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Woher Kommen Chlamydien In Der Schwangerschaft?

Woher Kommen Chlamydien In Der Schwangerschaft
Ansteckung – Chlamydien werden über ungeschützten Vaginal-, Anal- oder Oralverkehr übertragen. Die Infektion gehört zu den häufigsten sexuell übertragbaren Infektionen: Man schätzt, dass in Deutschland etwa 5 Prozent aller sexuell aktiven Frauen unter 25 Jahren mit Chlamydien infiziert sind.
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Wie riechen Chlamydien?

Ausfluss – Von Candida, Chlamydien und Co. Von Elke Wolf Das erschreckt jede Frau: Plötzlich ist der Ausfluss nicht mehr milchig weiß, sondern etwa gelb-grün verfärbt, bröckelig oder schaumig und auch der Geruch fällt unangenehm auf. Die Symptome hängen von den jeweiligen Krankheitserregern ab.

Der normale Fluor präsentiert sich weißlich, sauer, geruchsneutral, flüssig oder pastenartig. Er besteht aus abgeschilferten Plattenepithelien, Bakterien und einer Flüssigkeit. Das ist ein von der Durchblutung der Scheidenwand abhängiges Transsudat durch porenähnliche Spalten der Vagina. Ein klassisches Sekret ist es nicht, da die Vagina keine Drüsen hat.

Auch bei der gesunden, beschwerdefreien Frau finden sich im Scheidensekret fakultativ pathogene Erreger. Hat sich eine Scheidenentzündung ausgebreitet, liegt das weniger an einem veränderten Keimspektrum, sondern an einer veränderten Keimzahl in der Vagina.

Bei gesunden Frauen überwiegen die Milchsäurebakterien bei Weitem, auch Lakto- oder Döderlein-Bakterien genannt. Daneben finden sich Colibakterien, Enterokokken, Proteus-Anaerobier, Staphylokokken, auch auch Streptokokken der Gruppe B oder Gardnerella vaginalis. Doch sie sind eindeutig in der Minderheit.

Der entscheidende Mechanismus, der verhindert, dass pathogene Keime die Scheide überwuchern, ist das durch Estrogen geschaffene Milieu. Unter seinem Einfluss wird in den Plattenepithelien der Scheidenschleimhaut Glykogen gebildet, was fermentativ zu Maltose und Dextrose abgebaut wird.

Die aus dem Glykogen freigesetzten Zucker werden anschließend zu Milchsäure vergoren, und der pH-Wert sinkt in den sauren Bereich (etwa pH von 3,8 bis 4,5). Den grampositiven Döderlein-Bakterien kommt dabei eine dreifache Aufgabe zu: Sie veranlassen sowohl die Zytolyse der abgeschilferten Oberflächenepithelzellen, die Freisetzung von Zucker als auch die Milchsäurebildung aus Dextrose und Maltose.

NO als Wächter des Milieus Allerdings ist es nicht der niedrige pH-Wert per se, welcher Keimstämme in Schach hält, sondern die durch das saure Milieu erst möglich gewordene Bereitstellung von Stickstoffmonoxid (NO). NO wirkt bakterizid, indem es an Bakterien, Viren und Pilzen die Zellmembranen fragmentiert.

Die Scheide verfügt über ein doppeltes NO-freisetzendes System: über ein exogenes und ein endogenes. NO wird entweder aus den Epithelzellen direkt abgegeben, wo es über Nitrat und Nitrit gespeichert war. Ein saurer pH-Wert ab 4,5 löst dann aus Nitrit das freie Radikal. Beim endogenen Defensivsystem wird NO von Makrophagen ausgestoßen.

Beide Systeme reagieren auf Hormonstörungen äußerst sensibel. Zerstören etwa Antibiotika die Milchsäurebakterien, so kann Nitrat nicht mehr in Nitrit umgewandelt werden; die Bereitstellung von NO ist behindert. Dies ist letzten Endes jener pathogene Mechanismus, der bei Antibiotikatherapie vermehrt Scheidenentzündungen aufkommen lässt.

Vaginose: Missklang im Milieu Die Symptome sind nicht zu übersehen: Der Ausfluss ist grau-weißlich, homogen und sehr nass, und, was sehr auffällig ist, er riecht unangenehm nach fauligem Fisch (Amingeruch). Nach dem Geschlechtsverkehr verstärkt sich der Geruch gar noch durch das alkalische Sekret der Prostata.

