Medizinisches Portal Schwangerschaft Welche Schmerzsalbe In Der Schwangerschaft?

Welche Schmerzsalbe In Der Schwangerschaft?

Welche Schmerzsalbe In Der Schwangerschaft
Ibuprofen Schmerzgel in der Schwangerschaft – Auch der Wirkstoff Ibuprofen gehört zu den nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR). Ibuprofen darf – wie auch Diclofenac – nur bis zur 28. Schwangerschaftswoche aufgetragen werden, da der Wirkstoff NSAR ansonsten Herz- und Nieren­probleme beim Ungeborenen auslösen kann.
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Welche entzündungshemmende Salbe in der Schwangerschaft?

Welche Medikamente kommen in Schwangerschaft und Stillzeit bei welcher Krankheit infrage? | Die Techniker Heuschnupfen, Hausstaub- oder Tierhaarallergien können heftige Symptome hervorrufen. Unter Umständen kann deshalb auch während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eine medikamentöse Behandlung notwendig sein.

  • Diese kann lokal mit Augen- oder Nasentropfen, aber auch mit der Einnahme von Tabletten erfolgen.
  • Für eine Lokaltherapie kommen Präparate mit den Wirkstoffen Cromoglicinsäure, Azelastin, Levocabastin oder Budesonid infrage.
  • Loratadin, Cetirizin und Clemastin dürfen Sie in üblicher therapeutischer Dosierung in Form von Tabletten einnehmen.

Bei verstopfter Nase helfen vorübergehend auch Nasensprays oder -tropfen, die Xylometazolin oder Oxymetazolin enthalten. Sie sollten die allgemein empfohlene maximale Anwendungsdauer von etwa einer Woche jedoch nicht überschreiten. Unabhängig davon, ob Sie bereits seit dem Kindesalter unter Asthma bronchiale leiden oder dies neu aufgetreten ist, müssen Sie auch in Schwangerschaft und Stillzeit bei medizinischer Notwendigkeit mit geeigneten Arzneistoffen ausreichend behandelt werden.

Denn in der Schwangerschaft muss neben dem Wohlergehen der werdenden Mutter auch die optimale Sauerstoffversorgung des Ungeborenen gewährleistet sein. Unbedingt vermieden werden muss auch das Rauchen, das Schwangere und Stillende ohnehin unterlassen sollten. Je nach Schwere der Symptomatik und Grad der Therapiekontrolle kommen hierfür verschiedene Medikamente infrage.

Aus der Gruppe der inhalierbaren bronchienerweiternden Wirkstoffe können kurzwirksame Mittel wie Salbutamol und langwirksame wie Formoterol angewendet werden. Eine Kombination mit inhalierbaren Glucocorticoiden, die vor allem in den Entzündungsprozess eingreifen, ist ebenfalls möglich – beispielsweise mit dem gut erprobten Budesonid.

  • Bei Versagen dieser Therapieansätze stehen weitere Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung, zum Beispiel die orale Gabe von Glucocorticoiden wie Prednisolon.
  • Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihnen Ihre verordneten Medikamente nicht (mehr) ausreichend helfen.
  • Diese Empfehlungen gelten sowohl für die Schwangerschaft als auch für die Stillzeit.

Wenn Sie sich im Lauf der Schwangerschaft oder Stillzeit bakterielle Infektionen wie zum Beispiel Mandel-, Blasen- oder Lungenentzündung zuziehen, können diese mit einem geeigneten Antibiotikum behandelt werden. Am besten in Schwangerschaft und Stillzeit erprobt sind Mittel aus der Gruppe der Penicilline (zum Beispiel Amoxicillin) und Cephalosporine (zum Beispiel Cefuroxim), aber auch Makrolide (zum Beispiel Erythromycin) können angewendet werden.

Ältere Vertreter aus den jeweiligen Medikamentengruppen weisen oft einen großen Erfahrungsumfang auf und sollten daher bevorzugt werden. Bei manchen Infektionskrankheiten oder bestimmten Erregern kann es sein, dass ein anderes Antibiotikum erforderlich ist – die Behandlung ist in solchen Fällen ebenfalls möglich, aber es sollte stets geprüft werden, ob die oben genannten Mittel der Wahl infrage kommen.

Bei jeder antibiotischen Therapie müssen Sie die verordnete Dosis und den Behandlungszeitraum genau einhalten. Die Therapie des Bluthochdrucks von schwangeren und nichtschwangeren Frauen unterscheidet sich erheblich. Dies liegt zum einen daran, dass einige Medikamente, die bei nichtschwangeren Patientinnen gut wirksam sind, in der Schwangerschaft nicht angewendet werden dürfen.

  • Deren Sicherheit ist nicht ausreichend belegt oder sie schädigen sogar nachweislich das Ungeborene.
  • So wurde nach Anwendung im zweiten und dritten Schwangerschaftsdrittel für blutdrucksenkende Mittel bestimmter Gruppen (ACE-Hemmer und Angiotensin-Rezeptorblocker) eine Schädigung nachgewiesen.
  • Arzneistoffe dieser Gruppen sind zum Beispiel Captopril, Enalapril, Lisinopril, Ramipril bzw.

Candesartan, Losartan, Olmesartan, Valsartan und weitere. Wenn Sie unsicher sind, ob Ihr Medikament zu einer dieser Gruppen gehört, sprechen Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker an. Zum anderen unterscheidet sich die Zielsetzung der medikamentösen Blutdrucksenkung: Außerhalb der Schwangerschaft geht es vor allem darum, das Risiko für Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall zu senken.

  1. Während der Schwangerschaft jedoch sind mütterliche Komplikationen zu vermeiden.
  2. Gleichzeitig ist eine ungestörte kindliche Entwicklung zu gewährleisten.
  3. Ziel ist es hier, das Risiko für eine “Schwangerschaftsvergiftung” (Spätgestose, Präeklampsie), vorzeitige Plazentalösung, Frühgeburten und vorgeburtliche kindliche Mangelentwicklung zu senken.

Ein Blutdruck von 140/90 mmHg gilt als Grenzwert. Allerdings gibt es nach wie vor keine einheitlichen Empfehlungen zur Behandlung des chronischen Bluthochdrucks in der Schwangerschaft. Infrage kommen in erster Linie α-Methyldopa, aber auch Metoprolol oder Nifedipin.

  • Bei den, durch Präeklampsie bedingten Hochdruckformen, die Mutter und Kind mehr gefährden, haben sich Metoprolol, Nifedipin, Urapidil und mit Einschränkung Dihydralazin/Hydralazin bewährt.
  • Entwässernde Medikamente gehören nicht zur Standardtherapie bei Schwangerschaftshochdruck und -ödemen.
  • Ihre Anwendung ist speziellen Erkrankungen vorbehalten.

In der Stillzeit sind Metoprolol oder α-Methyldopa zu bevorzugen. Unter Dihydralazin oder Nifedipin darf ebenfalls gestillt werden. Entwässernde Medikamente sollten während der Stillzeit primär nicht zur Behandlung von Bluthochdruck eingesetzt werden, können aber bei bestimmten Erkrankungen im Einzelfall notwendig sein.

  • Morbus Crohn und Colitis ulcerosa sind die wichtigsten chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen.
  • Schwere Erkrankungsverläufe erhöhen das Risiko für Fehl- und Frühgeburten, niedrigeres Geburtsgewicht und Geburtskomplikationen.
  • Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen müssen ihrem Aktivitätsgrad entsprechend auch in Schwangerschaft und Stillzeit behandelt werden.

Mesalazin ist gut verträglich für das Ungeborene und muss so hoch dosiert werden wie erforderlich. Sulfasalazin kommt ebenfalls infrage. Glucocorticoide können in der Schwangerschaft sowohl rektal (zum Beispiel Budesonid) als auch in Tablettenform (zum Beispiel Prednisolon) verwendet werden.

Sollte Azathioprin erforderlich sein, kann es auch in der Schwangerschaft eingenommen werden. In der Stillzeit können ebenfalls Mesalazin, Prednisolon und Budesonid verwendet werden. Auch Sulfasalazin und Azathioprin sind möglich, allerdings können (leichte) Nebenwirkungen nicht ganz ausgeschlossen werden.

Bei einer Azathioprin-Therapie kann der Kinderarzt eine Blutbildkontrolle beim Säugling durchführen, wenn er es für erforderlich hält. Depressionen müssen selbstverständlich auch in Schwangerschaft und Stillzeit behandelt werden. Dies gilt unabhängig davon, ob sie neu auftreten oder bereits bestehen.

Doch nicht selten setzen Frauen ihre Antidepressiva nach Feststellung einer Schwangerschaft aus Furcht vor Fehlbildungen abrupt ab. Optimal ist die rechtzeitige Planung einer Schwangerschaft. Wenn eine psychiatrische Erkrankung vor der Schwangerschaft unkompliziert war, ist weder eine eindeutige Verbesserung noch eine erhebliche Verschlechterung zu erwarten.

Bei schweren Verläufen ist aber mit einem erhöhten Rückfallrisiko zu rechnen, insbesondere um den Zeitpunkt der Geburt herum und im Wochenbett. Therapieabbrüche sind in solchen Fällen besonders riskant. Sie erfordern gegebenenfalls einen stationären Aufenthalt, eine deutlich höhere Medikamentendosis oder sogar die Kombination mehrerer Arzneimittel.

Wenn ein Medikament (Antidepressivum) notwendig ist, sollten Sie am besten mit einem gut erprobten Wirkstoff behandelt werden. Die Dosis muss ausreichend sein. Mittel der Wahl sind Citalopram oder Sertralin. Zu diesen Substanzen liegen die meisten positiven Erfahrungen vor. Sie gehören zu einer der am besten in der Schwangerschaft untersuchten Medikamentengruppen – die Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (selektive Serotonin-Reuptake-Inhibitoren, SSRI).

