A mit dem Rhesusfaktor positiv ist weltweit mit 28% und deutschlandweit mit 37% vertreten. Die Blutgruppe B mit dem Rhesusfaktor positiv besitzen weltweit 21% und deutschlandweit nur 9% der Menschen. Mit 6 % ist die Blutgruppe A mit dem Rhesusfaktor negativ in Deutschland vertreten und die Blutgruppe B mit dem Rhesusfaktor negativ besitzen nur 2 % der Menschen deutschlandweit.

Die Blutgruppe AB mit dem Rhesusfaktor positiv ist weltweit mit 5% und deutschlandweit 4% vertreten. Ein ebenso geringes Vorkommen hat mit 4% der Weltbevölkerung und 6% deutschlandweit die Blutgruppe 0 mit dem Rhesusfaktor negativ. Folglich sind besonders Menschen mit dieser Blutgruppe gern gesehene Spender.

Man nennt sie auch „Universalspender”, da ihr Blut Menschen mit allen anderen Blutgruppen empfangen können. Als Patienten hingegen vertragen Menschen mit Null negativ nur ihre eigene Blutgruppe und sind daher auf Null Rhesus negatives Spenderblut angewiesen. Demgegenüber vertragen Menschen mit der Blutgruppe AB und dem Rhesusfaktor positiv auch allen anderen Blutgruppen – sie gelten damit als „Universalempfänger”.

Ihnen kann zur Not auch Blut der Gruppen A, B und 0 übertragen werden. Dennoch gilt in beiden Fällen, dass in der Regel Blut der gleichen Gruppe als Spende vorzuziehen ist. Ausnahmesituationen gibt es in der Notfallmedizin – wo oftmals keine Zeit mehr für eine Blutgruppenbestimmung ist: „Wenn man nicht weiß, welche Blutgruppe der Patient hat, kommen die Blutkonserven der Blutgruppe Null negativ vor allem zum Einsatz, das Universalspenderblut”, sagt Dr.

  • Franz Weinauer, medizinischer Geschäftsführer vom Blutspendedienst des Bayerischen Roten Kreuzes (BSD).
  • Deshalb sei es besonders wichtig, dass Menschen mit Null negativem Blut so oft wie möglich Blut spenden.
  • Damit könne nicht nur Menschen mit allen anderen Blutgruppen geholfen, sondern auch denen mit der eigenen Blutgruppe.

Dr. Weinauer appelliert: „Sie helfen uns bei der gezielten Blutversorgung, indem Sie zu einem unserer Blutspendetermine in Ihrer Nähe gehen!” Alle Termine unter : Welt der Blutgruppen
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Warum Spritze in Schwangerschaft wegen Blutgruppe?

Rhesusfaktor und Blutgruppe in der Schwangerschaft bestimmen Wann: Bei der ersten Vorsorgeuntersuchung, Wiederholung des Antikörpersuchtests in der 24. bis 27. Schwangerschaftswoche. Wie: Eine Blutprobe wird entnommen und im Labor untersucht. Wo: Bei der Hebamme oder Frauenärztin.

  • Was: Zu Beginn einer Schwangerschaft werden Blutgruppe und Rhesusfaktor der Mutter bestimmt.
  • Außerdem wird im mütterlichen Blut nach Antikörpern gegen andere Blutgruppen gesucht.
  • Das ist sinnvoll, falls es zu einem Notfall kommt und die Schwangere eine Bluttransfusion benötigen sollte.
  • Es ist aber auch wichtig, um eine mögliche Blutgruppenunverträglichkeit zwischen mütterlichem und kindlichem Blut festzustellen.

Diese kann dann vorliegen, wenn das Blut der Schwangeren Rhesus-negativ (Rh-) ist, und das des Vaters Rhesus-positiv (Rh+). Denn dann besteht die Möglichkeit, dass auch das Kind Rhesus-positives Blut hat. Gelangen dann Blutzellen des Kindes in den Blutkreislauf der Mutter, bildet diese Antikörper gegen das Blut ihres Babys.

  • Meist geschieht das erst bei der Geburt und schadet dem Kind dann nicht.
  • Wenn es aber zu einer neuen Schwangerschaft mit einem Rhesus-positiven Kind kommt, sind diese Antikörper lebensgefährlich für das Ungeborene.
  • Seine roten Blutkörperchen würden dann angegriffen und zerstört.
  • Solange beide Eltern sicher Rhesus-negativ sind, ist das unbedenklich.

Das Gleiche gilt, wenn die Schwangere Rhesus-positiv und das Kind Rhesus-negativ ist. Seltener und weniger gefährlich als eine Rhesusfaktor-Unverträglichkeit ist eine Unverträglichkeit zwischen mütterlichem Blut der Blutgruppe 0 und kindlichem Blut der Gruppe A oder B.

Nutzen: Der Test kann eine mögliche Unverträglichkeit zwischen mütterlichem und kindlichem Blut feststellen. In diesem Fall kann der Mutter in der 28. Schwangerschaftswoche eine Spritze mit Anti-D-Immunglobulin verabreicht werden. Dieses beugt der Antikörperbildung gegen Rhesus-positives Blut vor. Ist das Kind tatsächlich Rhesus-positiv, wird der Mutter bis zu 72 Stunden nach der Geburt erneut Anti-D-Immunglobulin gespritzt, um bei zukünftigen Schwangerschaften Komplikationen vorzubeugen.

Ergebnis: Der Rhesusfaktor der Mutter wird mit mindestens zwei verschiedenen Testverfahren untersucht. Stimmen beide Ergebnisse überein, gilt das Ergebnis als gesichert. Ansonsten sind weitere Tests erforderlich.

Risiken: Die Blutuntersuchung ist ungefährlich. Gesundheitliche Folgen für die Mutter: Die Blutuntersuchung hat für die Mutter keine gesundheitlichen Folgen. Kosten: Die Untersuchung ist Teil der allgemeinen Vorsorgeuntersuchung und wird von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt. Experteneinschätzung von Dr. Ulrike Bös, Frauenärztin:

„Dieser Test ist sehr sinnvoll und empfehlenswert. Mögliche Blut(gruppen)unverträglichkeiten lassen sich damit voraussehen und deren schädigenden Folgen können effektiv verhindert werden.” : Rhesusfaktor und Blutgruppe in der Schwangerschaft bestimmen
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