Andere Symptome wie Brennen, Jucken oder Schmerzen sind dagegen bei einer bakteriellen Vaginose nicht auszumachen. Die bakterielle Vaginose ist eine Dysbiose im Ökosystem Vagina, weil die Scheide mit anaeroben Keimen auf Kosten der physiologischen Döderlein-Flora fehlbesiedelt ist.

Dabei gewinnt vor allem Gardnerella vaginalis zahlenmäßig die Oberhand. Der Erreger wirkt als Succinatlieferant und erlaubt damit die starke Vermehrung der Anaerobier, die Amine produzieren, welche schleimhautreizend und Fluor-induzierend wirken. Die Vaginose ist keine klassische Geschlechtskrankheit, auch wenn sie dadurch oft übertragen und begünstigt wird.

Sie ist die häufigste mikrobiologische Störung des Scheidenmilieus der geschlechtsreifen Frau. Etwa 10 Prozent der Frauen wissen, wovon die Rede ist. Höher ist die Rate bei Patientinnen mit sexuell übertragbaren Erkrankungen. Mehr als 30 Prozent von ihnen haben zusätzlich eine Vaginose.
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Sind Chlamydien über Unterwäsche übertragbar?

Ungeschützter Sex als häufigste Infektionsursache – Chlamydia trachomatis überträgt sich überwiegend durch ungeschützten Geschlechtsverkehr, seltener infolge einer Schmierinfektion mit verschmutzen Fingern oder schmutziger Wäsche:

  • Menschen mit häufig wechselnden Sexualpartnern sind besonders gefährdet.
  • Die Art der Sexualpraktik ist dabei vollkommen unerheblich.
  • Chlamydien lassen sich gleichermaßen vaginal, anal als auch oral übertragen.
  • Die Krankheit bricht bis zu drei Wochen nach der Infektion aus und verläuft bei vielen Betroffenen oft beschwerdefrei.
  • Deshalb infizieren bereits erkrankte Personen nicht selten ihre Geschlechtspartner, ohne dass ihnen die Ansteckungsgefahr überhaupt bewusst ist.
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Kann ein Mann Chlamydien übertragen?

Die Übertragung von Chlamydien bei Männern – Die erfolgt meist durch ungeschützten Geschlechtsverkehr sowohl über Vaginal- als auch Analverkehr. Über den Kontakt mit der Mundschleimhaut ist eine Ansteckung auch beim Oralverkehr möglich. Zum anderen ist eine Infektion über Körperflüssigkeiten wie Sperma, Urin oder Vaginalsekret möglich.
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Können Chlamydien über Handtücher?

Chlamydien – Symptome und Informationen Chlamydien werden von einem Bakterium verursacht und bei ungeschütztem Sex, Vaginal- oder Analverkehr übertragen. In vielen Fällen machen sich keine Symptome bemerkbar und man bemerkt nicht einmal, dass man Chlamydien hat.

Sowohl Männer als auch Frauen können davon betroffen sein. Eine unbehandelte Infektion durch Chlamydien kann bei Frauen eine Eileiterinfektion verursachen, was wiederum zu einer Eileiterschwangerschaft führen und die Fruchtbarkeit beeinträchtigen kann. Männer können Nebenhoden-, Prostata- und Harnwegsentzündungen bekommen, außerdem kann ebenfalls die Fruchtbarkeit beeinträchtigt werden.

Chlamydien haben viele Gemeinsamkeiten mit der Geschlechtskrankheit Mykoplasma genitalium, was bedeutet, dass es sich um Mykoplasmen handeln kann, wenn Sie keine Chlamydien haben.

  1. Viele Männer wie auch Frauen zeigen überhaupt keine Symptome, wenn sie sich mit Chlamydien infiziert haben, können die Infektion aber trotzdem weitergeben. Eventuelle Symptome der Chlamydien werden 1-3 Wochen nach Ansteckung sichtbar. Chlamydien-Bakterien können lange Zeit ruhen und verursachen dann plötzlich Beschwerden oder führen zu Komplikationen. Bei Frauen können folgende Symptome auftreten:
    • Brennen beim Urinieren
    • Zwischenblutungen
    • Ausfluss
    • Schmerzen im Unterleib

    Bei Männern können folgende Symptome auftreten:

    • Brennen beim Urinieren
    • Harnröhrenentzündung
    • Ausfluss auf der Harnröhre
  2. Am häufigsten erfolgt die Ansteckung beim Geschlechtsverkehr ohne Kondom, wenn die Schleimhäute miteinander in Kontakt kommen. Das gilt auch für analen und oralen Geschlechtsverkehr. Das Bakterien überlebt nur in lebenden Zellen und man kann sich deshalb nicht durch Handschläge, Saunas, Kleidung, Handtücher oder Toiletten anstecken. Es ist wichtig, sich immer vor Chlamydien zu schützen. Ein guter Weg ist die Verwendung eines Kondoms. Auch wenn Sie bereits einmal Chlamydien hatten, können Sie sie wiederbekommen. Sollten Sie den Verdacht haben, sich mit Chlamydien infiziert zu haben, können Sie sich ganz einfach zu Hause testen, indem Sie Ihren Chlamydien-Test bei uns bestellen. Um die Ausbreitung oder das Wiederauftreten der Infektion zu vermeiden, sollten Sie keinen Geschlechtsverkehr vor Abschluss der gesamten Behandlung haben.
  3. Sollten Sie Chlamydien haben, ist es wichtig, dass Sie behandelt werden. Es ist wichtig, dass man sich testet, was frühestens eine Woche nach der Infektion erfolgen sollte. Chlamydien, oder vermutete Chlamydien, sollten so schnell wie möglich mit Antibiotika behandelt werden, um Komplikationen zu vermeiden. Da Chlamydien selten Symptome zeigen, kann es leicht passieren, dass man andere ansteckt, ohne selbst davon zu wissen. Sollte Ihr Chlamydien-Test negativ ausfallen, sollten Sie sich auf Mykoplasmen testen.

: Chlamydien – Symptome und Informationen
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Woher hat meine Frau Chlamydien?

Die Übertragungswege sind daher vor allem ungeschützter Vaginal-, Anal- und Oralsex sowie die gemeinsame Benutzung von Sexspielzeug ohne Kondom. Einen vollständigen Schutz vor einer Infektion mit Chlamydien gibt es nicht. Doch die Verwendung von Kondomen kann das Risiko einer Ansteckung stark senken.
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Wie lange dauert es bis Chlamydien Weg sind ohne Behandlung?

Infektion – Die Chlamydien-Infektion ist derzeit die häufigste sexuell übertragbare Genitalinfektion. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) sind in Deutschland etwa fünf Prozent der sexuell aktiven Frauen und Männer unter 25 Jahren infiziert. Das RKI geht für Deutschland von jährlich etwa 300.000 Neuerkrankungen aus.

Chlamydien (Chlamydia trachomatis) sind Bakterien, die Infektionen an Schleimhäuten verursachen können. Sie werden durch ungeschützten Vaginal-, Anal- oder Oralsex übertragen. Die Bakterien siedeln sich beispielsweise am Gebärmutterhals, in der Harnröhre, im Enddarm und After an. Sie können sich auch auf den Rachen- und Augenbereich ausdehnen.

Im Gebärmutterhals können sich Chlamydien einige Monate unbemerkt festsetzen, in den Eileitern sogar über viele Jahre. Bei Frauen verlaufen die Infektionen in etwa acht von zehn, bei Männern in fünf von zehn Fällen ohne Symptome. Dadurch können sie leicht unentdeckt bleiben und deshalb unwissentlich an andere weitergegeben werden.
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Wie sehen Chlamydien aus Frau?

Chlamydien-Infektion in der Gynäkologie – Urogenitale Infektionen mit Chlamydia trachomatis gehören weltweit zu den häufigsten durch sexuellen Kontakt übertragenen Krankheiten (STD – sexually transmitted diseases). Infizieren können sich Frauen und Männer.

Chlamydien können Entzündungen der Harnröhre (Urethritis), des Gebärmutterhalses ( Zervizitis ), der Gebärmutterschleimhaut (Endometritis) und der Eileiterschleimhaut (Salpingitis) verursachen. Mögliche weitere Komplikationen bestehen in einer Entzündung des Bauchfells der Leberkapsel (Perihepatitis) sowie auch einer Eileiterschwangerschaft oder dem Verschluss des Eileiters mit der Folge von Unfruchtbarkeit.