Dahingegen sind die aufgrund Ihrer chemischen Struktur “trizyklische Antidepressiva” genannten Substanzen weniger gut untersucht. Ernsthafte Hinweise auf fehlbildungsauslösende Wirkungen beim Menschen gibt es allerdings nicht. In dieser Arzneistoffgruppe liegen die meisten positiven Erfahrungen zu Amitriptylin und Nortriptylin vor.

  1. Wenn Sie unter Therapie psychisch stabil sind und eine antidepressive Medikation tatsächlich brauchen, sollten Sie während einer Schwangerschaft die Medikation unverändert fortsetzen.
  2. Das gilt auch dann, wenn Ihr Antidepressivum nicht zu den oben genannten gehört.
  3. Andernfalls könnte es zu für Sie und Ihr Kind bedrohlichen Krisen kommen.

Insbesondere, wenn sich Ihre medikamentöse Einstellung als schwierig erwiesen hat, könnte ein vorschnelles Absetzen Risiken bergen. Wenn Sie dauerhaft Antidepressiva (eines der genannten oder ein anderes) einnehmen, könnte es sein, dass Ihr Kind nach der Geburt Schläfrigkeit, Trinkschwäche oder Unruhe zeigt.

Daher sollten Sie die Entbindung in einer Klinik mit Neugeborenenstation anstreben. Bitte besprechen Sie mit Ihrem Arzt rechtzeitig das Thema Kinderwunsch, wenn Sie Antidepressiva einnehmen. Sollten Sie unter einer antidepressiven Medikation ungeplant schwanger geworden sein, setzen Sie Ihr(e) Arzneimittel keinesfalls eigenmächtig ab – informieren Sie aber Ihren Nervenarzt über die Schwangerschaft.

Bei Neueinstellungen sollte Ihr Nervenarzt auch die Stillzeit berücksichtigen. Das Antidepressivum der Wahl für die Stillzeit ist Sertralin; auch Citalopram kommt infrage. Von den trizyklischen Antidepressiva sind wiederum Amitriptrylin und Nortriptylin Mittel der Wahl.

  • Eine in der Schwangerschaft stabile Einstellung, mit welchem Antidepressivum auch immer, sollte nach der Geburt nicht unkritisch umgestellt oder abgesetzt werden.
  • Ein Antidepressivum, mit dem Sie bereits in der Schwangerschaft gut eingestellt waren, erfordert von vornherein das Abstillen oder eine Stilleinschränkung.

Dies gilt auch für neu begonnene Therapien in der Stillzeit. Sollten bei Ihrem gestillten Kind anders nicht erklärbare Symptome wie Schläfrigkeit, Trinkschwäche oder Unruhe neu auftreten, informieren Sie Ihren Kinderarzt umgehend. Bei einer Neueinstellung in der Stillzeit ist selbstverständlich auch die Verträglichkeit in einer ggf.

  1. Folgenden Schwangerschaft zu beachten.
  2. Setzen Sie auch in der Stillzeit Ihre Medikamente nicht ohne ärztliche Rücksprache ab.
  3. Wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihnen Ihre Medikamente nicht (mehr) ausreichend helfen, sollten Sie dies Ihrem Arzt mitteilen.
  4. Das Wichtigste bei einer Frau mit Kinderwunsch beziehungsweise bei einer Schwangeren mit Diabetes mellitus ist ein gut eingestellter Blutzuckerspiegel vor und während der gesamten Schwangerschaft.

Andernfalls drohen erhöhte Risiken für Fehlgeburten, Frühgeburten, Fehlbildungen oder Erkrankungen im Neugeborenenalter. Idealerweise ist daher schon drei Monate vor Schwangerschaftsbeginn ein HBA1c-Wert (“Langzeit-Blutzuckerwert”) von unter sieben Prozent, besser noch unter 6,5 Prozent anzustreben.

  • Dieser Wert sollte auch in der Schwangerschaft regelmäßig kontrolliert werden.
  • Die derzeit optimale Medikation für Diabetikerinnen in der Schwangerschaft, aber auch schon bei deren Planung, ist die Insulintherapie, die dann laufend an die wechselnden Stoffwechselbedingungen im Schwangerschaftsverlauf angepasst werden muss.

Am besten untersucht ist Humaninsulin. Aber eine bereits vor der Schwangerschaft gut auf die kurzwirksamen Insuline Insulinlispro oder Insulinaspart eingestellte Frau muss nicht zwingend wegen ihrer Schwangerschaft umgestellt werden. Langwirksame Insuline sollten dagegen möglichst schon vor der Schwangerschaft auf Humaninsulin umgestellt werden.

  1. Auch bei Neueinstellung wird Humaninsulin als am besten erprobtes Insulin empfohlen.
  2. Viele Substanzen gegen Diabetes, die in Tablettenform genommen werden, sind unzureichend für die Schwangerschaft untersucht.
  3. Auch wenn bei den besser untersuchten Substanzen wie Glibenclamid oder Metformin bisher kein erhöhtes Fehlbildungsrisiko beschrieben ist, sollte auf Humaninsulin umgestellt werden.

Idealerweise geschieht das schon vor Beginn der Schwangerschaft. Ein Schwangerschaftsdiabetes ist eine besondere Form des Diabetes mellitus. Er entsteht während einer laufenden Schwangerschaft, ohne dass die Schwangere zuvor eine Diabeteserkrankung hatte.

Schwangerschaftsdiabetes tritt bei bis zu zehn Prozent der Schwangeren auf. Unbehandelt führt er unter anderem zu einem erhöhten Risiko für das Kind und zu Komplikationen unter der Geburt. Wenn bei einer Schwangeren mit Schwangerschaftsdiabetes Diät und körperliche Betätigung nicht ausreichend sind, sollte mit Humaninsulin therapiert werden.

Die Entbindung sollte in einer Geburtsklinik mit perinatalem Schwerpunkt erfolgen, bei insulinpflichtigen Diabetikerinnen möglichst in einem Perinatalzentrum. Daher sollten Sie die Entbindung in einer Klinik mit Neugeborenenstation anstreben. Generell sollten Sie bei Erkältungskrankheiten auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten.

Eine weitere nicht-medikamentöse Maßnahme ist die Inhalationstherapie mit Wasserdampf. Wenn Sie an Husten mit zähflüssigem festsitzenden Schleim leiden, können Sie dies auch medikamentös behandeln, wenn nicht-medikamentöse Maßnahmen nicht ausreichen. Sowohl in der Schwangerschaft als auch in der Stillzeit können Sie die Hustenlöser Acetylcystein oder Ambroxol einnehmen.

Zu diversen pflanzlichen Mitteln wie Efeublätterextrakt, Thymian, Spitzwegerich und Eibischwurzel liegen keine Hinweise auf schädigende Effekte vor. Es fehlen jedoch bisher Studien zur Verträglichkeit. Bitte beachten Sie, dass Arzneimittel, die ätherische Öle enthalten, in der Stillzeit den Geschmack der Muttermilch verändern und damit die Akzeptanz durch den Säugling beeinflussen können.

Bei ausgeprägtem Hustenreiz, der vor allem abends und nachts quälend sein kann, dürfen Hustenstiller zum Einsatz kommen. Sie sollten diese jedoch nur kurzzeitig, in Einzeldosen und nicht gleichzeitig mit schleimlösenden Mitteln anwenden. Für die Schwangerschaft und Stillzeit am besten geeignet ist Dextromethorphan.

Auch das verschreibungspflichtige Codein darf Ihnen verordnet werden, wenn Ihr Arzt es für notwendig hält. Die Anwendungsdauer ist stets auf wenige Tage zu begrenzen. Bei Heiserkeit kommen auch Lutschtabletten zum Beispiel mit Isländisch-Moos oder Dexpanthenol infrage.

  • Schonen Sie Ihre Stimme und achten Sie auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr.
  • Bei verstopfter Nase dürfen Sie abschwellende Nasensprays oder -tropfen mit den Wirkstoffen Xylometazolin oder Oxymetazolin in üblicher Dosierung anwenden.
  • Sie sollten die allgemein empfohlene maximale Anwendungsdauer von etwa einer Woche jedoch nicht überschreiten.

Auch Präparate mit Kochsalzlösungen, Meerwasser oder Dexpanthenol verschaffen häufig Linderung. Falls Sie bei Erkältungskrankheiten Schmerzmittel benötigen (zum Beispiel bei Kopf- oder Halsschmerzen), können sie unter “Welche Medikamente kommen bei Schmerzen infrage?” nachsehen.

  1. Bei starken oder anhaltenden Beschwerden, wenn Sie hohes Fieber bekommen oder eitrigen Schleim produzieren, sollte Ihr Arzt die Ursache bestimmen.
  2. Er kann Ihnen gegebenenfalls ein Antibiotikum (siehe “Welche Medikamente kommen bei bakteriellen Infektionen infrage?”) verordnen.
  3. Wenn auch aufgrund der Altersabhängigkeit selten in Schwangerschaft und Stillzeit vorkommend, so ist eine Glaukomerkrankung Schwangerer oder Stillender dennoch nicht gänzlich ausgeschlossen.

In der Regel wird das Glaukom durch lokal am Auge gegebene Augentropfen behandelt. Im Vergleich zur systemischen Gabe (zum Beispiel in Form von Tabletten) sind die Mengen, die hierbei zum Ungeborenen gelangen, sehr gering. Dennoch sollten Sie Ihren Augenarzt informieren, wenn Sie eine Schwangerschaft planen, wenn Sie schwanger sind oder Ihr Kind stillen.

Gut erprobt in Schwangerschaft und Stillzeit ist der Betablocker Timolol, der seit über 30 Jahren auf dem Markt ist. Auch die lokal verabreichten Substanzen Brinzolamid und Dorzolamid (Carboanhydrase-Hemmer) können Ihnen verordnet werden. Diese Empfehlungen gelten sowohl für die Schwangerschaft als auch für die Stillzeit.

Einige Augentropfen zur Glaukombehandlung enthalten Prostaglandine. Da diese Substanzen die Muskelspannung der Gebärmutter erhöhen und eine Mangeldurchblutung des Ungeborenen verursachen können, sollten sie in der Schwangerschaft nicht als Mittel der ersten Wahl eingesetzt werden.

Allerdings sind derartige Auswirkungen über Augentropfen kaum zu erwarten. Aufgrund unzureichender Erfahrungen in der Stillzeit ist auch hier zunächst zu prüfen, ob für Sie eines der oben genannten Medikamente infrage kommt. Die eingesetzten Konzentrationen der Prostaglandine sind jedoch sehr niedrig und die Wirkstoffe werden sehr schnell lokal abgebaut, sodass Auswirkungen auf das Kind unwahrscheinlich sind.

Falls bei Ihnen ein Prostaglandin nötig ist, sollte Ihnen in Schwangerschaft und Stillzeit bevorzugt Latanoprost verordnet werden. Hämorrhoiden werden lokal mit Salben oder Zäpfchen behandelt. Die enthaltenen Substanzen dienen der Schmerzlinderung, Entzündungshemmung oder wirken gegen Infektionen.

  • Die üblichen Hämorrhoidenmittel gelten in der Schwangerschaft und in der Stillzeit als unbedenklich.
  • Wenn unbedingt erforderlich, darf eine Verödung mit Polidocanol durchgeführt werden.
  • Über die Notwendigkeit eines solchen Eingriffs während Schwangerschaft oder Stillzeit entscheidet der behandelnde Arzt.
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Zusätzlich sollten Sie bei Hämorrhoidalleiden auf eine ballaststoffreiche Kost und ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten. Krätze wird von Mensch zu Mensch durch Hautkontakt mit Krätzmilben übertragen und kommt bevorzugt in Einrichtungen wie Pflege- und Altenheimen, aber auch Kindertagesstätten, Schulen und sogar Krankenhäusern vor.

Sollten Sie bereits Kinder haben, kann es also durchaus sein, dass Sie sich infizieren. Sowohl in der Schwangerschaft als auch in der Stillzeit sollten Sie zur medikamentösen Therapie bevorzugt Permethrin anwenden: Permethrin wird nur in sehr geringem Maße nach äußerlicher Anwendung über die Haut aufgenommen, gilt als sicher für das Ungeborene und ist in den USA für Säuglinge selbst ab dem dritten Lebensmonat zugelassen.

Als Reservemittel können Sie Benzylbenzoat oder Crotamiton anwenden. Kopfläuse werden durch engen Kopfkontakt von Mensch zu Mensch übertragen. Bei der Behandlung werden heutzutage überwiegend physikalische Mittel eingesetzt. Der Hauptvertreter dieser Gruppe und Mittel der Wahl für die Anwendung in Schwangerschaft und Stillzeit ist Dimeticon.

  1. Systematische Studien fehlen zwar, unerwünschte Effekte sind aber aufgrund der Natur der Stoffe und der fehlenden Aufnahme über die Haut nicht zu erwarten.
  2. Alternativ können Präparate mit Kokosöl aufgetragen oder Spülungen mit Essigwasser durchgeführt werden.
  3. Für einen optimalen Therapieerfolg ist ein regelmäßiges Auskämmen mit einem Nissenkamm notwendig.

Die oben bereits erwähnten Mittel Pyrethrum oder Permethrin gelten als Läusetherapeutika der zweiten Wahl. Migräne gehört zu einer der häufigsten Erkrankungen, an denen Frauen leiden. Auch während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit sind Migräneattacken leider nicht ausgeschlossen.

  • Allerdings berichtet der Großteil der Patientinnen zumindest in der Schwangerschaft von einer Besserung.
  • Man unterscheidet zwischen der Behandlung einer Migräneattacke und der medikamentösen Migräneprophylaxe, die bei häufigen Attacken beziehungsweise Attacken mit ausgeprägten Beschwerden oder neurologischen Ausfällen empfohlen wird.

Eine Migräneattacke sollten Sie rasch – etwa eine Viertelstunde nach Attackenbeginn – behandeln: Paracetamol ist in der gesamten Schwangerschaft und Stillzeit möglich und kann bei stärkerer Symptomatik auch mit Codein oder Coffein kombiniert werden. Alternativ sind Ibuprofen, als Reservemittel auch Acetylsalicylsäure oder Diclofenac möglich.

Diese drei Arzneistoffe (Ibuprofen, Acetylsalicylsäure, Diclofenac) dürfen Sie ab der 28. Schwangerschaftswoche nicht mehr anwenden, da dies ein Risiko für das Ungeborene bedeuten könnte. Wenn Sie dennoch eines dieser Medikamente im letzten Drittel der Schwangerschaft wiederholt verwendet haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt und gegebenenfalls mit Ihm gemeinsam an das Pharmakovigilanz- und Beratungszentrum für Embryonaltoxikologie.

Bei einer schweren Migräneattacke darf Ihr Arzt Ihnen, sofern Ihnen oben genannte Medikamente nicht helfen beziehungsweise nicht infrage kommen, Sumatriptan verschreiben. Sumatriptan ist die in Schwangerschaft und Stillzeit am besten erprobte Substanz aus der Wirkstoffgruppe der Triptane.

  1. Begleitende Übelkeit dürfen Sie in allen Phasen der Schwangerschaft sowie in der Stillzeit mit Metoclopramid behandeln.
  2. Dabei sollte die Dosis möglichst niedrig gewählt werden und die Behandlungsdauer jeweils wenige Tage nicht überschreiten.
  3. Zur medikamentösen Migräneprophylaxe eignen sich Betablocker wie beispielsweise Metoprolol oder Bisoprolol, die gut in Schwangerschaft und Stillzeit erprobt sind.

Eine vaginale Hefepilzinfektion am Ende der Schwangerschaft kann zu einer Infektion auch des gesunden und reifen Neugeborenen führen. Besonders gefährdet sind Frühgeborene. Mittel der Wahl für die lokale Behandlung sind Nystatin oder Clotrimazol, die als Zäpfchen oder Salbe angewendet werden.

Diese Arzneistoffe sind auch für andere Pilzinfektionen der Haut und in der Stillzeit geeignet. Sollte in der Stillzeit eine Behandlung einer Hefepilz-Brustinfektion notwendig sein, ist Fluconazol (in Tablettenform) das am besten untersuchte Mittel. In diesem Fall muss gleichzeitig der Säugling mit einem Miconazol-Mundgel behandelt werden, damit er sich nicht selbst über die Milch mit dem Hefepilz infiziert.

Die Ursachen von Schlafstörungen können sehr vielfältig sein – daher suchen Sie bitte bei häufig auftretenden schlaflosen Nächten ohne erkennbare Ursache Ihren Arzt auf. Erst nach Ausschöpfung sämtlicher Alternativen sollten Sie bei Schlafstörungen Medikamente anwenden und eine Dauertherapie mit Schlafmitteln nicht nur in Schwangerschaft und Stillzeit aufgrund der Abhängigkeitsgefahr vermeiden.

Behandlungspflichtige Schlafstörungen können Sie in der Schwangerschaft mit Baldrian, Diphenhydramin oder Doxylamin therapieren. Erst wenn diese Mittel nicht helfen, dürfen Sie kurzzeitig die verschreibungspflichtigen Mittel Lorazepam, Diazepam (Benzodiazepine) oder Zolpidem anwenden. Der Gebrauch dieser Medikamente muss aber vor allem im letzten Schwangerschaftsdrittel kritisch hinterfragt werden.

Auch in der Stillzeit sollten zunächst Baldrian oder Diphenhydramin ausprobiert werden, wenn unbedingt medikamentös behandelt werden muss. Aus den verschreibungspflichtigen Medikamenten sind in der Stillzeit Lormetazepam, Temazepam oder Zopiclon zu bevorzugen, da sie den geringsten Übergang in die Muttermilch haben.

  1. Es gilt auch hier der Grundsatz der ausschließlich kurzzeitigen Behandlung (keine Dauertherapie).
  2. Liegt der Schlafstörung eine Depression zugrunde, dann sollte diese ausreichend behandelt werden – anstelle einer regelmäßigen Schlafmitteleinnahme (siehe “Welche Medikamente kommen bei Depressionen infrage?”).

Leichte bis mäßig starke Schmerzen können in allen Phasen der Schwangerschaft und in der Stillzeit mit Paracetamol behandelt werden, bei stärkeren Schmerzen auch in Kombination mit Codein. Alternativ können Sie – in der gesamten Stillzeit, in der Schwangerschaft nur in den ersten beiden Dritteln – Ibuprofen oder Einzeldosen von Acetylsalicylsäure oder Diclofenac einnehmen.

Diese drei Mittel dürfen Sie allerdings ab der 28. Schwangerschaftswoche nicht mehr anwenden, da dies ein Risiko für das Ungeborene bedeuten könnte. Wenn Sie dennoch eines dieser Medikamente im letzten Drittel der Schwangerschaft wiederholt verwendet haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt und gegebenenfalls mit Ihm gemeinsam an das Pharmakovigilanz- und Beratungszentrum für Embryonaltoxikologie.

Bei starken Schmerzen versagen unter Umständen oben genannte Medikamente. Dann kommen in der Schwangerschaft am ehesten Einzeldosen von Tramadol aus der Gruppe der sogenannten Opiate infrage. Tramadol darf auch kurzzeitig in der Stillzeit verordnet werden.

  1. Bitte beachten Sie, dass Sie generell Schmerzmittel nur bei zwingender Notwendigkeit einnehmen und den Einsatz von Kombinationspräparaten (das sind Arzneimittel mit mehreren Wirkstoffen) meiden.
  2. Vor allem in der fortgeschrittenen Schwangerschaft kann es sein, dass Sie unter Sodbrennen und saurem Aufstoßen leiden.