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Die Beschwerden sind oft sehr unspezifisch oder unscheinbar, so dass viele Frauen eine Infektion nicht bemerken (ca.80%) und diese chronisch werden kann. Als Langzeitfolgen einer unbehandelten Chlamydien-Infektion können beispielsweise Eileiter- oder Bauchhöhlenschwangerschaften oder Entzündungen der Organe des kleinen Beckens (Pelvic inflammatory disease, PID) auftreten.

Eine Infektion mit Chlamydia trachomatis kann gravierende reproduktionsmedizinische Folgen haben. Der Zusammenhang von unbehandelten symptomatischen als auch symptomfreien Chlamydien-infektionen des Urogenitaltrakts mit schwerwiegenden gesundheitlichen und reproduktionsmedizinischen Problemen bis hin zur Unfruchtbarkeit ist eindeutig.

In Deutschland sind Schätzungen zufolge etwa 100.000 junge Frauen aufgrund einer Infektion durch Chlamydia trachomatis unfreiwillig unfruchtbar (steril). Vor diesem Hintergrund wird im Rahmen der gesetzlichen Schwangerenvorsorge eine Testung auf Chlamydia trachomatis im ersten Drittel der Schwangerschaft empfohlen.

  • Infektionen bleiben häufig asymptomatisch und werden von Frauen in etwa 80 % der Fälle nicht bemerkt.
  • Typisch ist daher der chronisch-schleichende Verlauf.
  • Gleichzeitig sind die Träger von Chlamydia trachomatis unwissentlich eine ständige Gefahr für ihre Sexualpartner! Die Spanne vom Zeitpunkt der Infektion bis zum Auftreten erster Beschwerden dauert 5 bis 21 Tage.

Bei Genitalinfektionen kann diese Inkubationszeit aber auch bis zu 6 Wochen dauern. Erste Anzeichen sind ein gelblich-klebriger Ausfluss und Juckreiz sowie Brennen beim Wasserlassen. Weitere Krankheitszeichen sind leichte Blutungen beim Geschlechtsverkehr oder blutiger Ausfluss, Zwischenblutungen, Unterbauchschmerzen und Fieber.
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Kann man sich Chlamydien im Schwimmbad holen?

Frage: Kann man sich Chlamydien im Schwimmbad holen? Die Übertragung von Chlamydien findet hauptsächlich durch sexuellen Kontakt statt. Bei Kontakt zu infizierten Schleimhäuten werden die Bakterien übertragen. Eine Ansteckung im Schwimmbad ist somit selten.
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Hat man Chlamydien für immer?

Chlamydien sollten immer ärztlich behandelt werden – „Wer einen Verdacht auf eine Infektion mit Chlamydien hat, sollte sich immer ärztlich untersuchen lassen. Wird sie nicht behandelt, kann das weitreichende Folgen haben”, weiß Petzold. Stecken sich Männer mit Chlamydien an, kann es bei ihnen zu einer Nebenhoden- oder auch Prostataentzündung kommen.

Frauen können unter anderem schmerzhafte Entzündungen im Beckenbereich entwickeln. Bei Schwangeren kann es zu Komplikationen noch während der Schwangerschaft kommen. Außerdem können Schwangere, die an einer Chlamydien-Infektion erkranken, die Bakterien während der Geburt auf ihr Baby übertragen. Dieses kann dann an einer gefährlichen Lungenentzündung erkranken oder eine Augenentzündung entwickeln.

Weil die Folgen einer Chlamydien-Infektion so weitreichend sind, werden Schwangere im Rahmen der Schwangerschaftsvorsorgeuntersuchung auf Chlamydien untersucht. Aber auch junge Frauen bis zum vollendeten 25. Lebensjahr können sich einmal pro Jahr auf Chlamydien untersuchen lassen.

Eine Chlamydien-Infektion kann, wenn sie frühzeitig entdeckt wird, gut therapiert werden und heilt in der Regel vollständig aus. Behandelt wird sie mit Antibiotika, mit deren Hilfe man innerhalb von einigen Wochen wieder beschwerdefrei wird. Wichtig ist, dass der Sexualpartner in dieser Zeit mitbehandelt wird.

Vorbeugend schützt man sich gegen eine Ansteckung mit Chlamydien am besten mit „ Safer Sex “, also dem korrekten Gebrauch von Kondomen. Auf Küssen, Umarmen oder gemeinsames Baden muss man aber nicht verzichten. : Chlamydien: Meist unerkannt, immer gefährlich
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Wo juckt es wenn man Chlamydien hat?