Bei entsprechender Symptomatik kann es helfen, wenn Sie kleinere Mahlzeiten über den Tag verteilt zu sich nehmen. Außerdem sollten Sie mit leicht erhöhtem Oberkörper schlafen, da dies zu einem geringeren Rückfluss von Mageninhalt in die Speiseröhre führt.

  1. Akut kann Ihnen das Trinken von Milch helfen.
  2. Reichen diese Maßnahmen nicht aus, können Sie Medikamente, die Magensäure binden (sogenannte Antazida), anwenden, wobei fixe Kombinationen aus Aluminium- und Magnesiumsalzen sowie Kombinationspräparate bevorzugt werden sollten.
  3. Achten Sie auf die Einhaltung der üblichen Dosierung.

Kurzzeitig darf auch Ranitidin eingesetzt werden. Eine Folge des Refluxes kann eine Entzündung der Speiseröhre, die sogenannte Refluxösophagitis sein. In diesem Fall dürfen Sie den in der Schwangerschaft gut erprobten Protonenpumpenhemmer Omeprazol anwenden.

  • Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Ihre Beschwerden nicht nachlassen.
  • Liegt bei Ihnen eine Magenschleimhautentzündung, eine Gastritis, vor, können Sie ebenfalls je nach Ausmaß der Symptomatik Antazida, Ranitidin oder Omeprazol anwenden, wenn Ihr Arzt eine medikamentöse Therapie für erforderlich hält.
  • Prinzipiell sind auch in der Stillzeit oben genannte Medikamente anwendbar.

Antazida dürfen unter Beachtung der oben erwähnten Empfehlungen eingenommen werden. Aus der Wirkstoffgruppe der H2-Antagonisten eignet sich in der Stillzeit Famotidin, da es nur wenig in die Muttermilch übergeht. Sind Protonenpumpenhemmer erforderlich, dürfen Sie Omeprazol oder Pantoprazol anwenden.

  1. Sie sollten neu aufgetretene oder nicht besser werdende Symptome allerdings von Ihrem Arzt abklären lassen.
  2. Vor allem im ersten Drittel der Schwangerschaft leidet ein Großteil der Frauen an Übelkeit, die auch mit Erbrechen einhergehen kann.
  3. Wenn auch Sie dazu zählen, versuchen Sie zunächst, Speisen und Getränke, aber auch Gerüche, die bei Ihnen Übelkeit auslösen, zu meiden und verzichten Sie auf sehr fettige und schwer verdauliche Mahlzeiten.

Manchmal hilft es, wenn Sie eine Kleinigkeit essen, sobald Sie beginnende Übelkeit verspüren. Ingwer scheint ebenfalls eine Besserung zu bewirken. Wenn Sie sich stark beeinträchtigt fühlen oder sich mehrmals am Tag übergeben müssen, können Medikamente eingesetzt werden.

  • In der Schwangerschaft zwar nur wenig untersucht, aber als sicher für das Ungeborene gelten Doxylamin und Dimenhydrinat.
  • Metoclopramid darf – in möglichst niedriger Dosierung und auf wenige Tage begrenzt – ebenfalls eingenommen werden.
  • Hinweise finden Sie beim Pharmakovigilanz- und Beratungszentrum für Embryonaltoxikologie.

Einige Frauen leiden an heftigem Erbrechen, das mit Gewichtsverlust und Störungen im Wasser- und Mineralstoffhaushalt verbunden sein und in manchen Fällen einen Klinikaufenthalt erfordern kann. Bei solchen schweren Verläufen darf Ihnen Promethazin oder als Reservemittel der Serotoninantagonist Ondansetron verordnet werden.

In der Stillzeit können Sie bei Erkrankungen, die mit Übelkeit und/oder Erbrechen einhergehen, ebenfalls oben genannte Medikamente anwenden. Hierzulande treten Wurmerkrankungen deutlich seltener auf als in tropischen und subtropischen Regionen. Aber auch bei uns gibt es Wurmerkrankungen, die weitverbreitet sind – die häufigste Erkrankung ist die Infektion mit Madenwürmern (Oxyuren).

Vor allem Kinder sind betroffen, da sie sich leicht durch die Aufnahme der Wurmeier über den Mund anstecken. Wenn Sie sich als Schwangere oder Stillende infiziert haben, dürfen Sie medikamentös mit Pyrviniumembonat oder Mebendazol behandelt werden. Beide Substanzen werden nur in geringem Maße aus dem Verdauungstrakt aufgenommen, sodass ein Übergang zum Ungeborenen beziehungsweise zu Ihrem gestillten Kind unwahrscheinlich ist.

  1. Zudem gibt es bisher keine Berichte über Nebenwirkungen beim Kind nach Anwendung in Schwangerschaft und Stillzeit.
  2. Spulwürmer (Askariden) können ebenfalls den Menschen infizieren und werden in Schwangerschaft und Stillzeit am besten mit Mebendazol behandelt.
  3. Sollten Sie einen Bandwurm haben, dann ist Niclosamid zu bevorzugen.

Im ersten Drittel der Schwangerschaft sollte die Notwendigkeit der Therapie strenger geprüft werden, da systematische Untersuchungen fehlen. Da Niclosamid jedoch ebenfalls nur wenig aus dem Verdauungstrakt resorbiert wird, sind Auswirkungen auf das Ungeborene bzw.

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Kann man Voltaren in der Schwangerschaft nehmen?

Schwangerschaft : Im ersten und zweiten Schwangerschaftsdrittel sollte Voltaren Schmerzgel nur nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden. Im letzten Schwangerschaftsdrittel dürfen Sie Voltaren Schmerzgel nicht anwenden, da ein erhöhtes Risiko von Komplikationen für Mutter und Kind nicht auszuschließen ist.
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Was nehmen gegen Schmerzen in der Schwangerschaft?

Als Mitglied der Deutschen Schmerzgesellschaft e.V. haben Sie viele Vorteile. Informieren Sie sich hier. – Mitglied werden Drei Botschaften sollen an den Beginn dieses Themas gestellt werden: Erste Botschaft: In der Schwangerschaft und während der Stillzeit sollen so wenig Medikamente wie möglich eingenommen werden.

Es gibt nämlich kein Medikament, weder aus dem Bereich der Schulmedizin, noch aus dem Bereich der naturheilkundlichen Medikamente, das völlig ungefährlich ist und ohne jedes Risiko in der Schwangerschaft und während der Stillzeit eingenommen werden kann. Zweite Botschaft: Es gibt etliche nicht–medikamentöse Verfahren, mit denen unterschiedliche Schmerzen zuverlässig gebessert werden können und die dann keine negativen Auswirkungen auf das ungeborene Kind ausüben können.

Dritte Botschaft: Wenn Medikamente eingenommen werden müssen, weil der Schmerz zu stark oder zu lang anhaltend ist, dann sollen geeignete Medikamente ausgewählt und diese Medikamente ausreichend hoch dosiert werden. Ein Beispiel hierfür: Ibuprofen ist ein zuverlässiges, in der Schwangerschaft geeignetes Mittel gegen Schmerzen.

  • Denken Sie generell daran: Es ist für das ungeborene Kind wahrscheinlich ungünstiger, wenn Sie an starken, unbehandelten Schmerzen leiden, weil sich dadurch Ihre Blutgefäße verengen und Ihr Kind eventuell zu wenig Blut und damit Sauerstoff bekommt.
  • Das würde schlimmere Auswirkungen haben, als eine gelegentliche Tabletteneinnahme, so lange es sich um geeignete Medikamente handelt.

Noch eine wichtige Vorbemerkung: Viele Frauen bemerken erst nach einigen Wochen, dass sie schwanger sind. In dieser Zeit haben sie möglicherweise bereits verschiedene Medikamente eingenommen und machen sich jetzt Sorgen, was passieren könnte. Wenn es tatsächlich zu einer Schädigung in der frühesten Phase der Schwangerschaft gekommen sein sollte, kann es zu einem frühen Absterben der Frucht kommen. Schmerzbehandlung ohne Medikamente Es gibt eine Fülle von Möglichkeiten, Schmerzen in der Schwangerschaft ohne die Einnahme von Medikamenten angehen zu können. Manche Verfahren sind nicht für alle Frauen gleich gut geeignet, aber Sie werden das jeweils für Sie am besten geeignete Verfahren herausfinden können.

Spaziergänge und frische Luft. Kompressen auf Stirn und Nacken Leichte Massage von Schläfen, Stirn und Nacken mit Pfefferminzöl. Ausreichendes Trinken und regelmäßiges Essen. Rauchen und Alkohol sollen vermieden werden. Ausreichende Ruhepausen und genug Schlaf. Entspannungstechniken können helfen, Kopfschmerzen sogar vorzubeugen. Akupunktur kann wirken, Behandler muss aber über bestehende Schwangerschaft informiert werden.

Bei Rücken- und Gelenkschmerzen:

Wärme kann Verspannungen lösen und wirkt wohltuend auf Muskeln und Gelenke. Bei Schmerzattacken oder Dauerschmerzen können ein warmes Bad, eine Wärmflasche oder ein erhitztes Kirschkernkissen Wunder wirken. Schwangere Frauen sollten zur Entlastung der Muskeln und Gelenke regelmäßige Ruhepausen in ihren Alltag einzubauen. Schwere körperliche Arbeiten – beispielsweise schweres Heben oder Tragen – sollten mit fortschreitender Schwangerschaft unterbleiben. Stress und psychische Belastungen führen zu Verspannungen und können Schmerzzustände auslösen oder verstärken. Eine frühzeitig erlernte Entspannungstherapie ist in der Schwangerschaft daher besonders wichtig. Massagen oder bestimmte Yoga-Formen sind geeignet. Bewegung lindert. Gezielte Übungen zur Kräftigung des Rückens, Nordic Walking, Radfahren, Schwimmen, Aqua-Gymnastik oder Yoga sind als Ausgleichssport in der Schwangerschaft besonders gut geeignet. Wichtig sind auch regelmäßige Übungen zur Kräftigung des Beckenbodens. Zur Entlastung der Bauch- und Rückenmuskulatur leisten Bauchtücher oder ein Stützgürtel gute Dienste. Schonende, ganzheitliche Bewegungsabläufe, wie sie beispielsweise bei der Wassergymnastik geübt werden, können Schmerzen lindern.

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Auf keinen Fall übermäßig schonen, viel besser ist es, immer in Bewegung zu bleiben. Wenn Sie als Schwangere unter Ischiasschmerzen (Nervenschmerz, oft im unteren Rücken mit Ausstrahlung ins Bein) leiden, sollten Sie keinesfalls den Schmerz durch eingeschränkte Bewegung und lang anhaltende Ruhephasen zu vermeiden versuchen.

Dies bewirkt oft eine Verstärkung der Verspannung und verstärkt noch die Schmerzen. Eine medikamentöse Behandlung von Gelenkschmerzen in der Schwangerschaft ist nicht empfehlenswert. Bei akuten starken Schmerzen kann gelegentlich Paracetamol oder Ibuprofen genommen werden. Schmerzbehandlung mit Medikamenten Paracetamol – Es gilt als ein sicheres Schmerzmittel in der Schwangerschaft.

Experten sind sich noch uneinig, ob es einen Zusammenhang zwischen einer Paracetamol-Einnahme in der Schwangerschaft und einem späteren Hyperaktivitätssyndrom beim Kind gibt. Auch ein vermehrtes Auftreten von Asthma und von Hodenhochstand bei Jungen zeigten sich in Studien.

Über diese Untersuchungen sollten Schwangere unbedingt informiert werden. Ibuprofen – Wirkt bei Erwachsenen erst ab einer Dosierung von 400 mg, besser 600 mg, so dass Sie, wenn Sie sich in der Schwangerschaft zur Einnahme dieses Medikamentes entschieden haben, nicht zu niedrig herangehen sollten: Die Einzeldosis von 600 mg kann drei – bis viermal pro Tag eingenommen werden, wenn es sich um starke Schmerzen handelt, die anders nicht zurückgehen.

Ibuprofen sollte jedoch wie alle diese Nicht-Opioid – Schmerzmittel jenseits der 28. SSW nur unter besonderer Vorsicht angewandt werden, da es in späteren Phasen der Schwangerschaft zu einer Veränderung des Kreislaufssystems des Ungeborenen führen kann.

Es ist ein weiteres sicheres Analgetikum in der frühen Schwangerschaft und hat gegenüber Paracetamol den Vorteil der besseren Wirksamkeit auch bei stärkeren Schmerzen. Opioide – Sie dürfen bei starken und stärksten Schmerzen, z.B. bei schweren Tumorschmerzen, nach einem Unfall oder einer Operation, auch in der Schwangerschaft gegeben werden, wobei das immer eine Arztentscheidung sein muss.

Opioide dürfen während der gesamten Schwangerschaft gegeben werden. Falls dies erforderlich sein sollte, muss für die Entbindung darauf geachtet werden, dass unbedingt ein Neonatologe (Facharzt für Neugeborene) für die Phase nach der Geburt bereit steht, da beim Neugeborenen mit einer Atemdepression (Verringerung von Atemzügen) und mit Entzugssymptomen zu rechnen ist. Bitte beachten Sie, dass Sie generell Schmerzmittel nur bei zwingender Notwendigkeit einnehmen und den Einsatz von Kombinationspräparaten (das sind Arzneimittel mit mehreren Wirkstoffen) auf jeden Fall vermeiden. Leider gehört gerade das am meisten in Deutschland verkaufte Schmerzmittel Thomapyrin® zu diesen Kombinationspräparaten.

  • Wichtige Regeln zur Medikamenteneinnahme während der Schwangerschaft: 1) Verantwortungsvoll und mit Bedacht mit Arzneimitteln umgehen.
  • Dabei gilt: so wenig wie möglich, so viel wie notwendig.
  • Medikamente stets in Absprache mit dem behandelnden Arzt einnehmen.
  • Langzeitmedikationen oder laufende Therapien niemals eigenmächtig reduzieren oder absetzen.

Ebenso wenig aber im Falle einer akuten Erkrankung aus Angst auf eine Behandlung verzichten.2) Medikamente ausschließlich aus der Apotheke, niemals aus unsicheren Quellen, wie etwa dem Ausland oder dem Internet beziehen. Vorsicht mit sogenannten „Naturheilmitteln”.

Sie enthalten nicht selten Giftstoffe oder zumindest für das Ungeborene schädliche Substanzen.3) Für Frauen, die wegen besonderer Erkrankungen regelmäßig von verschiedenen Fachärzten unterschiedliche Arzneimittel verschrieben bekommen, empfiehlt sich der “Arzneimittelpass für Schwangere und Stillende”.

Er enthält neben einem umfangreichen Ratgeber-Teil ausreichend Platz zum Eintragen sämtlicher Medikamenteneinnahmen. Dieser lässt sich gegen 3,00 Euro in Briefmarken und einen ausreichend frankierten Rückumschlag beim Deutschen Grünen Kreuz bestellen. Nicht-medikamentöse Migränebehandlung in der Schwangerschaft Der Schwerpunkt der Behandlung liegt auf den nicht-medikamentösen Maßnahmen. Leichte sportliche Aktivitäten wie Schwimmen, Yoga, Gymnastik oder Spaziergänge sind zu empfehlen, bewährt haben sich Entspannungsübungen.

Auch auf einen regelmäßigen Schlaf sollte geachtet werden. Zwei Liter Flüssigkeit sollten Schwangere mindestens jeden Tag zu sich nehmen. Ideal sind hier Wasser, Früchte- oder Kräutertee, sowie verdünnte Fruchtschorlen. Sinkt der Blutzuckerspiegel ab (was er in der Schwangerschaft häufig tut), kündigen sich häufig Kopfschmerzen an.

Unser Tipp für Schwangere: Essen Sie über den Tag verteilt mehrere kleine Mahlzeiten und packen Sie sich bei Spaziergängen oder während der Arbeit für unterwegs kleine Snacks wie Früchte, Müsliriegel oder Nüsse in die Tasche. Es empfiehlt sich auch die Ernährungsgewohnheiten zu überprüfen.

Durch die gesündere und bewusstere Ernährung und durch den Verzicht auf Alkohol in der Schwangerschaft verringern sich oft die Häufigkeit und die Schwere der Schmerzanfälle. Sollte es zu akuten Kopfschmerzen und Migräneanfällen kommen, wirkt eine kalte Kompresse auf Stirn, Schläfe oder im Nacken. Auch professionelle Massagen durch einen Physiotherapeuten können verspannte Regionen im Nacken oder Rücken sanft lösen und können Kopfschmerzen und Migräne vorbeugen.

Sie sollten jedoch einen Physiotherapeuten wählen, der Erfahrung mit der Massage von Schwangeren hat. Alternativ kann Pfefferminzöl mit leichtem Druck auf Schläfen, Stirn und Nacken einmassiert werden. Nach Absprache mit dem Arzt können auch Vitamin-B2- oder Magnesiumpräparate helfen, der Migräne vorzubeugen.

Medikamentöse Therapie bei Migräne in der Schwangerschaft Paracetamol und Ibuprofen sind für die Behandlung von Migräneattacken in der Schwangerschaft Mittel der ersten Wahl. In der Stillzeit ist es Ibuprofen. Die ausreichend hohe Dosierung ist entscheidend: Paracetamol soll mit mindestens 500 mg, besser 1000 mg bis zu maximal viermal am Tag gegeben werden, von Ibuprofen sollte bis zu viermal pro Tag 600 mg verabreicht werden.

Ist bei schwerer und/oder häufiger Migräne eine Migräneprophlaxe (vorbeugende medikamentöse Behandlung) notwendig, kann Metoprolol (Beloc®) 50 – 100 mg pro Tag zum Einsatz kommen. Gegen Übelkeit ist Dimenhydrinat (Vomex A®) das Mittel der ersten Wahl.

Sumatriptan (Imigran®) 25mg / 100mg (Tablette, Nasenspray) Sumatriptan (Imigran®) 6 mg subcutan Einmalspritze oder Pen

Eine erneute Verschlechterung der Migräne nach der Geburt kann häufig noch hinausgezögert werden, solange die Kinder voll gestillt werden. Schmerztherapie in der Stillzeit Die folgenden Schmerzmittel, die nach einem Kaiserschnitt zur Verfügung gestellt werden, sind als unbedenklich, auch in der Stillzeit, eingestuft worden.

Schmerzen sorgen dafür, dass die Schwangere sich schlecht bewegen kann. Schmerzen sorgen dafür, dass die Schwangere ihr Baby kaum heben kann. Schmerzen sorgen dafür, dass die Muttermilch viel schlechter fließt.

Tendenziell wird die Giftigkeit von Medikamenten in der Muttermilch eher überschätzt. Dies hat oft zur Folge, dass die junge Mutter entweder auf ein für sie wichtiges Arzneimittel oder auf das Stillen verzichtet. Dabei ist das auch bei schweren chronischen Krankheiten oft nicht nötig.

  1. So können durchaus Schmerzmittel und einige altbewährte Mittel gegen rheumatische Krankheiten – die sich manchmal in der Schwangerschaft bessern und danach heftig zurückmelden – oder gegen chronisch-entzündliche Darmerkrankungen ohne ernsthafte Bedenken genommen werden.
  2. Mütter sollen bei medikamentöser Schmerztherapie nicht grundsätzlich zum Abstillen gedrängt werden.