Symptome und Folgen bei Chlamydien – Häufig verursachen Chlamydien keinerlei Beschwerden, Treten Symptome auf, kommt es bei Infektionen an der Harnröhre oder den Geschlechtsorganen nach ein bis drei Wochen zu Ausfluss aus der Harnröhre, der Vagina und/oder zu Jucken, Brennen und Schmerzen beim Wasserlassen, Eine unbehandelte Infektion mit Chlamydien kann im Körper aufsteigen:

Die Infektion kann in die Gebärmutter, Eileiter und Bauchhöhle wandern und dort Entzündungen hervorrufen. Zeichen dafür sind Fieber, starke Regelblutungen oder Zwischenblutungen, In manchen Fällen führt eine unbehandelte Chlamydien-Infektion zu Unfruchtbarkeit, Bauchhöhlen- oder Eileiterschwangerschaften, Fieber und Schmerzen in Hoden oder Unterbauch können Anzeichen für das Aufsteigen der Bakterien sein. Das kann zu Entzündungen von Samenleiter, Prostata und Nebenhoden mit der möglichen Folge von Unfruchtbarkeit führen.

Chlamydien-Infektionen des Enddarms verlaufen ebenfalls in den meisten Fällen symptomlos oder symptomarm. Die Infektionen können aber auch zu schleimig-eitrigem Ausfluss, Schmerzen, Juckreiz, durchfallähnlichen Beschwerden oder einem entzündlichen Ausschlag führen.
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Wie schnell bekommt man Chlamydien?

Häufige Fragen zu Chlamydien – Wie entstehen Chlamydien? Ist von Chlamydien die Rede, so ist meist eine Infektion der Harn- und Geschlechtsorgane mit dem Bakterium Chlamydia trachomatis gemeint. Fachsprachlich wird die Erkrankung als Chlamydiose bezeichnet.

  1. Der übliche Übertragungsweg dieser Erreger ist ungeschützter Geschlechtsverkehr, dazu zählen Vaginal-, Anal- und Oralverkehr.
  2. Ann man Chlamydien im Mund haben? Durch ungeschützten Oralverkehr mit infizierten Personen kann es auch im Mund- und Rachenraum zu Infektionen kommen.
  3. Örperflüssigkeiten wie Sperma oder Vaginalsekret enthalten den Erreger Chlamydia trachomatis,
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Dieser kann über die Schleimhäute in verschiedene Regionen des Körpers gelangen und Entzündungen verursachen. Wie bekommt man Chlamydien im Auge? In Deutschland ist die häufigste Ursache für Chlamydien im Auge eine Übertragung der Erreger während der Geburt von Mutter auf Kind.

  • Beim Neugeborenen kann es dadurch zu einer Bindehautentzündung kommen.
  • In tropischen Regionen sind andere Serotypen von C.
  • Trachomatis weitverbreitet.
  • Diese können durch Schmierinfektionen oder Fliegen übertragen werden und ein Trachom auslösen.
  • Diese Augeninfektion kann unbehandelt zum Erblinden führen.

Wie merkt man, dass man Chlamydien hat? Urogenitale Chlamydien-Infektionen äußern sich u.a. durch Brennen beim Wasserlassen, eitrigen Ausfluss und Schmerzen beim Geschlechtsverkehr. Allerdings verlaufen etwa 8 von 10 Chlamydiosen bei Frauen symptomlos.

  • Bei Männern zeigen etwa die Hälfte der Infizierten keine Symptome.
  • Auch ohne Symptome können die Erreger weitergegeben werden.
  • Außerdem drohen schwerwiegende Spätfolgen wie Unfruchtbarkeit.
  • Wie kann man sich mit Chlamydien anstecken? In Deutschland ist ungeschützter Geschlechtsverkehr der häufigste Übertragungsweg für Chlamydien.

In einigen Regionen der Erde sind andere Chlamydien-Arten weitverbreitet. Diese können z.B. über Schmierinfektionen oder Fliegen von einem Menschen auf den anderen übertragen werden und Augeninfektionen – sogenannte Trachome – auslösen. Ein weiterer Übertragungsweg von Chlamydien ist während der Geburt von der Genitalregion der Mutter auf Auge oder Lunge des Babys.