Bestimmte Vorgaben sollten eingehalten werden:

Einnahme von Analgetika grundsätzlich direkt nach dem Stillen oder abends Konzentration der Medikamente in der Muttermilch ist nach ein bis zwei Halbwertzeiten nur noch gering Medikamentenwechsel (z.B. zwischen PCM und Ibuprofen) kann sinnvoll sein Schmerztherapie der Mutter geht vor

Fazit Zusammenfassend sollte Ihnen klar sein, dass Schmerztherapie auch in der Schwangerschaft und während der Stillperiode möglich ist, wobei nichtmedikamentöse Verfahren naturgemäß sicherer sind. Aber auch eine medikamentöse Schmerztherapie kann, wenn sie medizinisch notwendig ist, bei entsprechender Vorsicht und Kenntnis der geeigneten Medikamente auch während der Schwangerschaft und der Stillzeit mit größtmöglicher Sicherheit für die Mutter und ihr Kind durchgeführt werden.
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Ist Tiger Balm in der Schwangerschaft erlaubt?

In der Schwangerschaft und Stillzeit sollte Tiger Balm ® weiss nicht angewendet werden.
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Warum kein fenistil in der Schwangerschaft?

Es liegen keinerlei Hinweise auf schädigende Wirkungen auf Embryo oder Fötus vor. Da keine speziellen Studien über die Anwendung während der Schwangerschaft und Stillzeit zur Verfügung stehen, sollten Sie Fenistil Gel während der Schwangerschaft nur auf Anweisung des Arztes anwenden.
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Was tun gegen Rückenschmerzen oben in der Schwangerschaft?

Bewegung und Sport – Die wirksamste Maßnahme, um Rückenschmerzen in der Schwangerschaft vorzubeugen und auch zu lindern, ist: Bewegung, Bewegung, Bewegung! Schon fest im Alltag verankerte Spaziergänge und regelmäßiges Treppensteigen können Beschwerden vorbeugen und lindern.

  1. Auch rückenfreundliche Sportarten wie Pilates, Yoga, Schwimmen, Walken oder Tanzen können helfen.
  2. Allerdings gilt bei allen Sportarten in der Schwangerschaft: Lieber moderat statt intensiv,
  3. Sprechen Sie Ihre sportliche Betätigung mit Ihrer Gynäkologin beziehungsweise Ihrem Gynäkologen oder der Hebamme ab.

Geben diese grünes Licht, steht dem Spaß an der Bewegung nichts im Wege. Eine bei Rückenschmerzen in der Schwangerschaft wirksame Übung ist die sogenannte „ Katze-Kuh-Übung “. Einige Frauen kennen diese bereits aus dem Yoga: Dafür gehen Sie auf einer Matte am Boden auf „alle Viere”.
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Welche entzündungshemmende Mittel in der Schwangerschaft?

Geeignete Schmerzmittel – Generell sollten Schmerzmittel in der Schwangerschaft möglichst niedrig dosiert und nur in Ausnahmefällen eingenommen werden. „Mittel der ersten Wahl ist für werdende Mütter Paracetamol. Es wirkt schmerzlindernd und fiebersenkend, allerdings nicht entzündungshemmend, und kann zu jedem Zeitpunkt der Schwangerschaft eingesetzt werden.

Außerdem reizt es die Magenschleimhaut nicht und löst kein Sodbrennen aus, unter dem viele Schwangere sowieso schon leiden”, erklärt Günther. Der Nachteil: Bei Rückenschmerzen ist es eher unwirksam. Ausgewählte nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) können in der Regel bis zur 28. Schwangerschaftswoche eingesetzt werden, danach sind sie tabu, weil sie beim Neugeborenen zu Herzfehlern oder Nierenversagen führen können.

Zu den NSAR gehören beispielsweise Ibuprofen, Acetylsalicylsäure (besser bekannt als ASS) und Diclofenac. Unter den NSAR wird vor allem Ibuprofen bei leichten bis mittleren Schmerzen und Fieber empfohlen. ASS sollte in der für die Schmerzstillung notwendigen höheren Dosierung eher gemieden werden.

  • In einer Einzeldosis von über 500 mg steigt beispielsweise die Gefahr für fehlgebildete Nieren oder Herzfehler beim Baby, in dieser Dosis sollte ASS daher während der gesamten Schwangerschaft nicht eingesetzt werden.
  • Allerdings wird ASS nicht nur als Schmerzmittel verwendet.
  • In einer Dosierung von bis zu 150 mg pro Tag bis zum Ende der Schwangerschaft gilt der Wirkstoff als sicher und ist bei drohender Schwangerschaftsvergiftung (Präeklampsie) sogar Therapiestandard.

Diclofenac ist eher Mittel der zweiten Wahl. Der Wirkstoff kann bis zur 28. Schwangerschaftswoche eingenommen werden, danach sollte die Betroffene allerdings auch auf diclofenachaltige Schmerzgele verzichten. : Schmerzen in der Schwangerschaft
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Welcher Schmerz ist vergleichbar mit einer Geburt?

Wie fühlen sich die Schmerzen bei der Geburt an? – „Wie sehr tut eine Geburt weh?”: Das ist vermutlich die am meisten gestellte Frage von Schwangeren. Ehrlich gesagt ist es schwer, diesen Schmerz wirklich treffend zu beschreiben. Wo Wehen wehtun, ist ebenfalls von Frau zu Frau unterschiedlich.

Wir versuchen es einmal so zu beschreiben: Der Schmerz fühlt sich so ähnlich an wie eine Mischung aus starken Menstruationsschmerzen mit üblen Magen-Darm-Krämpfen und Rückenschmerzen. Die Schmerzen bei Geburtswehen erzeugen eine Spannung im Bauch, die bis zu einem gewissen Punkt immer intensiver wird und dann langsam wieder abnimmt,

Dann tritt eine Ruhephase ein, die im Laufe der Geburt stetig kürzer wird. Manche Frauen sprechen von einem scharfen ziehenden Schmerz oder intensivem Stechen, andere empfinden den Schmerz bei der Geburt als eher dumpf. Wissenschaftler, die versucht haben, die Intensität dieses Schmerzes einzuordnen, beschreiben ihn so: Es tut so weh, als würde jemand mit einem Stilettoabsatz auf deinen Handrücken treten.
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Warum ist Honig nicht gut in der Schwangerschaft?

Darf man Honig in der Schwangerschaft essen? – “Es spricht nichts gegen Honig in der Schwangerschaft “, gibt Dr. Katrin Kayser von der Praxis Frauenärzte Fünf Höfe in München Entwarnung. Denn: Das für Botulismus zuständige Bakterium Clostridium botulinum kann nicht die Plazentaschranke überschreiten,
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Warum kein Erkältungsbalsam in der Schwangerschaft?

Erkältungsbalsam Schwangerschaft Wirkstoffe – Die Inhalts- und Wirkstoffe in den Erkältungsbalsamen sind in Ihrer Schwangerschaft besonders wichtig. Es gibt einige Inhaltsstoffe, die in der Schwangerschaft für Überreaktionen, Überempfindlichkeit und selbst für Erbrechen und Durchfall sorgen können oder auch Wehen auslösen können.

Lesen Sie daher im Vorfeld die Packungsbeilage und achten Sie darauf, der Balsam für die Schwangerschaft geeignet ist. Eine Erkältungssalbe mit Eukalyptus, Thymian und Myrte können Sie in der Regel ohne Bedenken benutzen. Sollten Sie trotz alledem Bedenken haben, ob Sie das Balsam benutzen dürfen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

Wichtig: Lesen Sie in der Packungsbeilage nach den Gegenanzeichen in der Schwangerschaft. Es kann schließlich zu einer deutlichen Überempfindlichkeit der Inhaltsstoffe kommen. Außerdem kann es passieren, dass Ihre Bronchien in der Schwangerschaft überempfindlich reagieren.
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Warum kein Betaisodona in der Schwangerschaft?

Betaisodona Salbe Patienteninformation für Betaisodona Salbe 1.Was ist Betaisodona Salbe und wofür wird es angewendet? 1.1.Welche Eigenschaften hat das Arzneimittel?

  • Betaisodona Salbe enthält den Wirkstoff Povidon-Iod, ein Arzneimittel aus der Gruppe der sogenannten Antiseptika und Desinfektionsmittel.
  • Die mikrobizide Wirkung von Povidon-Iod-Komplex beruht auf dem Anteil an Iod, welches in wässrigen Salben oder Lösungen aus dem Povidon-Iod-Komplex freigesetzt wird.
  • Durch die Bindung an den Povidon-Komplex verliert das Iod gegenüber alkoholischen Iod-Lösungen ohne Povidon-Basis weitgehend die lokal reizenden Eigenschaften.
  • Betaisodona Salbe ist apothekenpflichtig und rezeptfrei in der Apotheke erhältlich.

1.2.Welche Wirkstärken und Darreichungsformen gibt es?

  1. Povidon-Iod zur Anwendung auf der Haut gibt es üblicherweise als
  2. – Salbe enthaltend 100 mg Povidon-Iod in 1 g, mit einem Gehalt von 10% verfügbarem Iod.
  3. – Lösung enthaltend 100 mg oder 32,4 mg Povidon-Iod in 1 ml mit einem Gehalt von 10% verfügbarem Iod.
  4. Ihr Arzt legt fest oder Ihr Apotheker berät Sie, welche Wirkstärke und Darreichungsform für Ihre Behandlung geeignet sind.

1.3.Povidon-Iod wird auf der Haut angewendet als Lösung: – Zur einmaligen Anwendung: Desinfektion der intakten äußeren Haut oder Antiseptik der Schleimhaut wie z.B. vor Operationen, Biopsien, Injektionen, Punktionen, Blutentnahmen und Blasenkatheterisierungen.

  • Zur wiederholten, zeitlich begrenzten Anwendung: Antiseptische Wundbehandlung (z.B.
  • Dekubitus, Ulcus cruris), Verbrennungen, infizierte und superinfizierte Dermatosen.
  • Chirurgische Händedesinfektion.
  • Als Salbe: – zur wiederholten, zeitlich begrenzten Anwendung als Antiseptikum bei geschädigter Haut wie z.B.
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Decubitus (Druckgeschwür), Ulcus cruris (Unterschenkelgeschwür), oberflächlichen Wunden und Verbrennungen, infizierten und superinfizierten Hauterkrankungen.2.Was müssen Sie vor der Anwendung von Betaisodona Salbe beachten? 2.1.Betaisodona Salbe darf nicht angewendet werden

  • – bei einer Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) oder einer anderen bestehenden (manifesten) Schilddrüsenerkrankung,
  • – bei der sehr seltenen chronischen Hautentzündung Dermatitis herpetiformis Duhring,
  • – während und bis zum Abschluss einer Strahlentherapie mit Jod (Radio-Iod-Therapie) oder wenn bei Ihnen eine solche Behandlung geplant ist,
  • – wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile von Betaisodona Salbe sind.

2.2.Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Betaisodona Salbe ist erforderlich Nach Schilddrüsenerkrankungen oder im Falle eines Kropfes sollten Sie Betaisodona Salbe über längere Zeit und großflächig (z.B. über 10 % der Körperoberfläche und länger als 14 Tage) nur auf ausdrückliche Anweisung des Arztes anwenden.

  • Auch nach Beendigung der Therapie (bis zu 3 Monate) ist auf Frühsymptome einer möglichen Schilddrüsenüberfunktion zu achten und ggf.
  • Die Schilddrüsenfunktion zu überwachen.
  • Bei gleichzeitiger Lithiumtherapie ist eine regelmäßige Anwendung von Betaisodona Salbe zu vermeiden.
  • Wegen der oxidierenden Wirkung des Wirkstoffes Povidon-Iod können unter der Behandlung mit Betaisodona Salbe verschiedene Diagnostika falsch-positive Ergebnisse liefern (u.a.

Toluidin und Guajakharz zur Hämoglobin- oder Glucosebestimmung im Stuhl oder Urin). Durch Povidon-Iod kann die Iodaufnahme der Schilddrüse beeinflusst werden; dies kann unter der Behandlung mit Betaisodona Salbe zu Störungen von diagnostischen Untersuchungen der Schilddrüse (Schilddrüsenszintigrafie, PBI-Bestimmung, Radioiod-Diagnostik) führen und eine geplante Radioiod-Therapie unmöglich machen.

Bis zur Aufnahme eines neuen Szintigramms sollte ein Abstand von mindestens 1 bis 2 Wochen nach Absetzen der Behandlung eingehalten werden.2.2.a) Kinder Bei Neugeborenen und Säuglingen bis zum Alter von 6 Monaten ist Betaisodona Salbe nur auf ausdrückliche Anweisung des Arztes und äußerst beschränkt anzuwenden.

Eine Kontrolle der Schilddrüsenfunktion ist notwendig. Die zufällige Aufnahme von Betaisodona Salbe durch den Säugling mit dem Mund muss unbedingt vermieden werden.2.2.b) Ältere Patienten Bei älteren Menschen ist die Gefahr einer durch Iod ausgelösten Schilddrüsenüberfunktion erhöht.

  1. Sie sollten deshalb Betaisodona Salbe nur nach Rücksprache mit ihrem Arzt anwenden.
  2. Bei älteren Patienten mit Kropf oder besonderer Veranlagung zu Schilddrüsenfunktionsstörungen sollte eine großflächige und längerfristige Anwendung von Betaisodona Salbe nur auf ausdrückliche Anweisung des Arztes erfolgen.

Gegebenenfalls ist die Schilddrüsenfunktion zu überwachen.2.2.c) Schwangerschaft Während der Schwangerschaft ist Betaisodona Salbe nur auf ausdrückliche Anweisung des Arztes und äußerst beschränkt anzuwenden. In diesem Fall ist eine Kontrolle der Schilddrüsenfunktion beim Kind erforderlich.

  • Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.2.2.d) Stillzeit Während der Stillzeit ist Betaisodona Salbe nur auf ausdrückliche Anweisung des Arztes und äußerst beschränkt anzuwenden.
  • In diesem Fall ist eine Kontrolle der Schilddrüsenfunktion beim Kind erforderlich.

Die zufällige Aufnahme von Betaisodona Salbe durch den Säugling mit dem Mund an der Brust der stillenden Mutter muss unbedingt vermieden werden. Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.2.2.e) Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen Es liegen keine Erfahrungen hinsichtlich der Beeinträchtigung der Verkehrstüchtigkeit und der Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen vor.2.3.Welche Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln sind zu beachten? Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/ anwenden bzw.

Vor Kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt. Es ist zu erwarten, dass Povidon-Iod, der Wirkstoff von Betaisodona Salbe, mit Eiweiß und verschiedenen anderen organischen Substanzen wie z.B. Blut- und Eiterbestandteilen reagiert, wodurch seine Wirksamkeit beeinträchtigt werden kann.

Bei gleichzeitiger Anwendung von Betaisodona Salbe und enzymatischen Wundbehandlungsmitteln wird die Enzymkomponente durch das Iod oxidiert und dadurch die Wirkung beider Arzneimittel abgeschwächt. Zu einer gegenseitigen Wirkungsabschwächung kommt es auch bei gleichzeitiger Anwendung von Betaisodona Salbe und silberhaltigen Desinfektionsmitteln, Wasserstoffperoxid oder Taurolidin.

  • Betaisodona Salbe darf nicht gleichzeitig oder kurzfristig nachfolgend mit quecksilberhaltigen Wundbehandlungs- oder Desinfektionsmitteln angewendet werden, da sich unter Umständen aus Iod und Quecksilber ein Stoff bilden kann, der die Haut schädigt.
  • Patienten, die mit Lithium-Präparaten behandelt werden, sollten eine regelmäßige, insbesondere großflächige Anwendung von Betaisodona Salbe vermeiden, da aufgenommenes Iod die durch Lithium mögliche Auslösung einer Schilddrüsenunterfunktion fördern kann.2.4.Woran ist bei Anwendung von Betaisodona Salbe zusammen mit Nahrungs- und Genussmitteln und Getränken zu denken? Es sind keine besonderen Vorkehrungen zu treffen.3.Wie ist Betaisodona Salbe anzuwenden? wenden Sie Betaisodona Salbe immer genau nach der Anweisung des Arztes an.

Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.3.1.Art und Dauer der Anwendung 3.1.a) Lösung Zur Anwendung auf der Haut. Die Lösung ist unverdünnt und in Verdünnungen zur äußerlichen Anwendung bestimmt. Die Lösung ist bis zur vollständigen Benetzung auf die zu behandelnde Stelle aufzutragen.

  1. Der beim Eintrocknen sich bildende antiseptisch wirkende Film läßt sich mit Wasser leicht abwaschen.
  2. Zur Hautdesinfektion oder Antiseptik der Schleimhaut, z.B.
  3. Vor operativen Eingriffen, Biopsien, Injektionen, Punktionen, Blutentnahmen, Blasenkatheterisierungen ist die Lösung unverdünnt anzuwenden.
  4. Zur Hautdesinfektion talgdrüsenarmer Haut beträgt die Einwirkungszeit mindestens 1 Minute, bei talgdrüsenreicher Haut mindestens 10 Minuten.

Die Haut ist während der gesamten Einwirkungszeit durch das unverdünnte Präparat feucht zu halten.

  1. Bei der präoperativen Hautdesinfektion ist eine “Pfützenbildung” unter dem Patienten wegen möglicher Hautreizungen zu vermeiden.
  2. Zur antiseptischen Behandlung oberflächlicher Wunden wird die Lösung unverdünnt auf die zu behandelnden Stellen aufgetragen.
  3. In der antiseptischen Oberflächentherapie von Verbrennungswunden wird die Lösung in der Regel unverdünnt auf die zu behandelnden Stellen aufgetragen.
  4. Für antiseptische Spülungen, Waschungen und Bäder kann Die Lösung verdünnt werden. Als Richtwerte werden folgende Verdünnungen empfohlen:

– Spülungen im Rahmen der Wundbehandlung (z.B. Druckgeschwüre, Unterschenkelgeschwüre, Brand) und perioperativen Infektionsprophylaxe 1:2 bis 1:20 – Antiseptische Waschungen 1:2 bis 1:25 – Antiseptische Teilbäder ca.1:25, antiseptische Vollbäder ca.1:100.

  • Zur Verdünnung eignet sich normales Leitungswasser.
  • Sofern angenäherte Isotonie erwünscht ist, können physiologische Kochsalzlösung oder Ringerlösung verwendet werden.
  • Die Verdünnungen sind stets frisch herzustellen und alsbald zu verbrauchen.
  • Zur Herstellung antiseptischer Vollbäder sollte erst Wasser in die Wanne gelassen werden und danach die erforderliche Menge Lösung, um Verfärbungen der Wanne durch Entwicklung iodhaltiger Dämpfe zu vermeiden.

Bei wiederholter Anwendung richtet sich die Häufigkeit und Dauer der Anwendung nach der vorliegenden Indikation. Eine Wundbehandlung sollte so lange fortgeführt werden, wie noch Anzeichen einer Infektion oder einer deutlichen Infektionsgefährdung der Wundverhältnisse bestehen.

  • Sollten sich nach einer mehrtägigen (2 bis 5 Tage) regelmäßigen Anwendung Ihre Beschwerden nicht gebessert haben oder sollten nach Abschluss der Behandlung erneut Beschwerden auftreten, suchen Sie bitte Ihren Arzt auf.3.1.b) Salbe Zur Anwendung auf der Haut.
  • Die Anwendung sollte so lange fortgeführt werden, wie noch Anzeichen einer Entzündung bestehen.