  1. Ann man sich durch Oralverkehr mit Chlamydien anstecken? Chlamydien sind Bakterien, welche sich in verschiedenen Körperflüssigkeiten von Infizierten befinden.
  2. Bei Chlamydien-Infektionen im Genitalbereich sind die Erreger z.B.
  3. Im Sperma oder Vaginalsekret enthalten.
  4. Ommen die Chlamydien mit Schleimhäuten in Kontakt, so können sie über diesen Weg in den Körper eindringen und Entzündungen verursachen.

Beim Oralverkehr ist eine Ansteckung von Penis oder Scheide zum Mund- und Rachenraum, und umgekehrt, möglich.
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Hat man Chlamydien für immer?

Chlamydien sollten immer ärztlich behandelt werden – „Wer einen Verdacht auf eine Infektion mit Chlamydien hat, sollte sich immer ärztlich untersuchen lassen. Wird sie nicht behandelt, kann das weitreichende Folgen haben”, weiß Petzold. Stecken sich Männer mit Chlamydien an, kann es bei ihnen zu einer Nebenhoden- oder auch Prostataentzündung kommen.

Frauen können unter anderem schmerzhafte Entzündungen im Beckenbereich entwickeln. Bei Schwangeren kann es zu Komplikationen noch während der Schwangerschaft kommen. Außerdem können Schwangere, die an einer Chlamydien-Infektion erkranken, die Bakterien während der Geburt auf ihr Baby übertragen. Dieses kann dann an einer gefährlichen Lungenentzündung erkranken oder eine Augenentzündung entwickeln.

Weil die Folgen einer Chlamydien-Infektion so weitreichend sind, werden Schwangere im Rahmen der Schwangerschaftsvorsorgeuntersuchung auf Chlamydien untersucht. Aber auch junge Frauen bis zum vollendeten 25. Lebensjahr können sich einmal pro Jahr auf Chlamydien untersuchen lassen.

  • Eine Chlamydien-Infektion kann, wenn sie frühzeitig entdeckt wird, gut therapiert werden und heilt in der Regel vollständig aus.
  • Behandelt wird sie mit Antibiotika, mit deren Hilfe man innerhalb von einigen Wochen wieder beschwerdefrei wird.
  • Wichtig ist, dass der Sexualpartner in dieser Zeit mitbehandelt wird.

Vorbeugend schützt man sich gegen eine Ansteckung mit Chlamydien am besten mit „ Safer Sex “, also dem korrekten Gebrauch von Kondomen. Auf Küssen, Umarmen oder gemeinsames Baden muss man aber nicht verzichten. : Chlamydien: Meist unerkannt, immer gefährlich
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Wie schnell kann man sich mit Chlamydien anstecken?

Wie ansteckend sind Chlamydien? – Chlamydien sind hochansteckend. Für eine Infizierung reicht oftmals bereits ein einmaliger Kontakt aus. Dies liegt primär daran, dass sich das Bakterium in der Harnröhre einnistet, wo durch die warme und feuchte Umgebung ein idealer Ort für eine Vermehrung geschaffen wird.

  • Außerdem ist die Harnröhre weder zu sauer noch zu basisch, was das Bakterium weiter unterstützt.
  • Daher kann sich ein einzelnes Bakterium innerhalb nur weniger Stunden auf ein vielfaches vermehren.
  • Die Chance sich mit Chlamydien anzustecken ist daher sehr groß, falls der Sexualpartner mit Chlamydien infiziert ist.

Der Empfänger oder die Empfängerin der Penetration ist dabei einem größeren Risiko ausgesetzt; daher sind Frauen auch häufiger von Chlamydien betroffen, als Männer. Eine Chlamydieninfektion löst oftmals keine Symptome aus, weshalb die Ansteckungsgefahr umso höher ist.

  • Man kann die Bakterien nämlich weitergeben, auch wenn man selbst keine Symptome hat.
  • Dasselbe gilt natürlich auch umgekehrt; Sie können sich anstecken, obwohl Ihr Sexualpartner keine Symptome aufweist.
  • Die Inkubationszeit bei Chlamydien beträgt 10 Tage.
  • Dies bedeutet, dass ein Test innerhalb der ersten zehn Tage nach der Ansteckung negativ ausfallen kann.

Außerdem treten Symptome meist nur für eine kurze Zeit und zirka erst nach drei Wochen der Ansteckung auf. Dies erhöht die Ansteckungsgefahr weiter, da die kurze Dauer der Symptome die meisten Betroffenen nicht an eine Erkrankung denken lässt.
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