Sollten sich nach einer mehrtägigen (2 bis 5 Tage) regelmäßigen Anwendung Ihre Beschwerden nicht gebessert haben oder sollten nach Abschluss der Behandlung erneut Beschwerden auftreten, suchen Sie bitte Ihren Arzt auf. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Betaisodona Salbe zu stark oder zu schwach ist.

  • Die Braunfärbung von Betaisodona Salbe ist eine Eigenschaft des Präparates und zeigt seine Wirksamkeit an.
  • Eine weitgehende Entfärbung weist auf die Erschöpfung der Wirksamkeit des Präparates hin.3.2.Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis 3.2.a) Lösung 3.2.a.1.Einmalige Anwendung (vor operativen Eingriffen, Injektionen, Biopsien, Punktionen und Blutabnahmen) Auf die Haut 1-mal aufzutragen.

Zur Anwendung auf Schleimhäuten und offenen Wunden nicht geeignet.3.2.a.2.Wiederholte, zeitlich begrenzte Anwendung Die Lösung kann ein- bis mehrmals täglich angewendet werden.3.2.b) Salbe Tragen Sie die Salbe ein- bis mehrmals täglich auf die geschädigte Stelle gleichmäßig auf.

Falls erforderlich, kann anschließend ein Verband angelegt werden.3.3.Wenn Sie eine größere Menge Betaisodona Salbe angewendet haben, als Sie sollten Sie können die Behandlung mit der angegebenen Dosierung fortsetzen. Bei einer kurzfristigen Überdosierung sind keine Beeinträchtigungen zu erwarten.3.4.Wenn Sie die Anwendung von Betaisodona Salbe vergessen haben Wenden Sie nicht die doppelte Dosis an, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben.3.5.Auswirkungen, wenn die Behandlung mit Betaisodona Salbe abgebrochen wird Sie könnten den Behandlungserfolg gefährden.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie die Behandlung abbrechen. Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.4.Welche Nebenwirkungen sind möglich?

  • Wie alle Arzneimittel kann Betaisodona Salbe Nebenwirkungen haben.
  • Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
  • – sehr häufig: mehr als 1 von 10 Behandelten
  • – häufig: weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten
  • – gelegentlich: weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1 000 Behandelten
  • – selten: weniger als 1 von 1 000, aber mehr als 1 von 10 000 Behandelten
  • – sehr selten: weniger als 1 von 10 000 Behandelten, einschließlich Einzelfälle

4.1.Welche Nebenwirkungen können im Einzelnen auftreten? 4.1.a) Erkrankungen des Immunsystems/Erkrankungen der Haut Selten: Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, z.B. kontaktallergische Reaktionen vom Spättyp, die sich in Form von Jucken, Rötung, Bläschen, Brennen o.ä.

  1. Äußern können.
  2. Akute allergische Allgemeinreaktionen ggf.
  3. Mit Blutdruckabfall und/oder Luftnot (anaphylaktische Reaktionen); akute Haut- oder Schleimhautschwellungen (Angioödem oder Quinckeödem).
  4. Bei einer schweren allergischen Reaktion benötigen Sie umgehend ärztliche Hilfe! 4.1.b) Endokrine Erkrankungen Eine nennenswerte Iod-Aufnahme kann bei längerfristiger Anwendung von Betaisodona Salbe auf ausgedehnten Haut-, Wund- oder Verbrennungsflächen erfolgen.

Selten: Schilddrüsenüberfunktion (Iod-induzierte Hyperthyreose) ggf. mit Symptomen wie z.B. Pulsbeschleunigung oder innere Unruhe bei Patienten mit Schilddrüsenerkrankungen.4.1.c) Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen/Erkrankungen der Nieren und Harnwege Selten: Nach Anwendung großer Mengen von Povidon-Iod-haltigen Arzneimitteln (z.B.

  • Bei der Verbrennungsbehandlung): Elektrolyt- und Serumosmolaritätsstörungen, Beeinträchtigung der Nierenfunktion, Übersäuerung des Blutes (metabolische Azidose).
  • Sollte eine der genannten möglichen Nebenwirkungen auftreten, unterbrechen Sie die Behandlung und suchen Sie Ihren Arzt auf.4.2.Welche Gegenmaßnahmen sind beim Auftreten von Nebenwirkungen zu ergreifen? Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie unter Nebenwirkungen leiden.

Er wird über eventuelle Maßnahmen entscheiden. Wenn bei Ihnen eine Nebenwirkung plötzlich auftritt oder sich stark entwickelt, informieren Sie umgehend einen Arzt, da bestimmte Arzneimittelnebenwirkungen (z.B. übermäßiger Blutdruckabfall, Überempfindlichkeitsreaktionen) unter Umständen ernsthafte Folgen haben können.

  • Nehmen Sie in solchen Fällen das Arzneimittel nicht ohne ärztliche Anweisung weiter.
  • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die weder hier noch in der Packungsbeilage aufgeführt sind.5.Wie ist Betaisodona Salbe aufzubewahren? Lagern Sie das Arzneimittel bei normaler Raumtemperatur, und bewahren Sie das Arzneimittel in der Originalverpackung vor Licht und Feuchtigkeit geschützt auf, so weit der Hersteller keine anderen Angaben macht.

Arzneimittel sollten generell für Kinder unzugänglich aufbewahrt werden. Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf der Packung angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Bitte beachten Sie ggf. den Hinweis des Herstellers auf Haltbarkeit nach Anbruch! Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser und sollte nicht im Haushaltsabfall entsorgt werden.

  1. 6.Quelle und Bearbeitungsstand
  2. Information der SCHOLZ Datenbank auf Basis der vom Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte zugelassenen Daten
  3. Copyright by ePrax GmbH, München; Dezember 2013 (2)

: Betaisodona Salbe
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Was tun gegen Knieschmerzen in der Schwangerschaft?

Die besten Mittel gegen Gelenkschmerzen in der Schwangerschaft sind Wärme, Ruhe, Entspannung und Bewegung: –

Wärme löst Verspannungen und wirkt wohltuend auf Muskeln und Gelenke. Bei einer Schmerzattacke oder permanenten Schmerzen können ein warmes Bad, eine Wärmflasche oder ein erhitztes Kirschkernkissen Wunder wirken. Schwangere Frauen brauchen auch zur Entlastung der Muskeln und Gelenke regelmäßige Ruhepausen und sollten darauf achten, diese tatsächlich in ihren Alltag einzubauen. Schwere körperliche Arbeiten und größere Belastungen – beispielsweise durch schweres Heben oder Tragen – verbieten sich mit fortschreitender Schwangerschaft von selbst. Ärzte und Hebammen empfehlen in der zweiten Schwangerschaftshälfte eine maximale Belastung von fünf Kilogramm. Stress und psychische Belastungen führen zu Verspannungen und können Schmerzzustände auslösen oder verstärken. Auch seelische Entspannung ist in der Schwangerschaft daher besonders wichtig. Als wirkungsvolle Unterstützung eignen sich beispielsweise Massagen oder bestimmte Yoga-Formen. Bewegung lindert Schmerzen in Rücken und Gelenken. Gezielte Übungen zur Kräftigung des Rückens, Nordic Walking, Radfahren, Schwimmen, Aqua-Gymnastik oder Yoga sind als Ausgleichssport in der Schwangerschaft besonders gut geeignet. Wichtig sind auch regelmäßige Übungen zur Kräftigung des Beckenbodens. Zur Entlastung der Bauch- und Rückenmuskulatur leisten Bauchtücher oder ein Stützgürtel gute Dienste. Nachts diehnt ein Stillkissen, das du dir, auf der Seite liegend, zwischen die Beine klemmst, zur Entlastung der Muskeln und Bänder.

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Welche entzündungshemmende Mittel in der Schwangerschaft?

Geeignete Schmerzmittel – Generell sollten Schmerzmittel in der Schwangerschaft möglichst niedrig dosiert und nur in Ausnahmefällen eingenommen werden. „Mittel der ersten Wahl ist für werdende Mütter Paracetamol. Es wirkt schmerzlindernd und fiebersenkend, allerdings nicht entzündungshemmend, und kann zu jedem Zeitpunkt der Schwangerschaft eingesetzt werden.

Außerdem reizt es die Magenschleimhaut nicht und löst kein Sodbrennen aus, unter dem viele Schwangere sowieso schon leiden”, erklärt Günther. Der Nachteil: Bei Rückenschmerzen ist es eher unwirksam. Ausgewählte nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) können in der Regel bis zur 28. Schwangerschaftswoche eingesetzt werden, danach sind sie tabu, weil sie beim Neugeborenen zu Herzfehlern oder Nierenversagen führen können.

Zu den NSAR gehören beispielsweise Ibuprofen, Acetylsalicylsäure (besser bekannt als ASS) und Diclofenac. Unter den NSAR wird vor allem Ibuprofen bei leichten bis mittleren Schmerzen und Fieber empfohlen. ASS sollte in der für die Schmerzstillung notwendigen höheren Dosierung eher gemieden werden.

In einer Einzeldosis von über 500 mg steigt beispielsweise die Gefahr für fehlgebildete Nieren oder Herzfehler beim Baby, in dieser Dosis sollte ASS daher während der gesamten Schwangerschaft nicht eingesetzt werden. Allerdings wird ASS nicht nur als Schmerzmittel verwendet. In einer Dosierung von bis zu 150 mg pro Tag bis zum Ende der Schwangerschaft gilt der Wirkstoff als sicher und ist bei drohender Schwangerschaftsvergiftung (Präeklampsie) sogar Therapiestandard.

Diclofenac ist eher Mittel der zweiten Wahl. Der Wirkstoff kann bis zur 28. Schwangerschaftswoche eingenommen werden, danach sollte die Betroffene allerdings auch auf diclofenachaltige Schmerzgele verzichten. : Schmerzen in der Schwangerschaft | BARMER
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Welche Zugsalbe in Schwangerschaft?

Schwangerschaft : Wenn du schwanger bist oder stillst, solltest du eventuell keine Zugsalbe verwenden.
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